Wahlen · Madrid, Urda und Adumuz
Feijóo greift Sánchez wegen des Zugunglücks von Urda an und verspricht einen Bauingenieur im Verkehrsressort
Feijóo nutzte eine Sitzung des Vorstands der PP am Montag, um die Regierung wegen des Unglücks von Urda anzugreifen und technische Personalentscheidungen zu versprechen. Die PNV drängt vor der Wahl am 29. November auf die Ablösung von Verkehrsminister Óscar Puente.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bei dem Zugunglück von Urda (Toledo) kamen 69 Menschen ums Leben; die PP hielt bei ihrer Vorstandssitzung am Montag, 2. November, eine Schweigeminute für die Opfer ab.
Feijóo versprach Investitionen von 300.000 Millionen Euro in Bahn, Straßen, Strom und Wasser, sollte die PP die Parlamentswahl am 29. November gewinnen.
Aitor Esteban fragte, was passieren muss, bevor politische Verantwortung übernommen wird; die PNV bringt ihre Forderung am Dienstag, 3. November, in den Kongress ein.
Eine Umfrage der baskischen Regierung gibt der PNV nur 4 sichere Sitze, während Esteban 5 Sitze braucht, um eine eigene Fraktion zu behalten.
Feijóo sagte, sein Verkehrsminister werde ein Bauingenieur sein, und schloss einen „Social-Media-Experten“ auf dem Posten aus – mit Verweis auf die Aussagen von Óscar Puente.

- Ende Oktober 2026Zugunglück von Urda (Toledo) tötet 69 Menschen
- 2.11.Vorstand der PP tagt in Madrid, Feijóo ruft zum nationalen Wiederaufbau auf
- 3.11.PNV bringt im Kongress ihre Forderung ein, dass Óscar Puente zurücktritt oder entlassen wird
- 29.11.Parlamentswahl (29N)
Feijóo macht aus dem Unglück von Urda einen Angriff auf die Regierung
Alberto Núñez Feijóo eröffnete am Montag, 2. November, die Sitzung des Vorstands der Volkspartei (PP) in der Parteizentrale an der Calle Génova in Madrid mit einer Schweigeminute für die 69 Menschen, die bei dem Zugunglück von Urda (Toledo) ums Leben kamen. Anschließend richtete er seine Rede gegen die Regierung von Pedro Sánchez, der er vorwarf, die Macht als einziges Ziel zu betrachten. Feijóo präsentierte „Management, Strenge und Erfahrung“ als Alternative der PP und warf der Regierung vor, Meinungsumfragen abzuwarten, bevor sie entscheide, ob Verkehrsminister Óscar Puente entlassen werde. Zudem sagte er, die Leichname einiger Opfer seien den Familien noch nicht übergeben worden. Die Sitzung fand an einem Feiertag in der Region Madrid statt.
