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Konflikte · Aden, Sanaa und Dschibuti

Jemen evakuiert Flughafen Aden nach Huthi-Warnung – Raketen auf der Rollbahn gemeldet

Die international anerkannte Regierung Jemens hat am Mittwoch, 28. Oktober, den internationalen Flughafen von Aden geräumt, nachdem die Huthi-Rebellen alle Anwesenden zum Verlassen des Geländes aufgefordert hatten. Die Flughafenbehörden teilten der Nachrichtenagentur EFE mit, mindestens zwei Raketen hätten die Anlage getroffen, die Flüge würden nach Dschibuti umgeleitet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, La Razón, Nasz Dziennik und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Aden, Sanaa · Jemen, Dschibuti
Wie es dazu kam
  1. Oktober 2026Zwei Raketen schlagen innerhalb des Flughafengeländes von Aden ein
  2. Evakuierungsaufruf, 28. OktoberDie Huthi ordnen an, dass alle am Flughafen Aden Anwesenden sofort gehen
  3. Flughafenschließung, 28. OktoberDer Flughafen Aden schließt, die Flüge werden bis auf Weiteres nach Dschibuti umgeleitet

Evakuierung und Raketenmeldungen in Aden

Die international anerkannte Regierung Jemens hat am Mittwoch, 28. Oktober, den internationalen Flughafen von Aden geräumt, nachdem die Huthi-Rebellen alle Anwesenden aufgefordert hatten, das Gelände sofort zu verlassen. Die Flughafenbehörden teilten der Nachrichtenagentur EFE mit, mindestens zwei Raketen hätten die Anlage getroffen; anonyme Quellen aus der Zivilluftfahrt erklärten, die Geschosse seien auf der Rollbahn eingeschlagen, während der Schaden noch bewertet werde. Eine Polizeiquelle sagte gegenüber AFP eine andere Version: Eine Huthi-Rakete sei kurz vor der Warnung innerhalb des Flughafengeländes eingeschlagen, ein saudisches Militärflugzeug am Flughafen sei nicht getroffen worden und kurz darauf gestartet. Quellen aus der Zivilluftfahrt erklärten, alle Passagiere, Beschäftigten und Anwohner in der Nähe des Flughafens seien nach dem Aufruf in Sicherheit gebracht worden. Der Flughafen ist inzwischen geschlossen, die Flüge werden bis auf Weiteres nach Dschibuti umgeleitet. Anwohner berichteten Reuters, vor der Warnung seien in Aden Explosionen zu hören gewesen.

Huthi-Behauptungen und die Rolle Saudi-Arabiens

Der militärische Sprecher der Huthi, Yahya Saree, veröffentlichte den Evakuierungsaufruf in einem Beitrag, den einige Berichte auf X, andere auf Telegram verorten. Er erklärte, der Befehl sei durch ein saudisches Militärtransportflugzeug ausgelöst worden, das Waffen an Bord habe, die nach seiner Darstellung dazu bestimmt seien, Jemeniten zu töten. Die Huthi werfen Saudi-Arabien vor, den Flughafen zu nutzen, um Regierungstruppen mit Waffen zu versorgen; die saudischen Behörden äußerten sich zunächst nicht. Saudi-Arabien greift seit 2015 militärisch in Jemen ein und führt eine Koalition an, die die in Aden ansässige Regierung unterstützt. Die Rebellen, die seit 2014 die Hauptstadt Sanaa kontrollieren, bezeichnen die Kontrolle Riads über den Luftraum über ihrem Gebiet als „Blockade“ und „Verletzung der Souveränität“. Nach Angaben von EFE sind die Flughäfen Aden und Sayoun in Hadramaut die einzigen zivilen Ein- und Ausreisepunkte und verbinden Jemen aus medizinischen, Bildungs- und familiären Gründen mit Zielen in der Region.

Eskalation seit Juli

Die Kämpfe flammten im Juli wieder auf, als ein iranisches Flugzeug in Sanaa landete, obwohl Riad den Luftraum kontrolliert, und die Waffenruhe von 2022 zerbrach. Die Huthi warfen Saudi-Arabien vor, den Flughafen von Sanaa bombardiert zu haben, um diese Landung zu verhindern – ein Angriff, zu dem sich die an der Operation beteiligten Kräfte bekannten, den Riad aber nicht offiziell einräumte. Die Rebellen erklärten anschließend eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien, trafen dessen Schiffe, Ziele an Land und Ölanlagen und brachten Küstenabschnitte am Roten Meer unter ihre Kontrolle, die zuvor von der Regierung gehalten worden waren. Die Huthi erklären, im Gegenzug häufig Ziel saudischer Luftangriffe zu sein. Der Kampf in Jemen ist Teil eines größeren Krieges im Nahen Osten, der im Februar mit US-israelischen Angriffen auf den Iran begann.

Angriffe auf Aden haben sich wiederholt. Eine Polizeiquelle sagte am Samstag, 24. Oktober, gegenüber AFP, die Huthi hätten eine Militärstellung der saudischen Koalition nahe dem Flughafen angegriffen, die bereits in der Woche zuvor Ziel gewesen sei. Zwei Raketen schlugen Anfang Oktober innerhalb des Flughafengeländes ein, einen Tag nach einem tödlichen Angriff auf den Präsidentenpalast in Aden. In den Tagen vor dem 28. Oktober richteten sich Dutzende Angriffe, überwiegend mit ballistischen Raketen, gegen Aden und seinen Flughafen.

Opferzahlen und der Status des Flughafens

Der Huthi-Sender Almasirah meldete eine vorläufige Bilanz von 14 Toten und 10 Verletzten bei Angriffen, die die Rebellen Saudi-Arabien zuschreiben. Die Angriffe trafen einen Markt und eine Tankstelle in der nordwestlichen Provinz Dschauf, unter den Opfern sind auch Frauen und Kinder. In den Berichten findet sich keine unabhängige Zählung, die Zahlen sind vorläufig.

Vorläufige Bilanz der von den Huthi gemeldeten Angriffe in DschaufMenschen
Tote
14 Menschen
Verletzte
10 Menschen

Daten aus dem Artikeltext

Riad äußerte sich nicht, und keine Quelle bestätigte, was das saudische Flugzeug geladen hatte. Der Schaden an der Rollbahn wird noch bewertet, der Flughafen bleibt ohne Wiedereröffnungstermin geschlossen. Berichte weisen darauf hin, dass eine Schließung des Flughafens von Aden die Transport- und Versorgungsprobleme in einem Land verschärfen könnte, das von Jahren des Krieges schwer getroffen ist.

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  1. 28.10Flughafen Aden nach Huthi-Anordnung evakuiert; mindestens zwei Raketen gemeldet, Flüge nach Dschibuti umgeleitet
  2. 28.10Huthi-Vorstöße in Richtung Bab el-Mandeb und saudisch gestützter Vorstoß an der Küste des Roten Meeres ergänzen das Jemen-Bild

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