Einzelsport · Punta Roca

Leonardo Fioravanti gewinnt als erster Italiener ein Event der World-Surf-League-Championship-Tour

Leonardo Fioravanti ist der erste Italiener, der ein Event der World-Surf-League-Championship-Tour gewonnen hat. Er besiegte den Weltranglistenersten Ítalo Ferreira im Finale des Surf City El Salvador Pro am Punta Roca.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, lastampa.it, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Punta Roca · El Salvador
Wie es dazu kam
  1. 2021Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio (Surf-Debüt)
  2. 2024Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris
  3. 14.06.Gewinnt den Surf City El Salvador Pro, erster italienischer WCT-Event-Sieger

Ein historischer erster Sieg für den italienischen Surf-Sport

Leonardo Fioravanti sicherte sich beim Surf City El Salvador Pro 2026 den ersten Sieg Italiens auf der World-Surf-League-Championship-Tour. Im Finale bezwang er den Weltranglistenersten Ítalo Ferreira. Der 28-Jährige aus Rom, der in der Vergangenheit mit einem zweiten Platz beim Pipeline-Event bereits knapp dran war, gelang nun der Durchbruch und festigte seinen Platz in der Surf-Elite. Der Sieg katapultiert ihn zudem auf Platz drei der Weltrangliste – der einzige Nicht-Brasilianer in den Top Sechs.

Der Weg ins Finale

Fioravantis Weg durch das Event war von durchweg konstanten Höchstleistungen geprägt. Er schaltete die Brasilianer Mateus Herdy und Samuel Pupo in den frühen Runden aus, erzielte dann im Viertelfinale gegen den Franzosen Marco Mignot die höchste Einzelwellen-Bewertung des Wettbewerbs (9,00) und gewann mit 15,93 zu Mignots Punktzahl. Im Halbfinale setzte er sich mit einer 8,50er-Welle gegen seinen langjährigen Freund Kanoa Igarashi aus Japan durch und sicherte sich das Finalticket gegen Ferreira.

Das Finale

Gegen den verletzten Ferreira (er trat mit acht Stichen im Knie an) startete Fioravanti aggressiv mit einer 8,33, legte eine 7,00 nach und kam auf eine Gesamtpunktzahl von 15,33. Ferreira erreichte nur 10,90 (7,50 und 3,40). Die Kraft und Präzision des Italieners bereits auf der ersten Welle gaben den Ton an und ließen keine Aufholjagd zu.

„Ich bin überglücklich, die letzten zehn Jahre habe ich diesem Ziel gewidmet. Ich freue mich für mich, meine Familie, meine Frau, meinen Trainer und all die Menschen, die mit mir arbeiten. Ich war so oft so nah dran, dass es mir unmöglich erscheint.“

Leonardo Fioravanti, italienischer Profisurfer

Eine Karriere voller Meilensteine

Fioravanti ist ein Wegbereiter für den italienischen Surfsport. Er gewann 2015 die Junioren-Weltmeisterschaft, qualifizierte sich 2017 als erster Italiener für die World Surf League und vertrat Italien sowohl bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio als auch 2024 in Paris. Der jüngste Sieg krönt eine Pionier-Karriere mit einem WCT-Event-Titel.

Emotionale Reaktion

Nach dem Sieg kämpfte Fioravanti mit den Tränen. Er dankte seiner Frau Sophie, seiner Familie und seinem Team. „Ich bin seit neun Jahren auf der Championship Tour und habe nie aufgehört zu glauben“, sagte er. „Ich wusste immer, dass ich das Niveau dafür habe, aber ein Event auf dieser Tour zu gewinnen, ist verdammt schwer. Diese Jungs sind unglaublich.“

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Quellen und Kontext

Orte
Tokio

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