„Eine Tragödie wie diese wirft viele Fragen auf, und die erste ist keine technische, sondern eine politische: Wozu dient die Macht?“
Infrastrukturversprechen und Ministerposten
In einem Interview mit Ana Rosa Quintana bei Telecinco bekräftigte Feijóo das Versprechen, 300.000 Millionen Euro in die Infrastruktur zu investieren – in Bahn, Straßen, Stromnetze und Wasser –, sollte die PP an die Regierung kommen. Er sagte, sein Verkehrsminister werde ein Bauingenieur sein, und die Personalentscheidungen würden nach Kriterien der Nachvollziehbarkeit, Ehrlichkeit und fachlichen Kompetenz erfolgen. Er werde keinen „Social-Media-Experten“ zum Minister machen, eine Spitze gegen Puente, dessen Aussagen laut Feijóo die Menschen noch nervöser machten. Feijóo fragte zudem, wie Ábalos und Puente acht Jahre lang die Infrastruktur des Landes hätten führen können. Ábalos sitzt nach einer Verurteilung wegen Korruption in Haft, und Feijóo sagte, fünf oder sechs hochrangige Beamte des Ministeriums für Fomento seien in einem Korruptionsfall im öffentlichen Bauwesen benannt. Er verwies darauf, dass er als Chef der Xunta de Galicia zwei Bauingenieure zu Räten für Infrastruktur und Verkehr ernannt habe. Sein Angebot fasste er in einem Satz zusammen:
„Ich komme, um Management, Strenge und Erfahrung anzubieten.“
PNV drängt auf Ablösung Puentes
Aitor Esteban, Präsident der PNV, verwies im Gespräch mit Tele5 auf zwei schwere Zugunglücke, in Adumuz (Córdoba) und Urda (Toledo), und fragte:
„Was muss passieren, damit politische Verantwortung übernommen wird?“
Die PNV wird ihre Forderung, dass Puente zurücktritt oder von Sánchez entlassen wird, am Dienstag, 3. November, in den Kongress einbringen. Die Partei geht mit schwachen Zahlen in die Parlamentswahl am 29. November. Eine vom Präsidium der baskischen Regierung erstellte Umfrage gibt der PNV nur 4 sichere Sitze, nachdem sie in Gipuzkoa einen verliert, während Esteban 5 Sitze braucht, um eine eigene Fraktion zu behalten. Esteban wirbt um unentschlossene Wähler und propagiert eine „baskische Agenda“ gegen das Duell zwischen Sánchez und Feijóo. Er sagte zudem, die PNV habe die breiten Verkehrssubventionen kritisiert, die die öffentlichen Einnahmen verringert und seiner Darstellung nach die Investitionen in den Bahnbetrieb beeinträchtigt hätten.
- Sichere Sitze laut Umfrage der baskischen Regierung
- 4 Sitze
- Sitze, die Esteban für eine eigene Fraktion braucht
- 5 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Zeitplan vor der Wahl
Das Unglück von Urda ereignete sich Ende Oktober, fast eine Woche bevor der Vorstand der PP zusammenkam. Feijóo sagte, Pakte würden ab Dezember bewertet, und die PP baut ihre Kampagne auf Managementkompetenz auf. Die Parlamentswahl am 29. November entscheidet, wer die nächste Regierung bildet und ob die PNV eine eigene Fraktion sichert.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOAitor Esteban, unter Druck durch schlechte Umfragen der PNV vor der Wahl, erhöht den Druck auf Sánchez, Óscar Puente zu entlassenAitor Esteban, presionado por los pobres sondeos preelectorales del PNV, eleva la presión a Sánchez para que cese a Óscar Puente · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLFeijóo bittet seine Barone, Spanien gegen die „Flucht“ der Regierung zu „dienen und zu verteidigen“Feijóo pide a sus barones "servir y defender España" frente a la "huida" del Gobierno · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaFeijóo bietet „Management, Strenge und Erfahrung“ gegen die Regierung Sánchez: „Ich bezweifle, dass sie gute Leute sind“Feijóo ofrece "gestión, rigor y experiencia" frente al Gobierno de Sánchez: "Dudo que sean buena gente · Original auf Spanisch
- EL MUNDOFeijóo ruft zur „nationalen Wiederherstellung“ gegen eine Regierung auf, die „mit dem Gedanken an die Macht als einziges Ziel regiert“Feijóo llama a la "reconstrucción nacional" frente a un Gobierno que "gestiona pensando en el poder como único fin" · Original auf Spanisch
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der Volkspartei (PP) und ihr Kandidat bei der Parlamentswahl am 29N
- Aitor Esteban
- Präsident der baskisch-nationalistischen PNV
- Óscar Puente
- Verkehrsminister, dessen Entlassung oder Rücktritt die PNV fordert
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident, den PP und PNV wegen des Verkehrsressorts unter Druck setzen
- José Luis Ábalos
- Ehemaliger Verkehrsminister, den Feijóo erwähnte und der nach einer Korruptionsverurteilung in Haft sitzt
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