Explosion in Essigfabrik in Examilia tötet 25-jährigen Arbeiter, Feuer zerstört Werk
Eine heftige Explosion in einer Essigproduktionsanlage in Examilia, Korinthien, tötete am Montag einen 25-jährigen Arbeiter, verletzte mehrere andere und löste ein Feuer aus, das die Fabrik fast vollständig zerstörte.
Die Explosion
Am Montag, dem 27. Juli 2026, erschütterte gegen 13:30 Uhr eine gewaltige Explosion eine Essigproduktions- und Abfüllfabrik in Examilia nahe Korinth. Die Detonation war im gesamten Gebiet zu hören, und innerhalb von Sekunden erfasste ein Großbrand die Anlage. Dachtrümmer wurden über einen weiten Radius geschleudert, und es folgten kontinuierliche Sekundärexplosionen.
Erste Berichte deuten auf zwei mögliche Ursachen hin. Einige Quellen weisen darauf hin, dass Schweißarbeiten in der Fabrik ein explosives Gemisch mit brennbaren Materialien erzeugten. Andere vermuten, dass das Feuer nach der Explosion eines Propangastanks ausbrach. Die Ermittlungsgruppe für Brandstiftung von Korinth hat bereits mit der Untersuchung des genauen Ablaufs begonnen.
- Explosion in der Essigfabrik in Examilia hörbar, Dachtrümmer fliegen umher.
- Feuer bricht aus und erfasst schnell die gesamte Anlage.
- 35 Feuerwehrleute und 11 Fahrzeuge treffen ein; freiwillige Teams schließen sich an.
- Verkohlte Leiche eines 25-jährigen Arbeiters im Inneren entdeckt.
- Bürgermeister Stavrelis bestätigt Todesfall und nahezu vollständige Zerstörung.
- Ermittlungsgruppe für Brandstiftung von Korinth beginnt mit der Ursachenermittlung.
Opfer
Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich fünf Arbeiter in der Anlage. Vier konnten mit nur leichten Atemwegsproblemen entkommen. Die Leiche eines 25-jährigen Mannes, laut einem Bericht ein Elektroschweißer, wurde später verkohlt im Inneren gefunden. Eine Person aus einem Nachbargebäude wurde ebenfalls mit Verletzungen ins Krankenhaus von Korinth gebracht. Ein früher Bericht erwähnte ein 67-jähriges Opfer, aber der Bürgermeister und spätere offizielle Stellungnahmen bestätigten das Alter von 25 Jahren.
Leider fing die Fabrik aufgrund der Explosion Feuer, was zum Tod eines 25-Jährigen führte, während vier weitere Arbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Inneren befanden, bei guter Gesundheit sind. Die Zerstörung der Fabrik ist nahezu vollständig.
Reaktion und Schäden
Die Feuerwehr mobilisierte 35 Feuerwehrleute, 11 Tanklöschfahrzeuge, eine Fußtruppe und freiwillige Teams aus Korinth. Sie bekämpften den Brand stundenlang, während immer wieder Explosionen stattfanden. Die Fabrik wurde fast vollständig zerstört, dicker schwarzer Rauch bedeckte die Nachbarschaft.
Bürgermeister Nikolaos Stavrelis sagte der Athener Nachrichtenagentur, dass die Explosion in einer Entfernung von mindestens 15 Kilometern zu spüren war, und nannte sie eine „schreckliche Explosion“.
Ermittlungen und Sicherheitswarnungen
Die Ermittlungsgruppe für Brandstiftung von Korinth wurde aktiviert, um die Ursache zu ermitteln. Der stellvertretende Sprecher des Griechischen Feuerwehrdienstes, Giannis Artopios, betonte, dass Brandschutzmaßnahmen an Arbeitsplätzen mit brennbaren Stoffen nicht verhandelbar seien.
Die Einhaltung der Brandschutzmaßnahmen ist das A und O für die Sicherheit des Personals in dieser Art von Fabrikumgebung. Wenn sie nicht zu 100 Prozent angewendet werden, können die Folgen sehr schwerwiegend sein. Das ist heute passiert.
Er unterstrich die Notwendigkeit, eine starke Sicherheitskultur in ähnlichen Betrieben aufzubauen. Am späten Montagabend war der Löscheinsatz noch im Gange und die Fabrik war vollständig ausgebrannt.

