Wahlen · Valladolid, Valencia und Ceuta

Feijóo greift bei einer Kundgebung in Valladolid nach dem Zugunglück von Urda Óscar Puente und die PSOE an

Knapp zwei Wochen nach seiner letzten Kundgebung hat Alberto Núñez Feijóo den Wahlkampf der PP in Valladolid wieder aufgenommen. Dort sagte er, die PSOE habe dem zurückgetretenen Verkehrsminister mehr Zuneigung entgegengebracht als den Opfern. Zudem versprach er eine umfassende Prüfung des Schienenverkehrs und der Sicherheitssysteme.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, EL MUNDO, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Partido Popular de Cantabria, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2022
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Zugkollision in Urda (Toledo) tötet 69 Menschen
  2. 6.11.Pedro Sánchez nutzt Puentes Rücktritt in Valencia als Wahlkampfwaffe
  3. 7.11.Feijóo hält Vorwahlkampf-Kundgebung in Valladolid ab
  4. 29.11.Datum der von Feijóo ausgerufenen gesellschaftlichen Mobilisierung

Wahlkampfauftakt in Valladolid

Alberto Núñez Feijóo hat am Samstag, 7. November 2026, mit einer Kundgebung in Valladolid seine Vorwahlkampfauftritte wieder aufgenommen, knapp zwei Wochen nach seinem letzten Termin. Die Veranstaltungen waren nach dem Zugunglück von Urda (Toledo) am 28. Oktober ausgesetzt worden, als ein AVE-Hochgeschwindigkeitszug und ein Iryo-Zug zusammenstießen und 69 Menschen starben. Feijóo sagte, der Termin sei lange vor dem Unfall festgelegt worden und die Kundgebung richte sich nicht gegen eine bestimmte Person. Die Veranstaltung fand in Halle 4 der Feria de Muestras statt, wo die PP um fünf Sitze kämpft und auf einen dritten hofft. Valladolid ist zudem die Heimatstadt von Óscar Puente, der dort acht Jahre lang Bürgermeister war.

Puentes Rücktritt und die Bemerkung über die Umarmungen

Óscar Puente trat als Verkehrsminister zurück, nachdem er sich mehr als vier Stunden vor der Ständigen Deputation des Kongresses erklärt hatte, wo er sein Vorgehen nach dem Unglück darlegte. Die Fristen für die Kandidatenlisten waren bereits abgelaufen, sodass er nicht abberufen werden konnte; er wird nun die PSOE-Liste in Valladolid anführen. Pedro Sánchez nutzte den Rücktritt am 6. November bei einem Auftritt in Valencia als Wahlkampfwaffe gegen PP und Vox. Feijóo entgegnete, die PSOE und ihre Partner hätten dem ehemaligen Minister mehr Umarmungen gegeben, als den Opfern Aufmerksamkeit zuteilgeworden sei.

„Wir haben von der PSOE und ihren Partnern mehr Umarmungen für den Minister gesehen, der zurückgetreten ist, als für die Opfer.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Feijóo sagte, der Rücktritt komme zu spät, nachdem es seiner Darstellung zufolge 116 Opfer gegeben habe, während andere Berichte von 69 Toten bei dem Unglück ausgehen. Er argumentierte, der würdevolle Weg wäre eine Entschuldigung gewesen, und legte noch nach, indem er sich darüber lustig machte, dass die PSOE Puente im Petersdom heiligsprechen wolle. Er sagte, die PSOE habe Puente bereits zum „Seligen“ erklärt und stehe kurz davor, ihn zum Heiligen zu machen.

Prüfung, Gefängniswarnung und Ermittlungen

Feijóo versprach, eine PP-Regierung werde die Bahn bis zur letzten Schwelle prüfen lassen, einschließlich der Verkehrs- und Sicherheitssysteme. Den Sozialisten warnte er mit diesen Worten:

„Wenn sie das Geld abgezweigt haben, um die Sicherheit der Spanier zu stehlen, dann müssen sie die Macht verlassen, um ins Gefängnis zu gehen.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Er sagte, er habe in seinem Büro ein Opfer des Unglücks empfangen, das ihn gebeten habe, Fachleute aus der Branche auf Schlüsselposten zu setzen. Zudem erwähnte er die frühere PP-Ministerin Fátima Báñez, die in einem der zerstörten Waggons mitfuhr. Laut La Vanguardia untersucht die Europäische Staatsanwaltschaft mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aufträgen für die Strecke Madrid–Sevilla, und die UCO der Guardia Civil hat im Fall Koldo Informationen von Adif angefordert. Feijóo sagte, er werde dafür sorgen, dass alle Verantwortung für das Geschehene übernehmen.

Ceuta, Renten und der Aufruf zum 29. November

Feijóo wandte sich Ceuta zu und sagte, die Stadt warte noch immer; er behauptete, mehr als 100.000 Menschen seien eingedrungen und die marokkanische Polizei habe die Invasion angeordnet. El Confidencial berichtet, rund 80.000 Menschen seien etwa einhundert Tage vor der Kundgebung in die Stadt gelangt – eine Zahl, die von Feijóos Angaben abweicht. Zu den Renten korrigierte Feijóo die PP-Sprecherin Ester Muñoz, die Wochen zuvor vor einem Zusammenbruch des Systems gewarnt hatte, und versprach, die Renten würden mit dem CPI steigen. Außerdem rief er für den 29. November zur gesellschaftlichen Mobilisierung auf: Die Öffentlichkeit müsse aus ihrer Bequemlichkeit aufgerüttelt werden, und junge Menschen könnten die Welt nicht aus dem Schlafzimmer ihrer Eltern verändern.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Valladolid, Valencia, Ceuta · Spanien

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen