Film & Medien · San Sebastián und Valencia
Roberto Bueso bringt das Familiendrama El mal padre mit Eduard Fernández in San Sebastián zur Premiere
Regisseur Roberto Bueso und Schauspieler Eduard Fernández präsentierten ihr Familiendrama El mal padre am Dienstag im offiziellen Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals von San Sebastián.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, La Razón, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Roberto Bueso präsentierte El mal padre am 22. September 2026 in der offiziellen Auswahl des Internationalen Filmfestivals von San Sebastián.
Eduard Fernández spielt den todkranken Schriftsteller Santiago Balmes, zusammen mit Adam Jezierski, Meritxell Calvo und Francesco Carril als seine drei erwachsenen Kinder.
Produziert von Fernando Bovaira und gedreht in der Valencianischen Gemeinschaft, soll der Film am 20. November 2026 in den spanischen Kinos anlaufen.
Die Drehbuchautoren Roberto Bueso und Óscar Díaz Cruz entwickelten die Geschichte, während sie über die Ängste des Übergangs zur Vaterschaft nachdachten.
- 2025Hauptdarsteller Eduard Fernández erhält den spanischen Nationalpreis für Filmkunst
- 22.09.El mal padre feiert Premiere im Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals von San Sebastián
- 20.11.El mal padre soll in den spanischen Kinos anlaufen
Wettbewerb und Premiere auf dem Festival
Roberto Bueso präsentierte seinen dritten Spielfilm El mal padre am 22. September 2026 im offiziellen Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals von San Sebastián. Die Produktion unter der Leitung von Produzent Fernando Bovaira ist der zweite spanische Film, der auf dem Festival um die Concha de Oro konkurriert. Bueso schrieb das Drehbuch zusammen mit dem Koautor Óscar Díaz Cruz und entwickelte die Geschichte, als er sich darauf vorbereitete, Vater zu werden. Das Drama wurde vollständig in der Valencianischen Gemeinschaft gedreht, bevor es in die offizielle Sektion des Festivals aufgenommen wurde. Der Film soll am 20. November 2026 in den spanischen Kinos anlaufen.
Darstellung eines entfremdeten Patriarchen
Der vierfache Goya-Preisträger Eduard Fernández spielt die Hauptrolle des Santiago Balmes, eines gefeierten Schriftstellers und Philosophen, bei dem eine tödliche Krankheit diagnostiziert wurde. Balmes ruft seine drei erwachsenen Kinder an Heiligabend in ihr Familienhaus am Meer, Jahre nachdem er sie verlassen hat, um mit einer anderen Partnerin ein neues Leben zu beginnen. Fernández, der 2016 für El hombre de las mil caras die Concha de Plata als bester Schauspieler und 2025 den spanischen Nationalpreis für Filmkunst erhielt, beschrieb den Patriarchen als zutiefst egoistisch. Der Schauspieler stellte fest, dass Balmes persönlichen Ehrgeiz und kreative Arbeit über seine familiären Verantwortungen stellte, ohne Reue.
„Man musste sich trauen, einen unangenehmen Typen zu spielen, und das ist er manchmal. Und es gibt Momente, in denen ich beim Anschauen sage: wow, das ist hart. Ein Schauspieler will sich immer retten.“
Generationenwunden und Familiendynamik
Das Drama zeichnet die nachhaltigen Auswirkungen der elterlichen Abwesenheit auf das Leben von Balmes' drei Kindern nach. Der Film beginnt mit dem jüngsten Sohn Alberto, gespielt von Adam Jezierski, der beim Anblick eines Ultraschallbildes seines zukünftigen Kindes Angst empfindet. Meritxell Calvo spielt die Tochter, eine Figur, die sich mit ihren eigenen Fruchtbarkeitsproblemen auseinandersetzt und fürchtet, die emotionalen Defizite ihres Vaters zu erben. Francesco Carril vervollständigt das Geschwistertrio als ältester Sohn und nimmt an angespannten Konfrontationen während der Familientreffen teil. Regisseur Roberto Bueso erklärte während der Festival-Pressekonferenz, dass das Drehbuch darüber reflektiert, wie Menschen frühere Generationen beurteilen.
„Ich denke, dass wir Kinder dazu neigen, Eltern manchmal etwas zu sehr zu bestrafen mit der heutigen neuen Perspektive. Man überprüft, wie sie es in generationeller Hinsicht gemacht haben, man hat eine gewisse Versuchung zu denken, dass man es viel besser machen wird, und wenn man selbst Vater wird, erkennt man, dass man nichts weiß.“
Dreharbeiten und Gedanken der Besetzung
Die Erzählung balanciert Konfrontation und schwarzen Humor aus, indem sie dialogreiche Mahlzeiten und eine ausgedehnte Strandsequenz nutzt, um jahrzehntelange Ressentiments aufzuarbeiten. Während der Pressekonferenz erklärte Calvo, dass die Familiendynamik eine gemeinsame Schwierigkeit widerspiegelt, Liebe und Mitgefühl auszudrücken. Fernández bemerkte, dass die Figuren trotz seiner vergangenen Grausamkeit von ihrem Vater angezogen bleiben, angetrieben von einem komplexen Bedürfnis nach elterlicher Anerkennung. Bueso und Díaz Cruz strukturierten die Geschichte, um vereinfachende moralische Urteile zu vermeiden, und konzentrierten sich stattdessen auf den emotionalen Schaden, der über Generationen vererbt wird. Die Festivalvorführung bringt El mal padre in die Anwartschaft auf die Preisverleihung des Festivals, die für den folgenden Samstag geplant ist.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOEl mal padre: Eduard Fernández en toda su 'malvada' amplitud, que es mucha (***)
- La RazónEduard Fernández, "el mal padre" capaz de dialogar con el dolor de sus hijos
- El PeriódicoEduard Fernández se convierte en el peor padre del mundo en San Sebastián
- EL PAÍSEduard Fernández se lanza en 'El mal padre' a crear un escritor ególatra y el peor progenitor del mundo
- Eduard Fernández
- Spanischer Schauspieler, der in El mal padre Santiago Balmes spielt
- Adam Jezierski
- Spanischer Schauspieler, der den jüngsten Sohn Alberto in El mal padre spielt
- Francesco Carril
- Spanischer Schauspieler, der den ältesten Sohn in El mal padre spielt
- Orte
- San Sebastián, Valencia
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen