Wahlen · Valencia

Ex-Vox-Ministerin Elisa Núñez kehrt zur PP zurück und verweist auf die Notwendigkeit eines politischen Wandels

Núñez, im Juli 2024 aus der valencianischen Regierung entfernt, als Vox die Regionalkoalitionen verließ, gab ihre Rückkehr am Dienstag, 3. November, bekannt, nachdem sie ihre Mitgliedschaft am Tag zuvor formalisiert hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Confidencial, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Valencia · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Juli 2023Übernimmt das Ressort Justiz und Inneres im ersten Consell von Mazón
  2. Juli 2024Als Ratsfrau entlassen, als Vox die Regionalregierungen verlässt, danach Austritt bei Vox
  3. 2.11.Formalisiert ihre PP-Mitgliedschaft am Nachmittag, eigenen Angaben gegenüber EFE zufolge
  4. 3.11.Gibt ihre Rückkehr zur PP in den sozialen Medien bekannt

Rückkehr zur PP

Elisa Núñez, die als Vox-Kandidatin das Ressort für Justiz und Inneres in der valencianischen Regionalregierung innehatte, ist zur Partido Popular zurückgekehrt. Sie gab den Schritt am Dienstag, 3. November, in einem Beitrag in den sozialen Medien bekannt, dem ein Foto von ihr mit dem PP-Vorsitzenden Alberto Núñez Feijóo beilag. Gegenüber der Nachrichtenagentur EFE erklärte Núñez, sie habe ihre Mitgliedschaft am Montag, 2. November, am Nachmittag formalisiert, nachdem die Wahllisten aufgestellt worden seien, damit die Entscheidung nicht als opportunistisch gelesen werden könne. Sie bezeichnete die PP als den natürlichen Ort für ihr Verständnis von institutioneller Politik und sagte, die Partei teile ihre Überzeugung von einer öffentlichen Verwaltung, die auf Verantwortung und Wirksamkeit beruhe. Zudem erklärte sie, Pedro Sánchez müsse die Moncloa verlassen.

„Ich bin nach Hause zurückgekehrt, ich bin zur PP zurückgegangen.“

Elisa Núñez

Entlassung und Bruch mit Vox

Núñez wurde im Juli 2024 zusammen mit dem früheren ersten Vizepräsidenten Vicente Barrera und dem Landwirtschaftsrat José Luis Aguirre aus ihrem Amt entfernt, als Vox sich aus den Regionalregierungen zurückzog, die sie mit der PP teilte. Salomé Pradas übernahm die Zuständigkeit für Justiz. Wenige Tage später schrieb Núñez an Santiago Abascal und legte ihre Parteimitgliedschaft nieder. Sie erklärte, sie habe von der Entscheidung aus den Medien erfahren und aus Loyalität geschwiegen, ohne sie jemals mitgetragen zu haben. In demselben Schreiben wandte sie sich gegen die radikale Entwicklung der Partei in der Frage der irregulären Einwanderung und der Gewalt gegen Frauen und nannte die betroffenen Regionalregierungen, darunter die Valencianische Gemeinschaft.

„Ich teile die radikale Entwicklung nicht, die der nationale Vorstand von Vox eingeleitet hat.“

Elisa Núñez

Einwände gegen Vox' europäische Neuausrichtung und den Senatsdeal

Núñez lehnte auch den Fraktionswechsel von Vox im Europäischen Parlament ab. Sie sagte, sie könne es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren, die Politik und die Aussagen von Viktor Orbán, dem Vorsitzenden der Fraktion, der Vox beigetreten ist, oder die anderer führender Köpfe darin zu übernehmen. Ihr Ausscheiden bei Vox und ihre Rückkehr zur PP fallen in dieselbe Zeit, in der beide Parteien sich für die kommenden Wahlen abstimmen. José Luis Aguirre, ehemaliger Landwirtschaftsrat von Vox und dessen Vizepräsident in Valencia, wird als Unabhängiger auf dem zweiten Platz der PP-Liste in Valencia für den Senat kandidieren. Diese Platzierung fällt unter die Vereinbarung zwischen Feijóo und Abascal, die rechten Stimmen im Oberhaus zu bündeln. Vicente Barrera nimmt derzeit organisatorische Aufgaben als Provinzvorsitzender von Vox wahr und könnte die Liste der Partei für die Generalitat oder den Stadtrat von Valencia bei den Regional- und Kommunalwahlen im Mai anführen.

Núñez' politische Laufbahn

Núñez war von 2003 bis 2011 Mitglied der PP und kam über deren Jugendorganisation Nuevas Generaciones. Zwischen 2008 und 2011, unter dem Regionalpräsidenten Francisco Camps, beriet sie die Generalitat in Fragen der Integration von Einwanderern und Ausländern. Im Juli 2023 übernahm sie das Ressort Justiz und Inneres im ersten Consell von Carlos Mazón, gut zwei Jahre vor ihrer Rückkehr zur PP. Seit ihrem Ausscheiden bei Vox im Juli 2024 hat sie Kontakte zu valencianischen PP-Größen gehalten. Ihre Rückkehr ist der jüngste Schritt in einer Reihe von Bewegungen, die frühere Vox-Größen in Valencia mit der Partei verbinden, der sie nun wieder angehört.

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