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Heutiger Brief

NATO schießt eine Drohne ab

NATO feuert über Litauen, Gerichte stoppen Trump und EPA lockert CO₂-Grenzen

Die brisantesten Meldungen des Tages hatten ein gemeinsames Thema: Institutionen mussten schneller reagieren, als ihre Regelbücher es vorsahen. NATO-Jets feuerten, Richter stoppten improvisierte Wahlregeln, und Regulierungsbehörden in Washington versuchten, ein Jahrzehnt Klimarecht mit einem Schlag auszuradieren.

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  • Belarus entlässt 25 politische Gefangene

    Im Rahmen einer Übergangsvereinbarung wurden 25 politische Gefangene nach Litauen entlassen. Die USA hoffen auf die Freilassung Hunderter weiterer Personen.

  • Einsturz einer Goldmine im Sudan

    Die Zahl der Todesopfer nach dem Einsturz einer Goldmine in Westkordofan steigt auf mindestens 82. Rettungskräfte suchen weiter nach vermissten Arbeitern.

  • Suche nach vermisstem Jungen in Suffolk

    Es wurde bekannt, dass der vermisste dreijährige Noah Woods Autismus und eine Teiltaubheit hat, was die dringenden Suchmaßnahmen in Suffolk intensiviert.

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Sonstiges · Aktualisiert vor 55 m

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Das europäische Informationsökosystem steht unter wachsendem Druck durch den Zusammenbruch traditioneller Medien-Geschäftsmodelle, algorithmisch getriebene Polarisierung und den unkontrollierten Aufstieg KI-generierter Inhalte, während Regulierungsbehörden und Gerichte neue Grenzen für Meinungsäußerung und Verantwortlichkeit festlegen und die EU sowohl mit der Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur als auch mit den makrofinanziellen Spillover-Effekten ausländischer KI-Investitionen konfrontiert ist.

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© El Confidencial
Makroökonomie·17. Juni

Fed belässt Leitzins zum vierten Mal unverändert in Kevin Warshs erstem Treffen, trotz Trumps Druck

Die US-Notenbank Federal Reserve beließ ihren Leitzins am Mittwoch unverändert bei 3,50–3,75 %. Es war die vierte Zinspause in Folge und das erste Treffen unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh, während steigende Inflation und ein fragiler Friedensvertrag zwischen den USA und Iran eine Zinswende erschwerten.

Entscheidung

Alle 12 stimmberechtigten Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) unterstützten die Beibehaltung des Leitzinses in der Spanne von 3,50–3,75 % – eine von den Märkten breit erwartete Entscheidung. Die Zinspause, die im Januar nach drei aufeinanderfolgenden Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte im Dezember 2025 begann, wird damit verlängert. Es war die erste geldpolitische Sitzung unter dem Vorsitz von Kevin Warsh, der Ende Januar von Präsident Donald Trump nominiert und im Mai vereidigt wurde.

Die Wirtschaftstätigkeit expandiert trotz der erhöhten Unsicherheit, die unter anderem auf den Nahostkonflikt zurückzuführen ist, in soliderem Tempo. Produktivitätswachstum und Investitionen bleiben stark.

— Erklärung der Federal Reserve

Inflationsdruck

Der Hintergrund ist die höchste Verbraucherinflation seit fast drei Jahren. Die Gesamtteuerung (CPI) erreichte im Mai 4,2 % – der höchste Stand seit April 2023 –, angetrieben von den Energiekosten nach der Iran-Krise, die die Öltransporte durch die Straße von Hormus unterbrochen hat. Die Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) stieg auf 2,9 % und liegt damit deutlich über dem 2-%-Ziel der Fed.

