Verkehr · Lissabon

Menzies-Abfertigungsfehler erzwingt erneute Sicherheitskontrollen am Terminal 1 des Flughafens Lissabon

Am Dienstag, 3. November, wurden Passagiere des Flugs AD8752 aus Brasilien an einer Tür für Schengen-Ankünfte aussteigen gelassen, sodass Personen im internationalen Bereich von Lissabon erneut durch die Sicherheitskontrolle mussten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von PÚBLICO, SAPO, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 28.07.Flughafengrenze vorübergehend geschlossen, nachdem Passagiere eines Brasilien-Flugs im falschen Bereich ausgestiegen waren
  2. 3. November, morgensPassagiere des Flugs AD8752 an einer Tür des Schengen-Bereichs aussteigen gelassen, was eine zusätzliche Sicherheitskontrolle im internationalen Bereich von Terminal 1 auslöste
  3. 3. November, gegen 12:00 UhrANA betrachtet das Verfahren als abgeschlossen und die Auswirkungen als gering

Was geschah

Am Dienstag, 3. November, wurden Passagiere, die mit dem Flug AD8752 aus Brasilien ankamen, am Flughafen Lissabon Humberto Delgado durch eine Tür aussteigen gelassen, die für Passagiere aus dem Schengen-Raum bestimmt ist. ANA Aeroportos de Portugal, die den Flughafen betreibt, erklärte, der Fehler gehe auf die von Menzies erbrachte Bodenabfertigung beim Aussteigen zurück. Weil die Ankommenden in eine Zone gelangten, die Schengen-Passagieren vorbehalten ist, entgingen ihnen die Kontrollen, die für Flüge aus Ländern außerhalb des Abkommens gelten. Observador berichtete aufgrund eigener Erkenntnisse, der Bus, der die Passagiere vom Flugzeug zum Terminal brachte, habe sie an der falschen Tür abgesetzt und damit in einen Bereich gelassen, den sie nicht hätten erreichen dürfen.

Erneute Sicherheitskontrolle im internationalen Bereich

Die Passagiere des Brasilien-Flugs kamen mit Personen in Kontakt, die sich bereits im internationalen Bereich von Terminal 1 befanden, darunter Menschen kurz vor dem Boarding. Nach den Regeln mussten diese Personen den Bereich verlassen und erneut kontrolliert werden; DN bezeichnete dies als vorbeugende Sicherheitsmaßnahme. Die Angaben dazu, wie viele Menschen die erneute Kontrolle durchlaufen mussten, gehen auseinander: PÚBLICO nannte etwa ein Dutzend Personen, Diário de Notícias berichtete von Dutzenden. Observador zufolge sorgte die erneute Kontrolle in diesem Bereich für erhebliche Verwirrung und störte das Boarding. DN berichtete zudem, mehrere Passagiere hätten in sozialen Medien gepostet, Terminal 1 werde evakuiert, was jedoch nicht geschehen sei. Laut DN kam es zum Kontakt zwischen ankommenden und abfliegenden Passagieren, eine Gefahr sei nicht festgestellt und den Behörden nicht gemeldet worden.

Auswirkungen auf Flüge und Reaktion des Betreibers

Gegen 12:00 Uhr betrachtete ANA das Verfahren als abgeschlossen und die Auswirkungen als gering, räumte jedoch ein, dass Passagiere, die die Kontrollen wiederholen mussten, leichte Verspätungen bei ihren internationalen Flügen hinnehmen mussten. PÚBLICO berichtete, das Terminal habe zu diesem Zeitpunkt wieder normal gearbeitet. Menzies wollte sich auf Anfrage von PÚBLICO nicht äußern. Lusa, die das Unternehmen ebenfalls um eine Erklärung gebeten hatte, erklärte, weiter auf eine Antwort zu warten.

Ein ähnlicher Vorfall im Juli

SAPO berichtete, ein vergleichbarer Vorfall habe sich am 28. Juli ereignet, als die Grenze des Flughafens vorübergehend geschlossen wurde, nachdem Passagiere eines Flugs aus Brasilien im falschen Bereich ausgestiegen waren und sich mit anderen Passagieren vermischt hatten. Die folgende Zeitleiste gibt die Daten so wieder, wie die Quellen sie berichten.

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Quellen und Kontext

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