Wahlen · Urda, Madrid und Valladolid
Feijóo fordert die Gewerkschaften auf, den Streik am 11. November nach dem Zugunglück von Urda abzusagen
Der PP-Chef sagt, der Streik am 11. November nach dem Zugunglück von Urda mit 69 Toten wäre ein schwerer Fehler, der die Gewerkschaften an Pedro Sánchez binde. Der Appell kommt drei Wochen vor der Wahl.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia und El Periódico. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Feijóo bat die Gewerkschaften, den Streik am 11. November nach dem Zugunglück von Urda mit 69 Toten zu überdenken.
Feijóo sprach am Montag, 2. November, 23 Minuten vor dem PP-Vorstand und betonte seine 13 Jahre als Xunta-Präsident von 2009 bis 2022.
Feijóo sagte, die Regierung lasse Umfragen dazu laufen, ob Verkehrsminister Óscar Puente nach dem Unglück von Urda entlassen wird.
Der Streikaufruf
Spanische Gewerkschaften haben für den 11. November einen Streik ausgerufen. Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender der oppositionellen Partido Popular (PP), bat die Organisatoren, den Ausstand nach einem Zugunglück in Urda in der Provinz Toledo, bei dem 69 Menschen starben, zu überdenken. Er stelle das verfassungsmäßige Streikrecht nicht infrage, sondern den Zeitpunkt. Feijóo sagte, der Wahlkampfleiter der PSOE habe bestätigt, dass sich der Ausstand gegen die Opposition richte; er bezog sich auf Äußerungen von María Jesús Montero, die eingeräumt habe, der Streik sei als Protest gegen die Rechte ausgerufen worden.
„Vorher war es unbegreiflich. Nach 69 Toten ist es ein schwerer Fehler. Lasst ihn nicht stattfinden.“
Eine Warnung an die Gewerkschaften
Feijóo sagte, die Gewerkschaften hätten in acht Regierungsjahren keinen solchen Streik veranstaltet. Er argumentierte, ihn drei Wochen vor der Wahl anzusetzen, wäre eine schlechte Entscheidung. Er warnte, die aufrufenden Organisationen würden ihr Image dauerhaft an Pedro Sánchez binden, wenn sie den Streik durchzögen. Die PP rahmt den Appell als Frage des Zeitpunkts und nicht des Streikrechts.
„Lasst ihn nicht stattfinden, sonst verbindet ihr euer Image für immer mit Pedro Sánchez.“
Die PP wirbt mit Regierungskompetenz
Die PP drängt mit einem Regierungsprofil nach vorn, gegen eine aus Sicht ihrer Führung orientierungslose PSOE. Am Montag, 2. November, sprach Feijóo 23 Minuten lang vor dem Vorstand der Partei und den Regionalvorsitzenden in der PP-Zentrale. Er argumentierte, die öffentlichen Dienste hätten sich unter Sánchez verschlechtert, trotz Rekordsteuereinnahmen. Quellen aus dem Wahlkampfkomitee sagten, bei der Regierungskompetenz werde die PP sich weder von Sánchez noch von Vox-Chef Santiago Abascal überholen lassen. Feijóo verweist auf dreizehn ununterbrochene Jahre als Präsident der Xunta de Galicia zwischen 2009 und 2022, alle mit absoluter Mehrheit gewonnen.
Reaktion der Regierung und Óscar Puente
Feijóo warf der Regierung vor, die Tragödie mit Blick auf die Macht zu behandeln und auf die Erzählung zu setzen. Er sagte, die Regierung warte Umfragen ab, um zu entscheiden, ob Verkehrsminister Óscar Puente entlassen werde. Puente hatte von einem bevorstehenden Martyrium gesprochen, und Feijóo entgegnete, das Martyrium gehöre den Familien, die auf die Leichen warteten, und den Verletzten. Er sagte, wenn es nach ihm ginge, würde in der Diputación Permanente der Regierungspräsident und nicht der Minister antworten.
„Es ist nicht mehr nur offensichtlich, dass sie keine guten Verwalter sind. Ich bezweifle, dass sie auch gute Menschen sind.“
Wahlkampfkalender und Trauer
Am Dienstag, 3. November, hat Feijóo ein Frühstücksbriefing in Madrid, gefolgt von einem Tag voller Interviews bei Rundfunk und Printmedien. Am Samstag, 7. November, kehrt er zu einer Vorwahlkampfveranstaltung nach Valladolid zurück, einer Stadt, in der die PP vor drei Jahren Puentes Partei das Bürgermeisteramt abnahm. Vox setzte seine Vorwahlkampftermine nach dem Unglück fort, während die PP ihren Kalender unter Trauer wieder aufnahm. Unter den Toten ist die frühere Ministerin Fátima Báñez, die als der PP-Familie sehr verbunden beschrieben wird; im Foyer der Parteizentrale in der Calle Génova 13 in Madrid liegt ein Kondolenzbuch aus.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardiaFeijóo bittet die Gewerkschaften, den Streik am 11. November nach dem Zugunglück zu überdenken: „Es ist ein schwerer Fehler“Feijóo pide a los sindicatos que reconsideren la huelga del 11-N tras el accidente de tren: "Es un grave error · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaFeijóo versucht, sein Managementprofil gegenüber einer „orientierungslosen“ PSOE zu betonenFeijóo trata de acentuar su perfil de gestor frente a un PSOE "desnortado · Original auf Spanisch
- El PeriódicoDie PP fördert Feijóos „Erfahrung“ als „Manager“: „Darin werden uns weder Sánchez noch Abascal überholen“El PP potencia la 'experiencia' como "gestor" de Feijóo: "En eso no nos van a adelantar ni Sánchez ni Abascal · Original auf Spanisch
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der Partido Popular (PP), der den Appell an die Gewerkschaften richtete
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident und Generalsekretär der PSOE, auf den Feijóo Bezug nimmt
- María Jesús Montero
- PSOE-Politikerin, deren Äußerungen Feijóo zum Zweck des Streiks zitierte
- Óscar Puente
- Verkehrsminister, dessen Entlassung die Regierung nach Feijóos Worten abwägt
- Fátima Báñez
- Frühere Ministerin unter den Opfern des Zugunglücks von Urda
- Santiago Abascal
- Vox-Chef, auf den sich Quellen aus dem PP-Wahlkampf beziehen
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