Fußball · Katowice
UEFA und CONCACAF lehnen FIFA-Plan zum Verkauf von Anteilen an WM-Kommerzrechten ab und drohen mit Boykott
Alle 55 UEFA-Mitglieder und 41 CONCACAF-Verbände haben einstimmig den FIFA-Vorschlag abgelehnt, ein 20 Milliarden Dollar schweres kommerzielles Unternehmen zu gründen und eine Minderheitsbeteiligung an private Investoren zu verkaufen. Sie drohen mit einem Boykott aller FIFA-Turniere, falls der Plan nicht fallengelassen wird.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, sportowefakty.wp.pl, Przegląd Sportowy und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Alle 55 UEFA-Mitglieder lehnten den FIFA-Plan einstimmig ab und erklärten, dass keine Nationalmannschaft an einem FIFA-Turnier teilnehmen werde, es sei denn, der Vorschlag wird zurückgezogen und ein verbindliches Versprechen abgegeben, die Eigentumsverhältnisse niemals zu privatisieren.
Der 41 Mitglieder umfassende Verband nannte fehlende Verfahren, eine kurze Frist und keine Notwendigkeit privater Finanzierung nach der profitabelsten Weltmeisterschaft aller Zeiten.
Der Plan schafft die FIFA Forward Enterprise, ein 20-Milliarden-Dollar-Unternehmen, das die kommerziellen Rechte hält, wobei eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 20 % privaten Investoren angeboten wird, um bis zu 4,2 Milliarden Dollar einzunehmen.
Die FIFA setzte den 19. September als Frist für die Zustimmung und bot den Verbänden, die zustimmen, sofortige Auszahlungen von 20–40 Millionen Dollar, was Bedenken hinsichtlich unangemessenen Drucks aufkommen lässt.
- 28. JuliFIFA kündigt Plan zur Gründung der FFE und zum Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an
- 30. Juli – UEFAUEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere
- 30. Juli – CONCACAFCONCACAF lehnt den Vorschlag einstimmig ab
- 19. SeptemberFrist für FIFA-Mitgliedsverbände zur Genehmigung des Plans
Der FIFA-Plan
Am Dienstag kündigte die FIFA einen Vorschlag an, eine neue Einheit namens FIFA Forward Enterprise (FFE) zu gründen, die die kommerziellen Rechte an allen FIFA-Turnieren übernehmen soll, einschließlich der Männer- und Frauen-Weltmeisterschaften sowie der Klub-Weltmeisterschaft. Die Einheit soll mit rund 20 Milliarden Dollar bewertet werden. Die FIFA strebt an, durch den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung von bis zu 20 Prozent an private Investoren bis zu 4,2 Milliarden Dollar einzunehmen, während sie die Mehrheitskontrolle behält. Präsident Gianni Infantino bezeichnete das Projekt als "einzigartige Gelegenheit" für die globale Fußballentwicklung und sagte, er sehe keine Alternative.
UEFA droht mit Boykott
Am Donnerstag hielten alle 55 Mitgliedsverbände der UEFA eine Krisensitzung ab und lehnten den Vorschlag einstimmig ab. Der europäische Fußballverband gab bekannt, dass keine UEFA-Nationalmannschaft an einem FIFA-Turnier teilnehmen werde, solange der Plan bestehen bleibt, es sei denn, er wird vollständig zurückgezogen und die FIFA gibt eine verbindliche Zusage, niemals die Eigentumsverhältnisse ihrer Führung oder Turniere für private Investoren zu öffnen.
„Dies überschreitet eine Grenze, die die Leitungsgremien des Fußballs niemals überschreiten sollten. Die UEFA nimmt dies äußerst ernst.“
Die UEFA argumentierte, dass sobald externe Investoren Anteile an FIFA-Turnieren halten, kommerzielle Renditen und Erwartungen der Investoren zur dominierenden Kraft würden, wobei Entscheidungen über Spielkalender, Wettbewerbsformate und die Zukunft des Sports eher von Aktionärsinteressen als vom Wohle des Sports getrieben würden. Der Boykott würde mit der U-20-Frauen-Weltmeisterschaft beginnen, die am 5. September in Kattowitz, Polen, beginnt, an der sechs europäische Mannschaften teilnehmen sollen. Die nächste Männer-Weltmeisterschaft ist für 2030 in Spanien, Portugal und Marokko geplant. Europa hat 13 der 23 Männer-Weltmeisterschaften gewonnen, darunter die jüngste Austragung, die von Spanien gewonnen wurde.
CONCACAF schließt sich dem Widerstand an
Später am Donnerstag hielt die CONCACAF, der Verband für Nord- und Mittelamerika und die Karibik, eine Sitzung ihrer 41 Mitgliedsverbände ab und lehnte den FIFA-Plan ebenfalls einstimmig ab. In einer Erklärung äußerte die Organisation tiefe Besorgnis über das Fehlen angemessener Verfahren, die künstlich auferlegte kurze Frist für eine Entscheidung und das Fehlen von Analysen und Zustimmung der Aufsichtsorgane der FIFA.
„Die Teilnehmer äußerten tiefe Besorgnis über das Fehlen angemessener Verfahren bezüglich dieser Vorschläge, die künstlich auferlegte und kurze Frist für eine Entscheidung und das Fehlen von Analysen und Zustimmung der zuständigen Aufsichtsorgane der FIFA.“
CONCACAF wies ferner darauf hin, dass es nach der profitabelsten Weltmeisterschaft der Geschichte keine Rechtfertigung für die Finanzierung neuer Fußballinitiativen mit privatem Kapital gebe. Der Verband wies seine Vertreter im FIFA-Rat an, Finanzierungsprojekte aus vorhandenen Rücklagen zu prüfen und Präsident Infantino daran zu erinnern, dass er in allen Angelegenheiten ordnungsgemäße Governance-Verfahren sicherstellen müsse. Anders als die UEFA kündigte die CONCACAF noch keinen Boykott an, aber ihre Ablehnung erhöht den Druck erheblich.
Weiterer Widerstand und die September-Frist
Auch die Asiatische Fußballkonföderation (AFC) hat den Plan kritisiert. Präsident Salman bin Ibrahim al-Khalifa beschuldigte die FIFA, die Grundsätze der Zusammenarbeit, Solidarität und Transparenz zu untergraben. Die FIFA hat den 19. September als Frist für ihre 211 Mitgliedsverbände gesetzt, den Vorschlag zu genehmigen. Verbände, die bis zu diesem Datum zustimmen, würden eine sofortige Auszahlung erhalten, die von einigen Quellen mit 20 Millionen Dollar und von anderen mit 40 Millionen Dollar angegeben wird. Kritiker argumentieren, dass der finanzielle Anreiz darauf abzielt, eine schnelle Zustimmung von kleineren Verbänden zu erhalten, bevor alle Konsequenzen klar sind.
Hintergrundspannungen
Die Beziehungen zwischen UEFA und FIFA sind seit Jahren angespannt, und die erweiterte Klub-Weltmeisterschaft 2025 mit einem Preispool von einer Milliarde Dollar für 32 Mannschaften konkurriert nun direkt mit der Champions League. Auch Spielergewerkschaften haben Bedenken hinsichtlich eines zunehmend überfüllten Kalenders aufgrund zusätzlicher Turniere geäußert. Die FIFA reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- rmf24.plPowiększyło się grono przeciwników planów FIFA. Chodzi o sprzedaż praw do mundialu
- sportowefakty.wp.plKolejny cios w Infantino. Cała konfederacja powiedziała "nie"
- Przegląd SportowyNie tylko UEFA. Oni też mają dość FIFA. Gianni Infantino pod ścianą
- polsatnews.plUEFA grozi bojkotem mistrzostw świata. Sprzeciw wobec nowego planu FIFA
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident, der den FFE-Plan vorschlug und ihn als einzigartige Gelegenheit bezeichnete.
- Victor Montagliani
- CONCACAF-Präsident, der die Sitzung zur Ablehnung des FIFA-Plans leitete.
- Salman bin Ibrahim al-Khalifa
- AFC-Präsident, der die FIFA kritisierte, weil sie Zusammenarbeit und Transparenz untergrabe.
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