Makroökonomie · Frankfurt
EZB erhöht erstmals seit 2023 die Zinsen, beruft sich auf Energieschock durch Iran-Krieg und Inflation von 3,2 %
Die Europäische Zentralbank hob ihren wichtigsten Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 2,25 % an, die erste Erhöhung seit drei Jahren, als Reaktion auf einen durch den Konflikt im Iran ausgelösten Inflationsanstieg.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, iefimerida.gr, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die EZB hob den Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 2,25 % an, die erste Erhöhung seit September 2023.
Die Inflation in der Eurozone erreichte im Mai 2026 3,2 %, angetrieben durch Energiekosten im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde bestätigte, dass die Abstimmung im EZB-Rat einstimmig war.
Lagarde erwartet, dass die Inflation in der zweiten Hälfte 2027 auf das 2-%-Ziel zurückkehrt, abhängig vom Energiepreispfad.
Die Finanzmärkte rechnen bis zum Frühjahr 2027 mit zwei weiteren Zinserhöhungen.
- 11.06.EZB erhöht Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 2,25 %, gültig ab 17. Juni
- 2027-H1Lagarde erwartet Inflation weiterhin über 2-%-Ziel
- 2027-H2Lagarde prognostiziert Rückkehr der Inflation auf 2-%-Ziel
Die Entscheidung
Die Europäische Zentralbank hob am 11. Juni 2026 die Leitzinsen um 25 Basispunkte an, die erste Erhöhung seit September 2023. Der Einlagensatz steigt auf 2,25 %, der Hauptrefinanzierungssatz auf 2,40 % und der Spitzenrefinanzierungssatz auf 2,65 %, gültig ab 17. Juni 2026. Laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde war die Entscheidung einstimmig.
Warum jetzt
Die Verbraucherpreisinflation in der Eurozone beschleunigte sich im Mai 2026 auf 3,2 %, nach 3 % im April, deutlich über dem 2-%-Ziel der EZB. Die Zentralbank verwies auf Inflationsdruck durch den Krieg im Nahen Osten, der nun im vierten Monat andauert und zu anhaltender Unsicherheit auf dem Ölmarkt geführt hat. Umfragen zeigten zudem einen Rückgang der Geschäftstätigkeit im Mai, was die Frage aufwirft, wie stark die Kreditkosten steigen können, ohne eine Rezession auszulösen.
„Alles hängt vom Energieschock ab.“
Largardes Ausblick
Auf der Pressekonferenz nach der Entscheidung sagte Lagarde, der Anstieg der Energiepreise werde die Inflation im Sommer weiter ansteigen lassen und sie bis zur ersten Hälfte 2027 über dem Ziel halten. Basierend auf aktuellen Daten erwartet sie, dass die Inflation in der zweiten Hälfte 2027 auf das 2-%-Ziel zurückkehrt. Das Hauptrisiko sei die Dauer des Krieges im Iran, der die Inflation insgesamt weiter nach oben treiben könnte.
„Der Krieg im Iran belastet die Eurozone. Alle Umfragen zeigen eine Verlangsamung im Dienstleistungssektor.“
Markterwartungen
Die Finanzmärkte rechnen bis zum nächsten Frühjahr mit zwei weiteren Zinserhöhungen. Analysten erwarten deutliche Aufwärtsrevisionen der Inflationsprognosen sowohl für das laufende als auch für das kommende Jahr. Die EZB ist die erste große Zentralbank, die auf die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts mit einer strafferen Geldpolitik reagiert.
Eine gespaltene Reaktion
Der Schritt war weitgehend erwartet worden, spaltet aber die Ökonomen. Während die Inflationsüberschreitung eine Reaktion erforderte, bleibt das Wirtschaftswachstum schwach. Einige Beobachter bezweifeln, ob die EZB die Straffung fortsetzen kann, ohne eine Rezession auszulösen, und erinnern an die Kritik, dass sie 2022 während des russischen Einmarschs in der Ukraine zu langsam die Zinsen angehoben hatte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Η ΝαυτεμπορικήΚ. Λαγκάρντ: Επιστροφή του πληθωρισμού στον στόχο της ΕΚΤ το β' εξάμηνο 2027
- iefimerida.grΗ ΕΚΤ αυξάνει τα επιτόκια για πρώτη φορά από το 2023
- Ειδήσεις - νέα - Το Βήμα OnlineΣτροφή 180 μοιρών από την ΕΚΤ: Η απόφαση-φωτιά για τα επιτόκια που διχάζει τους οικονομολόγους | ΤΟ ΒΗΜΑ
- in.grΗ ΕΚΤ αύξησε για πρώτη φορά τα επιτόκια από το 2023
- Christine Lagarde
- EZB-Präsidentin, die die Zinsentscheidung bekannt gab und die Pressekonferenz hielt
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