Sicherheit · Brüssel, Kiew und Trenčín
EU zahlt 4,36 Milliarden Euro an die Ukraine für Haushalt und Verteidigung aus
Die Europäische Kommission hat das Paket am 5. November freigegeben: 3,7 Milliarden Euro Makrofinanzhilfe und 658 Millionen Euro für die Verteidigung. Kiew hat alle zwölf politischen Bedingungen für diese Tranche erfüllt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, ANSA.it, il Giornale.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Paket teilt sich in 3,7 Milliarden Euro Makrofinanzhilfe – die zweite von drei Tranchen für 2026 mit insgesamt 8,35 Milliarden Euro – und 658 Millionen Euro Verteidigungsunterstützung.
Die Tranche hing von Maßnahmen ab, darunter eine Steuer auf Einkünfte digitaler Plattformen und das Ende der Mehrwertsteuerbefreiung für geringwertige Paketeinfuhren; die zwölf Bedingungen wurden vollständig erfüllt.
Rund 20,9 Milliarden Euro des verbleibenden Betrags stammen aus dem Darlehen, davon 11,9 Milliarden für die Kapazitäten der Verteidigungsindustrie und 9,0 Milliarden für Haushaltshilfe.
- 14.10.Das Parlament verabschiedet am 14. und 15. Oktober die Gesetze, an die die Hilfe geknüpft war
- 5.11.Die Kommission zahlt 4,36 Milliarden Euro an die Ukraine aus
Aufschlüsselung der Zahlung
Die Europäische Kommission hat am 5. November ein Paket von 4,36 Milliarden Euro an die Ukraine freigegeben, wie ANSA und Il Sole 24 Ore berichten. Davon entfallen 3,7 Milliarden Euro auf die zweite Tranche der für 2026 vereinbarten Makrofinanzhilfe, während 658 Millionen Euro aus der Verteidigungskomponente des Darlehens stammen. Ursula von der Leyen kündigte die Zahlung auf X an und erklärte, die EU-Unterstützung gehe bedingungslos weiter, solange Russland seine Angriffe fortsetze. Ein rumänischer Bericht nennt für den Verteidigungsanteil 660 Millionen Euro, während die Kommission 658 Millionen angibt.
- Makrofinanzhilfe (2. Tranche)
- 3.7 Mrd. Euro
- Verteidigungskomponente des Darlehens
- 0.658 Mrd. Euro
Daten aus dem Artikeltext
Bedingungen und Reformen
Diese Makrofinanz-Tranche ist die zweite von drei für 2026 geplanten und Teil eines Gesamtvolumens von 8,35 Milliarden Euro. Die Auszahlungen erfolgen in Raten und hängen davon ab, dass die Ukraine die im Memorandum of Understanding festgelegten Reformen und Maßnahmen umsetzt. Kiew erfüllte alle zwölf politischen Bedingungen für diese Tranche. Dazu gehörten ein Gesetz zur Besteuerung von Einkünften über digitale Plattformen, das Ende der Mehrwertsteuerbefreiung für geringwertige kommerzielle Einfuhren in Postpaketen sowie eine bessere Steuerehrlichkeit. Weitere Reformen betrafen die Haushaltsplanung, die Verwaltung öffentlicher Investitionen, die Modernisierung des Zolls und die externe Rechnungsprüfung. Der rumänische Sender G4Media berichtet unter Berufung auf Ukrainska Prawda, die Werchowna Rada habe mehrere der geforderten Gesetze am 14. und 15. Oktober verabschiedet.
Verteidigungsfinanzierung und der Rest von 2026
Die 658 Millionen Euro sind die siebte Verteidigungszahlung im Rahmen des Darlehens und sollen Drohnen, Raketen, Radar, Systeme der elektronischen Kriegsführung und Munition für die ukrainische Luftverteidigung finanzieren. Nach Angaben der Kommission stehen der Ukraine für den Rest des Jahres 2026 noch 25,2 Milliarden Euro an EU-Finanzhilfe zur Verfügung. Dieser Betrag umfasst rund 20,9 Milliarden Euro aus dem Darlehen, davon 11,9 Milliarden für die Verteidigungsindustrie der Ukraine und 9,0 Milliarden für Haushaltshilfe.
Russische Angriffe und Italiens Rolle
Russland setzt seine Angriffe auf die Ukraine mit Drohnen und Raketen fort, und Kiew steht vor neuen Stromausfällen, berichtet il Giornale. Derselbe Bericht schreibt, Italien bereite ein neues Militärpaket vor, das Aster-Abfangraketen für die Luftverteidigung enthalten könnte. Giorgia Meloni schrieb an den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, und warnte vor dem Risiko, dass Europa in den Verhandlungen bedeutungslos werde; sie forderte eine stärkere europäische Beteiligung an einem künftigen Friedensprozess.
Visegrad-Gipfel in Trenčín
Von der Leyen sprach zudem beim Gipfel der Visegrad-Gruppe in Trenčín in der Slowakei. Sie sagte, die Erweiterung sei eine geostrategische Notwendigkeit, und die hohen Energiepreise stünden ganz oben auf der Agenda; die Kommission dränge auf einen schnelleren Umstieg auf saubere Energie, eine stärkere Diversifizierung der Versorgung und gemeinsame Bedarfsbeschaffung. Zur Ukraine sagte sie, Kiew müsse aus einer Position der Stärke heraus über Frieden verhandeln, und die Visegrad-Staaten würden bei der künftigen Integration der Ukraine in die Union eine Schlüsselrolle spielen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungEU zahlt Ukraine Milliarden aus
- ANSA.itVon der Leyen an Visegrad: Unterstützung für Kiew, ihr habt eine Schlüsselrolle bei dessen BeitrittVon der Leyen ai Visegrad, 'sostegno a Kiev, avete ruolo chiave in sua adesione' - Altre news · Original auf Italienisch
- il Giornale.itEU zahlt 4,36 Milliarden an Kiew aus. Meloni schreibt an Costa: "Risiko eines irrelevanten Europas im VerhandlungsprozessL'Ue eroga 4,36 miliardi a Kiev. Meloni scrive a Costa: "Rischio di un'Europa irrilevante nel processo negoziale · Original auf Italienisch
- ANSA.itEU zahlt 4,36 Milliarden für Kiew zur finanziellen Unterstützung und Verteidigung ausL'Ue eroga 4,36 miliardi per Kiev per sostegno finanziario e difesa - Notizie · Original auf Italienisch
- Ursula von der Leyen
- Präsidentin der Europäischen Kommission, die die Zahlung auf X ankündigte und beim Visegrad-Gipfel sprach
- Giorgia Meloni
- Italienische Ministerpräsidentin, die an den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, über die EU-Rolle bei den Ukraine-Verhandlungen schrieb
- António Costa
- Präsident des Europäischen Rates, der Melonis Schreiben erhielt
- Organisationen
- Europäische Union
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