Wahlen · Urda, Madrid und Valladolid

Feijóo fordert die Gewerkschaften auf, den Streik am 11. November nach dem Zugunglück von Urda abzusagen

Der PP-Chef sagt, der Streik am 11. November nach dem Zugunglück von Urda mit 69 Toten wäre ein schwerer Fehler, der die Gewerkschaften an Pedro Sánchez binde. Der Appell kommt drei Wochen vor der Wahl.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia und El Periódico. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Madrid, Valladolid · Spanien

Der Streikaufruf

Spanische Gewerkschaften haben für den 11. November einen Streik ausgerufen. Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender der oppositionellen Partido Popular (PP), bat die Organisatoren, den Ausstand nach einem Zugunglück in Urda in der Provinz Toledo, bei dem 69 Menschen starben, zu überdenken. Er stelle das verfassungsmäßige Streikrecht nicht infrage, sondern den Zeitpunkt. Feijóo sagte, der Wahlkampfleiter der PSOE habe bestätigt, dass sich der Ausstand gegen die Opposition richte; er bezog sich auf Äußerungen von María Jesús Montero, die eingeräumt habe, der Streik sei als Protest gegen die Rechte ausgerufen worden.

„Vorher war es unbegreiflich. Nach 69 Toten ist es ein schwerer Fehler. Lasst ihn nicht stattfinden.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Eine Warnung an die Gewerkschaften

Feijóo sagte, die Gewerkschaften hätten in acht Regierungsjahren keinen solchen Streik veranstaltet. Er argumentierte, ihn drei Wochen vor der Wahl anzusetzen, wäre eine schlechte Entscheidung. Er warnte, die aufrufenden Organisationen würden ihr Image dauerhaft an Pedro Sánchez binden, wenn sie den Streik durchzögen. Die PP rahmt den Appell als Frage des Zeitpunkts und nicht des Streikrechts.

„Lasst ihn nicht stattfinden, sonst verbindet ihr euer Image für immer mit Pedro Sánchez.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Die PP wirbt mit Regierungskompetenz

Die PP drängt mit einem Regierungsprofil nach vorn, gegen eine aus Sicht ihrer Führung orientierungslose PSOE. Am Montag, 2. November, sprach Feijóo 23 Minuten lang vor dem Vorstand der Partei und den Regionalvorsitzenden in der PP-Zentrale. Er argumentierte, die öffentlichen Dienste hätten sich unter Sánchez verschlechtert, trotz Rekordsteuereinnahmen. Quellen aus dem Wahlkampfkomitee sagten, bei der Regierungskompetenz werde die PP sich weder von Sánchez noch von Vox-Chef Santiago Abascal überholen lassen. Feijóo verweist auf dreizehn ununterbrochene Jahre als Präsident der Xunta de Galicia zwischen 2009 und 2022, alle mit absoluter Mehrheit gewonnen.

Reaktion der Regierung und Óscar Puente

Feijóo warf der Regierung vor, die Tragödie mit Blick auf die Macht zu behandeln und auf die Erzählung zu setzen. Er sagte, die Regierung warte Umfragen ab, um zu entscheiden, ob Verkehrsminister Óscar Puente entlassen werde. Puente hatte von einem bevorstehenden Martyrium gesprochen, und Feijóo entgegnete, das Martyrium gehöre den Familien, die auf die Leichen warteten, und den Verletzten. Er sagte, wenn es nach ihm ginge, würde in der Diputación Permanente der Regierungspräsident und nicht der Minister antworten.

„Es ist nicht mehr nur offensichtlich, dass sie keine guten Verwalter sind. Ich bezweifle, dass sie auch gute Menschen sind.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Wahlkampfkalender und Trauer

Am Dienstag, 3. November, hat Feijóo ein Frühstücksbriefing in Madrid, gefolgt von einem Tag voller Interviews bei Rundfunk und Printmedien. Am Samstag, 7. November, kehrt er zu einer Vorwahlkampfveranstaltung nach Valladolid zurück, einer Stadt, in der die PP vor drei Jahren Puentes Partei das Bürgermeisteramt abnahm. Vox setzte seine Vorwahlkampftermine nach dem Unglück fort, während die PP ihren Kalender unter Trauer wieder aufnahm. Unter den Toten ist die frühere Ministerin Fátima Báñez, die als der PP-Familie sehr verbunden beschrieben wird; im Foyer der Parteizentrale in der Calle Génova 13 in Madrid liegt ein Kondolenzbuch aus.

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