US-Inflationsindikatoren, Mai 2026 · %
Gesamt-VPI
4,2
Kern-VPI
2,9
Fed-Ziel
2
Gesamt-VPI
4.2 %
Kern-VPI
2.9 %
Fed-Ziel
2 %

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Politische Spannungen und interne Debatte

Trump hatte monatelang auf Zinssenkungen gedrängt und war mit dem früheren Vorsitzenden Jerome Powell heftig aneinandergeraten; er drohte ihm mit der Entlassung und unterstützte Untersuchungen der Fed-Ausgaben. Warsh hatte sich im Nominierungsprozess eher taubenhaft geäußert, doch die steigenden Preise und ein angespannter Arbeitsmarkt schränkten seinen Handlungsspielraum ein. Bei Warshs Vereidigung schlug Trump einen anderen Ton an.

Ich möchte, dass Kevin völlig unabhängig ist. Schau nicht auf mich, schau auf niemanden, mach dein Ding und mach einen guten Job.

— Donald Trump

Innerhalb des FOMC gehen die Meinungen auseinander. Einige Gouverneure haben über Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung diskutiert, während andere, die dem Weißen Haus näher stehen, Geduld befürworten. Powell sitzt weiterhin als Gouverneur im Ausschuss, und der Abgang von Trump-Berater Stephen Miran im Mai hat das Kräfteverhältnis leicht verschoben.

Geopolitischer Wendepunkt

Ein am Sonntag angekündigter vorläufiger Friedensvertrag zwischen den USA und Iran drückte die Ölpreise nach unten und ließ die Erwartungen einer baldigen Zinserhöhung vorübergehend sinken. Die Rohölpreise liegen jedoch immer noch rund 30 % höher als zu Jahresbeginn, und die wirtschaftlichen Folgen der Blockade der Straße von Hormus sind noch nicht vollständig abzusehen. Die Fed zog es vor, auf klarere Preissignale zu warten, bevor sie ihre Politik anpasst.

Divergenz zur EZB

Die Entscheidung vergrößert die transatlantische Kluft. Die Europäische Zentralbank hatte vergangene Woche ihren Leitzins um 25 Basispunkte angehoben, um den Kampf gegen die Inflation zu verstärken. Die Märkte rechnen nun mit einer steigenden Wahrscheinlichkeit, dass die Fed noch vor Dezember zu einer Zinserhöhung gezwungen sein wird, auch wenn Warshs erste Pressekonferenz voraussichtlich Aufschluss darüber geben wird, wie der neue Vorsitzende seine taubenhaften Überzeugungen mit den Zwängen der Straffung in Einklang bringt.

Die Tatsache, dass Präsident Trump Kevin Warsh als Fed-Vorsitzenden nominiert hat, könnte viele zu der Annahme verleitet haben, dass ein gemäßigtes Mitglied die Kontrolle über das FOMC übernimmt. Wir werden mehr wissen, wenn Warsh seine erste Pressekonferenz abhält.

— Gordon Shannon
Washington, D.C.
Kevin WarshDonald TrumpJerome PowellStephen MiranGordon Shannon
Donald TrumpUnited StatesWashington, D.C.

8 Quellen

  • La Fed mantiene sin cambios los tipos por cuarta vez consecutiva en...
    europa press·17. Juni
  • El nuevo presidente de la Fed nombrado por Trump mantiene los tipos de interés sin cambios
    eldiario.es·17. Juni
  • La Fed mantiene los tipos de interés en la primera reunió con Marsh como presidente
    LaVanguardia·17. Juni
  • La Reserva Federal mantiene los tipos de interés en la primera reunión de Kevin Warsh como presidente
    ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL·17. Juni
  • Warsh se estrena al frente de la Reserva Federal manteniendo los tipos de EE UU sin cambios pese al acelerón de la inflación
    La Razón·17. Juni
  • La Fed mantiene los tipos en la primera reunión con Warsh, pero anticipa una subida en 2026
    El Confidencial·17. Juni
  • Warsh estrena su mandato en la Reserva Federal sin elevar los tipos de interés y amplía la divergencia con el BCE
    El Periódico·17. Juni
  • La Reserva Federal mantiene intactos los tipos de interés en el estreno de Kevin Warsh
    EL PAÍS·17. Juni

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