Diplomatie · Abu Dhabi
Frankreich: Europa wird bei US-vermittelten Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi vertreten sein
Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hat erklärt, europäische Länder und Frankreich würden an den Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine am 10. und 11. November teilnehmen. Wer Frankreich vertreten wird, ist noch nicht benannt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, POLITICO, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Trilaterale Gespräche zwischen Washington, Kyjiw und Moskau sind für den 10. und 11. November in Abu Dhabi geplant – die erste Runde dieser Art seit einem Gipfel im Februar, wie der Gesandte Steve Witkoff mitteilte.
Jean-Noël Barrot sagte, Frankreich werde in Abu Dhabi dabei sein, ohne bislang zu nennen, wer das Land vertreten wird.
António Costa, Präsident des Europäischen Rates, hat Giorgia Melonis Anliegen auf die Tagesordnung des Gipfels der Staats- und Regierungschefs am 13. November gesetzt.
Ein Telefonat von Alexander Stubb und Jonas Gahr Støre mit Wladimir Putin am 27. Oktober war ein Anlass für Melonis Brief und überraschte einige europäische Regierungschefs.
- 27.10.Stubb und Støre telefonieren mit Putin und lösen europäische Besorgnis aus
- 10.11.Erster angesetzter Tag der Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in Abu Dhabi
- 11.11.Zweiter angesetzter Tag der Gespräche in Abu Dhabi
- 13.11.Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs zur europäischen Vertretung
Europas Platz am Tisch
Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot sagte gegenüber RTL, die Europäer würden bei den für den 10. und 11. November angesetzten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine in Abu Dhabi unter US-Vermittlung vertreten sein. Frankreich werde in Abu Dhabi sein, um an den Beratungen teilzunehmen, sagte er, ohne zu sagen, wer die Delegation leiten soll. Der US-Gesandte Steve Witkoff hat das Format als trilateral beschrieben, mit Washington, Kyjiw und Moskau an einem Tisch; es wäre das erste Treffen dieser Art seit einem Gipfel im Februar. Barrot sagte zudem, die Europäer hätten dem amerikanischen Vermittler ihre Erwartungen deutlich gemacht, denn keine Gespräche über die Zukunft des Kontinents könnten sie ignorieren.
Eine ungeklärte Rolle der EU
Die EU hat sich bislang nicht darauf einigen können, wer sie bei den Friedensgesprächen vertreten und wer – wenn überhaupt jemand – Kontakt zu Wladimir Putin haben soll. Die Sprecherin der Europäischen Kommission, Paula Pinho, sagte am Freitag, die EU-Kommission habe noch keine Details mitzuteilen.
„Es ist selbstverständlich Sache der Europäischen Union, über Angelegenheiten zu entscheiden, die ihre Sicherheit betreffen und in ihre Zuständigkeit fallen.“
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni forderte den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, in einem Brief auf, die Frage zu klären; Costa hat sie auf die Tagesordnung des Gipfels der Staats- und Regierungschefs am 13. November gesetzt. Melonis Schreiben war auch eine Reaktion auf einen Telefonanruf, den Finnlands Alexander Stubb und Norwegens Jonas Gahr Støre am 27. Oktober mit Wladimir Putin führten – ein Anruf, der einige europäische Regierungschefs überraschte.
Washingtons Signale und europäische Nervosität
Donald Trump sprach nach einem Treffen mit Putins Gesandtem Kirill Dmitrijew von einem „großen, wunderbaren Abkommen“ und deutete an, die Vereinbarung könne über die Ukraine hinausreichen.
„Es wird mehr als die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, es könnte ganz Europa betreffen.“
EU-Beamte befürchten, dass der Plan den Kontinent an den Rand drängen und Putin ermutigen könnte. Unabhängig davon hat die Europäische Kommission Gespräche über den Wiederaufbau der Ukraine mit Vertretern der Ukraine, der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs, Deutschlands, Frankreichs, der NATO und der Weltbank ausgerichtet.
Zeitplan und wie es weitergeht
Die derzeit im Kalender stehenden Schlüsseltermine reichen von dem Telefonat im Oktober bis zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs am 13. November. Frankreichs Delegation ist noch nicht benannt, und die EU hat ihre Vertretung noch nicht geklärt.
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Russland und Ukraine: der Streit um Gespräche
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- 08.11Frankreichs Barrot sagt, Europäer würden an Gesprächen in Abu Dhabi teilnehmen, kein Vertreter genannt
- 08.11Kommission sagt, ihr fehlten Details zur EU-Beteiligung; USA planen Konsultationen am Rande
- 08.11Angriffe am 8. November ließen Hunderttausende in der Ukraine ohne Strom
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungParis pocht auf Europas Beteiligung an Ukraine-Gesprächen
- POLITICOEuropa wird bei Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi vertreten sein, sagt französischer AußenministerEurope will be represented in Abu Dhabi talks on Ukraine, French foreign minister says · Original auf Englisch
- Le Monde.frEuropa wird bei den von den USA vermittelten Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi vertreten seinEurope will be represented at US-mediated Ukraine talks in Abu Dhabi · Original auf Englisch
- H KαθημερινήFrankreich: Europa wird bei den Gesprächen über die Ukraine in Abu Dhabi anwesend seinΓαλλία: Η Ευρώπη θα είναι παρούσα στις συνομιλίες για την Ουκρανία στο Αμπού Ντάμπι · Original auf Griechisch
- Jean-Noël Barrot
- Frankreichs Außenminister, der sagte, Europa und Frankreich würden bei den Gesprächen vertreten sein
- Steve Witkoff
- US-Gesandter, der die trilateralen Gespräche ankündigte
- Paula Pinho
- Sprecherin der Europäischen Kommission, die sagte, die EU habe noch keine Details mitzuteilen
- Giorgia Meloni
- Italiens Ministerpräsidentin, die die EU aufforderte, ihre Vertretung zu klären
- António Costa
- Präsident des Europäischen Rates, der das Thema auf die Tagesordnung des Gipfels am 13. November setzte
- Alexander Stubb
- Finnischer Staatschef, der am 27. Oktober mit Putin telefonierte
- Jonas Gahr Støre
- Norwegischer Regierungschef, der am 27. Oktober gemeinsam mit Stubb mit Putin telefonierte
- Donald Trump
- US-Präsident, der nach dem Treffen mit Putins Gesandtem von einem großen, wunderbaren Abkommen sprach
- Kirill Dmitriev
- Putins Gesandter, der Donald Trump vor dessen Äußerungen zum Abkommen traf
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, im Zentrum der Abu-Dhabi-Gespräche und der europäischen Kontakte
- Orte
- Abu Dhabi, Frankreich, Paris, Russland, Ukraine
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