Wahlen · Valladolid, Valencia und Ceuta
Feijóo greift bei einer Kundgebung in Valladolid nach dem Zugunglück von Urda Óscar Puente und die PSOE an
Knapp zwei Wochen nach seiner letzten Kundgebung hat Alberto Núñez Feijóo den Wahlkampf der PP in Valladolid wieder aufgenommen. Dort sagte er, die PSOE habe dem zurückgetretenen Verkehrsminister mehr Zuneigung entgegengebracht als den Opfern. Zudem versprach er eine umfassende Prüfung des Schienenverkehrs und der Sicherheitssysteme.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, EL MUNDO, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Ein AVE- und ein Iryo-Zug stießen am 28. Oktober in Urda (Toledo) zusammen, 69 Menschen starben. Óscar Puente trat als Verkehrsminister zurück, nachdem er sich mehr als vier Stunden vor der Ständigen Deputation des Kongresses erklärt hatte.
Feijóo sagte, die PSOE und ihre Partner hätten dem zurückgetretenen Minister mehr Umarmungen gegeben als den Opfern. Er sagte, Puentes Abgang sei nach seiner Darstellung 116 Opfern erfolgt, während andere Berichte von 69 Toten ausgehen.
Feijóo versprach eine Prüfung der Bahn bis zur letzten Schwelle und warnte, wer Gelder für die Bahnsicherheit abzweige, müsse mit Gefängnis rechnen. In Valladolid geht es um fünf Sitze, wo Puente die PSOE-Liste anführt.
Feijóo forderte die Gesellschaft auf, sich am 29. November zu mobilisieren – das von El Confidencial genannte Datum. Zudem versprach er, die Renten würden mit dem CPI steigen, und korrigierte damit Sprecherin Ester Muñoz.

- 28.10.Zugkollision in Urda (Toledo) tötet 69 Menschen
- 6.11.Pedro Sánchez nutzt Puentes Rücktritt in Valencia als Wahlkampfwaffe
- 7.11.Feijóo hält Vorwahlkampf-Kundgebung in Valladolid ab
- 29.11.Datum der von Feijóo ausgerufenen gesellschaftlichen Mobilisierung
Wahlkampfauftakt in Valladolid
Alberto Núñez Feijóo hat am Samstag, 7. November 2026, mit einer Kundgebung in Valladolid seine Vorwahlkampfauftritte wieder aufgenommen, knapp zwei Wochen nach seinem letzten Termin. Die Veranstaltungen waren nach dem Zugunglück von Urda (Toledo) am 28. Oktober ausgesetzt worden, als ein AVE-Hochgeschwindigkeitszug und ein Iryo-Zug zusammenstießen und 69 Menschen starben. Feijóo sagte, der Termin sei lange vor dem Unfall festgelegt worden und die Kundgebung richte sich nicht gegen eine bestimmte Person. Die Veranstaltung fand in Halle 4 der Feria de Muestras statt, wo die PP um fünf Sitze kämpft und auf einen dritten hofft. Valladolid ist zudem die Heimatstadt von Óscar Puente, der dort acht Jahre lang Bürgermeister war.
Puentes Rücktritt und die Bemerkung über die Umarmungen
Óscar Puente trat als Verkehrsminister zurück, nachdem er sich mehr als vier Stunden vor der Ständigen Deputation des Kongresses erklärt hatte, wo er sein Vorgehen nach dem Unglück darlegte. Die Fristen für die Kandidatenlisten waren bereits abgelaufen, sodass er nicht abberufen werden konnte; er wird nun die PSOE-Liste in Valladolid anführen. Pedro Sánchez nutzte den Rücktritt am 6. November bei einem Auftritt in Valencia als Wahlkampfwaffe gegen PP und Vox. Feijóo entgegnete, die PSOE und ihre Partner hätten dem ehemaligen Minister mehr Umarmungen gegeben, als den Opfern Aufmerksamkeit zuteilgeworden sei.
„Wir haben von der PSOE und ihren Partnern mehr Umarmungen für den Minister gesehen, der zurückgetreten ist, als für die Opfer.“
Feijóo sagte, der Rücktritt komme zu spät, nachdem es seiner Darstellung zufolge 116 Opfer gegeben habe, während andere Berichte von 69 Toten bei dem Unglück ausgehen. Er argumentierte, der würdevolle Weg wäre eine Entschuldigung gewesen, und legte noch nach, indem er sich darüber lustig machte, dass die PSOE Puente im Petersdom heiligsprechen wolle. Er sagte, die PSOE habe Puente bereits zum „Seligen“ erklärt und stehe kurz davor, ihn zum Heiligen zu machen.
