
Feuer bricht auf Recyclinghof in Markopoulo, Attika aus; 32 Feuerwehrleute bekämpfen Flammen, Ermittlungen eingeleitet
Am Freitagabend brach auf einem Recyclinghof im Freien in Markopoulo, Attika, ein Feuer aus, das 32 Feuerwehrleute und 11 Fahrzeuge mobilisierte.
Unmittelbarer Vorfall
Gegen 20:30 Uhr Ortszeit am Freitag, dem 24. Juli 2026, brach auf dem Außenlagerplatz einer Recyclinganlage in Markopoulo-Mesogaias, einer Gemeinde in Ostattika, ein Feuer aus. Die Einsatzzentrale des Griechischen Feuerwehrdienstes erhielt den Notruf und leitete sofort eine Reaktion ein. Der Hof enthielt eine Mischung aus recycelbaren Materialien, darunter Papier, Kunststoffe und Metalle, die den Flammen als Brennstoff dienten. Der Brand beschränkte sich auf den Freiluftbereich des Betriebs; während der ersten Phase des Vorfalls wurden keine Verletzungen gemeldet.
## Feuerwehreinsatz Innerhalb weniger Minuten entsandte die Feuerwehr 32 Einsatzkräfte – eine Mischung aus Berufsfeuerwehrleuten und ausgebildeten freiwilligen Besatzungsmitgliedern – sowie 11 Löschfahrzeuge. Die Gemeinde Markopoulo-Mesogaias verstärkte die Bemühungen durch die Entsendung von Wasserwagen zur Ergänzung der Hydrantenversorgung. Bodentruppen errichteten einen Perimeter und arbeiteten daran, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Industriegebäude oder Lagerhallen zu verhindern. Während der gesamten Löschaktion erklärte die Feuerwehr, dass die Flammen auf den Recyclinghof beschränkt blieben.
Drohnengestützte Überwachung
ESKEDIK, das nationale Koordinationszentrum für Krisenmanagement, setzte eine Drohne ein, um die kontinuierliche Überwachung des Feuers zu gewährleisten. Das unbemannte Luftfahrzeug war mit optischen und Wärmebildkameras ausgestattet und übermittelte Live-Bilder an den ESKEDIK-Einsatzraum. Die optische Übertragung lieferte eine detaillierte visuelle Karte des Schauplatzes, während die Wärmebildkamera Restwärme und Hotspots erkannte, die mit bloßem Auge unsichtbar waren, und den Einsatzkräften half, glimmende Nester zu lokalisieren. Diese Echtzeit-Luftaufklärung ermöglichte es den Einsatzleitern, ihre Strategie anzupassen und Löschmittel effizienter einzusetzen.
- Brand auf Recyclinghof im Freien in Markopoulo gemeldet
- 32 Feuerwehrleute, 11 Fahrzeuge und kommunale Wasserwagen im Einsatz
- ESKEDIK-Drohne mit Wärmebild- und Optikkameras überwacht den Ort
- Ermittlungseinheit Ostattika zur Brandstiftung aktiviert, um Ursache zu ermitteln
## Ursachenermittlung Gemäß den Standardverfahren für Brände ungeklärter Ursache wurde am Freitagabend die Ermittlungseinheit Ostattika zur Bekämpfung von Brandstiftungsdelikten aktiviert. Die Spezialisten der Einheit werden den Hof gründlich untersuchen, physische Proben sammeln und Mitarbeiter sowie etwaige Zeugen befragen, um den Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren. Stand Freitagabend war die Brandursache noch nicht geklärt, die Ermittlungen dauerten an. Die Feuerwehr hat nicht angedeutet, ob sie von einer versehentlichen Zündung oder einer vorsätzlichen Handlung ausgeht.
Eindämmung und laufende Maßnahmen
Am späten Abend wechselten die Feuerwehrleute von der aktiven Brandbekämpfung zu Nachlöscharbeiten, um sicherzustellen, dass keine versteckten Glutnester wieder aufflammen konnten. Die Gemeinde Markopoulo-Mesogaias stellte weiterhin Wasserwagen zur Verfügung und regelte den örtlichen Verkehr um die Einsatzstelle. Die Recyclinganlage blieb geschlossen, und die Behörden erklärten, dass sie erst wieder öffnen werde, wenn das Ermittlerteam seine Vorarbeiten abgeschlossen habe und die Feuerwehr die Sicherheit des Geländes bestätige. Es wurden keine Schäden an angrenzenden Gebäuden oder Auswirkungen außerhalb des Geländes gemeldet, und es waren keine Gefahrstoffe beteiligt.

