Sicherheit · Martorell, Quito und Barcelona

Therapeutin und Ecuador-Reise im Todesfall Isak Andic unter die Lupe genommen

Ein Gericht in Martorell untersucht die Rolle der Familientherapeutin Maria Julia Lüderwaldt und eines verschwundenen Handys in Ecuador nach dem tödlichen Sturz von Mango-Gründer Isak Andic.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, EL PAÍS, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Martorell, Quito, Barcelona · Spanien, Ecuador
Wie es dazu kam
  1. 26.03.Jonathan Andic reist aus Ecuador ab und kehrt nach Spanien zurück
  2. 30.06.Lüderwaldt sagt als Zeugin vor dem Gericht in Martorell aus
  3. 28.07.Mossos d'Esquadra befragen Jonathan Andics Fahrer in Quito telefonisch

Die Ermittlungen zum Tod von Isak Andic

Die gerichtlichen Ermittlungen zum Tod von Mango-Gründer Isak Andic werden am Gericht in Martorell in Barcelona fortgesetzt. Andic starb am 14. Dezember 2024, nachdem er auf dem Wanderweg Camí de les Feixades in Montserrat in eine Schlucht gestürzt war. Sein Sohn Jonathan Andic steht im Rahmen einer Todesermittlung unter Verdacht und befindet sich nach Hinterlegung einer Kaution von einer Million Euro auf freiem Fuß. Die Ermittler konzentrieren sich auf die Rolle von Maria Julia Lüderwaldt, einer nicht registrierten Familientherapeutin, die von Isak Andics ehemaliger Partnerin, der früheren Profi-Golferin Estefanía Knuth, in den Haushalt der Andics eingeführt wurde. Lüderwaldt vermittelte zwischen Vater und Sohn und sagte am 30. Juni 2026 als Zeugin aus, ohne dass sich ihr rechtlicher Status offiziell änderte.

Erkundung der Schlucht und der Wanderweg in Montserrat

Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass Lüderwaldt dreizehn Tage vor dem tödlichen Vorfall gemeinsam mit Johanna, einer britischen Englischlehrerin und Bergliebhaberin, den Weg in Montserrat beging. Die beiden Frauen erkundeten das Gelände gezielt, um Schluchten entlang der Route ausfindig zu machen. Sechs Tage später kehrte Johanna zurück, um Jonathan Andic auf demselben Weg zu führen – sein erster Besuch an diesem Ort. Vor dieser Wanderung schickte Lüderwaldt eine Sprachnachricht mit der Anweisung, Johanna solle auf die Gefahrenstellen hinweisen, die sie gemeinsam kartiert hatten. Zwei Tage nach diesem Spaziergang lud Jonathan seinen Vater zu einer privaten Wanderung ein, die als etwas mehr als dreißig Minuten dauernd beschrieben wird. Die Verteidigung behauptet, der Ausflug sei spontan nach der Absage eines früheren Termins zustande gekommen.

Prüfung der Ecuador-Reise

Die Ermittlungsrichter prüfen eine kurze Reise, die Jonathan Andic vom 24. bis 26. März 2025 nach Quito, Ecuador, unternahm. Der Ermittlungsrichter bezeichnete das Verschwinden von Andics Mobiltelefon während dieser Reise als verdächtig und wies darauf hin, dass dadurch die Wiederherstellung von Anruf- und Nachrichtenaufzeichnungen aus der Zeit um den Tod seines Vaters verhindert wurde. Die Reise fiel zeitlich mit öffentlichen Medienberichten zusammen, dass die gerichtlichen Ermittlungen zu dem Todesfall wieder aufgenommen wurden.

„Die Daten des Verschwindens des alten Telefons decken sich mit den Medienberichten über die Wiedereröffnung der Ermittlungsakte.“

Gericht Martorell

Die Verteidigung argumentierte, Andic sei nach Südamerika gereist, um ein Buch von Lüderwaldt zu bewerben, das ihre Methode der sieben Chronologien darlegt – ein therapeutischer Ansatz ohne empirische wissenschaftliche Untermauerung.

Fahreraussage und Unternehmensgeräteprotokolle

Die katalanische Polizei (Mossos d'Esquadra) kontaktierte am 28. Juli 2026 einen Fahrer, der Andic in Quito gefahren hatte und nun in Madrid lebt. Der Fahrer gab an, Andic am 24. März 2025 vom Flughafen Quito abgeholt und zu einem Hotel im historischen Zentrum gebracht zu haben. Am Morgen des 25. März meldete Andic, dass sein Telefon gestohlen worden sei, und bat darum, zu einem Kauf eines neuen Geräts und einer SIM-Karte gebracht zu werden. Vor der Rückkehr zum Flughafen teilte Andic dem Fahrer mit, dass das Ersatztelefon nicht funktioniere und keine Anrufe tätigen könne. Unterdessen ergaben der Polizei von Mangos Cybersicherheitsabteilung vorgelegte Aufzeichnungen, dass Jonathan Andic seit 2021 viermal sein Telefon gewechselt hatte, was dem routinemäßigen halbjährlichen Austauschzyklus für Führungskräfte des Unternehmens entspricht.

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