Wahlen · Madrid
Feijóo öffnet Tür für Koalition mit Vox und setzt rote Linien bei Migration und Sozialpolitik
Der Chef der spanischen Volkspartei, Alberto Núñez Feijóo, erklärte am Mittwoch, er werde eine Koalition mit Vox akzeptieren, falls die Wahlergebnisse dies nötig machten, und bestand zugleich auf roten Linien, darunter die Verfassung und die Gleichstellung der Geschlechter.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, europa press, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Feijóo erklärte, er werde mit Vox eine Regierung bilden, wenn die PP nicht allein regieren könne, unter Wahrung grundlegender roter Linien.
Er nannte Respekt vor der Verfassung, regionale Autonomie, Gleichstellung der Geschlechter, Haushaltsgleichgewicht, Wohlstand und geordnete Einwanderung.
Feijóo versprach, das Abtreibungsgesetz nicht anzutasten, kündigte aber an, das Sterbehilfegesetz mit mehr Sicherheitsvorkehrungen zu 'perfektionieren'.
Der PP-Chef verwies auf Bewegungen bei Junts und der PNV, die Pedro Sánchez zu Wahlen vor 2027 zwingen könnten.
Der Vorsitzende der spanischen konservativen Partei, Alberto Núñez Feijóo, nutzte einen Auftritt in der beliebten Fernsehsendung El Hormiguero, um den Kurs seiner Partei hinsichtlich einer möglichen künftigen Regierung mit der rechtsextremen Vox-Partei neu zu definieren. Obwohl er erneut seinen Wunsch bekräftigte, allein zu regieren, legte er erstmals explizit die Bedingungen dar, unter denen eine Koalition akzeptabel wäre.
Ein pragmatischer Koalitionsansatz
Feijóo betonte eingangs, dass sein Ziel eine absolute Mehrheit bleibe.
„Ich will allein regieren, das habe ich immer wieder gesagt. Ich glaube, es ist gut, allein zu regieren. Aber natürlich werde ich das Ergebnis der Wahlurne akzeptieren.“
Die roten Linien
Auf die Frage von Moderator Pablo Motos, welche Grenzen er ziehen würde, nannte Feijóo sechs Grundsätze, die keine Vereinbarung überschreiten dürfe.
„Respekt vor der spanischen Verfassung, Respekt vor dem Spanien der Autonomen Gemeinschaften, Frauen- und LGBTI-Politik, ausgeglichene öffentliche Haushalte, der Wohlstand der Spanier über allem, und eine geordnete, rationale Einwanderungspolitik.“
„Wenn sie nicht kommen, um einen Beitrag zu leisten, oder wenn sie kommen, um Straftaten zu begehen, werden wir sie ausweisen.“
Abtreibung und Sterbehilfe
Feijóo schloss jegliche Reform des geltenden Fristenlösungsgesetzes zum Schwangerschaftsabbruch kategorisch aus, selbst unter Druck eines möglichen Koalitionspartners.
„Es ist ein Gesetz, das im europäischen Kontext steht, und daher sind wir letztlich die Europäische Union.“
Der Geruch vorgezogener Neuwahlen
Feijóo nährte Spekulationen, dass die derzeitige Regierung von Pedro Sánchez möglicherweise nicht bis 2027 halten werde. Er sagte, er sehe „Bewegung“ bei wichtigen parlamentarischen Verbündeten, insbesondere bei der katalanischen separatistischen Partei Junts und der baskischen PNV.
„Es gibt Dinge, die sich bewegen. Es werden Äußerungen gemacht, die noch vor zwei Monaten nicht gemacht worden wären.“
Brückenschlag über die Parteigrenzen hinweg
Feijóo gestaltete sein Interview fast wie eine Vorwahlkampfveranstaltung und appellierte direkt an enttäuschte sozialistische Wähler, ihre Stimme der PP zu „leihen“, wegen der Korruptionsskandale, die die Regierung umgaben. Er rief auch Vox-Anhänger auf, seine Partei zu unterstützen, um eine starke Einparteienregierung zu garantieren, räumte aber ein, dass eine Koalition der Preis für Stabilität sein könnte, wenn die Zahlen es verlangten. Der Abend bestätigte, dass Feijóo nun offen für den Moment Wahlkampf betreibt, an dem die derzeitige Regierung fällt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSextaFeijóo se abre a un gobierno de coalición con Vox sin sobrepasar "líneas rojas"
- europa pressFeijóo promete "perfeccionar" la ley de eutanasia "con garantías"...
- europa pressFeijóo no cierra la puerta a un gobierno de coalición con Vox y...
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLDe la coalición con Vox a los pactos con Junts: Feijóo se suelta en El Hormiguero
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der Partido Popular (PP) und Oppositionsführer
- Santiago Abascal
- Vorsitzender der Vox-Partei
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident von Spanien und Vorsitzender der PSOE
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