Prüfung, Gefängniswarnung und Ermittlungen
Feijóo versprach, eine PP-Regierung werde die Bahn bis zur letzten Schwelle prüfen lassen, einschließlich der Verkehrs- und Sicherheitssysteme. Den Sozialisten warnte er mit diesen Worten:
„Wenn sie das Geld abgezweigt haben, um die Sicherheit der Spanier zu stehlen, dann müssen sie die Macht verlassen, um ins Gefängnis zu gehen.“
Er sagte, er habe in seinem Büro ein Opfer des Unglücks empfangen, das ihn gebeten habe, Fachleute aus der Branche auf Schlüsselposten zu setzen. Zudem erwähnte er die frühere PP-Ministerin Fátima Báñez, die in einem der zerstörten Waggons mitfuhr. Laut La Vanguardia untersucht die Europäische Staatsanwaltschaft mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aufträgen für die Strecke Madrid–Sevilla, und die UCO der Guardia Civil hat im Fall Koldo Informationen von Adif angefordert. Feijóo sagte, er werde dafür sorgen, dass alle Verantwortung für das Geschehene übernehmen.
Ceuta, Renten und der Aufruf zum 29. November
Feijóo wandte sich Ceuta zu und sagte, die Stadt warte noch immer; er behauptete, mehr als 100.000 Menschen seien eingedrungen und die marokkanische Polizei habe die Invasion angeordnet. El Confidencial berichtet, rund 80.000 Menschen seien etwa einhundert Tage vor der Kundgebung in die Stadt gelangt – eine Zahl, die von Feijóos Angaben abweicht. Zu den Renten korrigierte Feijóo die PP-Sprecherin Ester Muñoz, die Wochen zuvor vor einem Zusammenbruch des Systems gewarnt hatte, und versprach, die Renten würden mit dem CPI steigen. Außerdem rief er für den 29. November zur gesellschaftlichen Mobilisierung auf: Die Öffentlichkeit müsse aus ihrer Bequemlichkeit aufgerüttelt werden, und junge Menschen könnten die Welt nicht aus dem Schlafzimmer ihrer Eltern verändern.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- eldiario.esFeijóo konzentriert sich bei seinem Wahlkampfauftritt in Valladolid auf Puente: „Sie haben dem zurückgetretenen Minister mehr Umarmungen gegeben als den Opfern“Feijóo centra en Puente su mitin en Valladolid: "Han dado más abrazos al ministro dimitido que a las víctimas · Original auf Spanisch
- EL MUNDOFeijóo konfrontiert den „Würde“-Diskurs bezüglich Puente: „Wir haben mehr Umarmungen von der PSOE und ihren Partnern für den zurückgetretenen Minister gesehen als für die Opfer“Feijóo confronta el discurso de la "dignidad" sobre Puente: "Hemos visto más abrazos del PSOE y de sus socios al ministro dimitido que a las víctimas" · Original auf Spanisch
- El ConfidencialFeijóo fordert Management gegenüber „Müllpolitik“: „Das Spektakel und die Schamlosigkeit“ von Sánchez sind vorbeiFeijóo reivindica la gestión frente a la "política basura": "Se acabó el espectáculo y la desvergüenza" de Sánchez · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLFeijóo verpflichtet sich, „den Vorhang für das beklagenswerte Spektakel“ der Regierung Sánchez zu senken und „die Teppiche anzuheben“Feijóo se compromete a "bajar el telón del espectáculo lamentable" del Gobierno de Sánchez y a "levantar las alfombras" · Original auf Spanisch
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der PP und Spitzenkandidat der Partei für das Amt des Regierungspräsidenten
- Óscar Puente
- Ehemaliger Verkehrsminister, der nach dem Unglück von Urda zurücktrat und die PSOE-Liste in Valladolid anführt
- Pedro Sánchez
- Regierungspräsident und PSOE-Vorsitzender, der Puentes Rücktritt im Wahlkampf nutzte
- Alfonso Fernández Mañueco
- PP-Präsident von Kastilien und León, der an der Kundgebung in Valladolid teilnahm
- Fátima Báñez
- Ehemalige PP-Ministerin, die in einem der verunglückten Waggons mitfuhr
- Ester Muñoz
- Nationale Sprecherin der PP, deren Äußerungen zu den Renten Feijóo korrigierte
- Orte
- Valladolid, Valencia, Ceuta
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen