Großfahndung nach Ex-Polizist nach Messerattacke auf Schwiegereltern in der Woiwodschaft Heiligkreuz
Ein 49-jähriger ehemaliger Polizist ist auf der Flucht, nachdem er seinen 80-jährigen Schwiegervater in Mierzawa in Südpolen erstochen und seine 76-jährige Schwiegermutter schwer verletzt hat.
Der Angriff
Die Tat ereignete sich am Freitag, dem 19. Juni, in den Nachmittagsstunden im Haus der Schwiegereltern des Tatverdächtigen in Mierzawa, einem kleinen Dorf nahe Jędrzejów in der Woiwodschaft Heiligkreuz. Die Polizei bestätigte, dass der 49-jährige Angreifer, identifiziert als Dariusz Równicki, ein pensionierter Polizeibeamter, mit einem Messer seinen 80-jährigen Schwiegervater Tadeusz B. tötete und seine 76-jährige Schwiegermutter Renata B. schwer verletzte. Der 80-Jährige starb noch am Tatort trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche, während die verletzte Frau mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Krakau gebracht wurde, wo sie sich einer lebensrettenden Operation unterzog. Ihr Zustand wird von Ärzten als ernst, aber stabil beschrieben.
Den Ermittlern zufolge eskalierte die Gewalt nach einem Ehestreit. Die Ehefrau des Tatverdächtigen, Joanna R., verließ nach einem Streit das gemeinsame Haus, und der Mann begab sich daraufhin zum Haus ihrer Eltern, um sie zu suchen. Dort kam es zu dem Angriff. Ein Nachbar beschrieb die Familie als zurückhaltend und merkte an, dass Równicki, der vor drei Jahren in den Ruhestand ging, kaum Kontakt zu den Anwohnern hatte.
Hintergrund des Vorfalls waren familiäre Missverständnisse.
Großfahndung eingeleitet
Am Samstagmorgen war eine massive Suchaktion im Gange. Fast 300 Polizeibeamte aus der gesamten Region, darunter Beamte der Kreisinspektion Jędrzejów und der Woiwodschaftsdirektion, wurden eingesetzt. Die von der Woiwodschaftspolizei in Kielce angeordnete Operation umfasst Spezialausrüstung: einen Hubschrauber der Polizeihauptdirektion, Quads der Radomer Woiwodschaftseinheit, Drohnen und Spürhunde. Die Fahndung konzentriert sich auf das schwierige Gelände des Kreises Jędrzejów, wobei die Beamten Haus-zu-Haus-Durchsuchungen durchführen und die Wohnung des Tatverdächtigen überwachen.
Ich rate absolut davon ab, die Festnahme des Mannes eigenständig zu versuchen.
Die Polizei hat eine spezielle Hinweis-Hotline eingerichtet (516 385 635) und betont, dass alle Informationen vertraulich behandelt werden. Sie erinnerte die Öffentlichkeit auch daran, dass das Verstecken oder Unterstützen des Flüchtigen eine Straftat ist, die mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden kann.
- Ehestreit; Tatverdächtiger verlässt das Haus und geht zum Haus der Schwiegereltern
- Messerangriff: 80-Jähriger getötet, 76-Jährige lebensgefährlich verletzt
- Tatverdächtiger flieht auf einem gelb-schwarzen Elektroroller
- Fast 300 Beamte, Hubschrauber und Drohnen im Einsatz
- Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Mordes und versuchten Mordes; Haftbefehl erlassen
Tatverdächtiger und Haftbefehl
Am Samstagnachmittag erhob die Bezirksstaatsanwaltschaft in Jędrzejów Anklage gegen Równicki wegen Mordes und versuchten Mordes, und das Bezirksgericht erließ einen vorläufigen Haftbefehl. Eine vollständige Fahndungsmeldung wurde veröffentlicht, einschließlich einer detaillierten Beschreibung: etwa 180 cm groß, mit kurzen braunen Haaren und Geheimratsecken, keine sichtbaren Narben oder Tätowierungen, zuletzt gesehen in einem hellblauen kurzärmeligen T-Shirt, dunklen Jogginghosen und Sportschuhen. Er floh vom Tatort auf einem gelb-schwarzen Elektroroller.
Równicki trat im Februar 2023 in den Ruhestand, nachdem er ausschließlich in der Präventionseinheit gedient hatte. Er besitzt keine Spezialausbildung oder Waffenschein. Kollegen, die von einer Zeitung zitiert wurden, beschrieben ihn als „keinen netten Kerl“, aber Polizeibeamte erklärten öffentlich, dass er nicht als besonders gefährlich eingestuft werde.
Er ging im Februar 2023 in den Ruhestand. Er war ein Beamter, der hauptsächlich der Präventionseinheit zugeordnet war.
Appell an die Öffentlichkeit
Die Polizei fordert die Anwohner auf, wachsam zu sein und Sichtungen sofort über die Notrufnummer 112 zu melden. Sie warnen, dass der Flüchtige zwar möglicherweise nicht bewaffnet ist, aber immer noch auf freiem Fuß ist und nicht konfrontiert werden sollte. Die Suche bleibt am Abend des 20. Juni aktiv, es wurde kein Durchbruch gemeldet.

