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Kurz gefasst

  • Am Freitag, dem 16. Oktober, töteten Drohnen in Charkiw eine 71-jährige Frau und einen 58-jährigen Mann sowie eine Person in Wolhynien, wie die regionalen Gouverneure mitteilten.

  • Auf dem EU-Gipfel in Brüssel sagte Selenskyj, bis zu 20 Millionen Ukrainer könnten nach Westen fliehen, wenn die Ukraine den Krieg verliere.

CharkiwKowel
Charkiw, Kowel, Brüssel · Ukraine, Belgien

Russische Drohnen haben am Freitag, dem 16. Oktober, mindestens drei Menschen in der Ukraine getötet. In der ostukrainischen Stadt Charkiw starben nach Angaben von Gouverneur Oleh Synehubow eine 71-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann, zwölf weitere Menschen wurden verletzt. In der nordwestlichen Region Wolhynien an der Grenze zu Polen tötete ein Drohnenangriff auf ein Lebensmittelverarbeitungswerk einen Menschen und verletzte acht, wie Gouverneur Roman Romanjuk mitteilte.

Die Behörden erklärten, nach den Angriffen sei die Energieversorgung in mehreren Gebieten zusammengebrochen, zeitweise seien mehr als eine Million Menschen ohne Strom gewesen; die Anlagen seien inzwischen repariert. Am frühen Tag waren in Wolhynien zeitweise rund 370.000 Menschen ohne Strom. Die Drohnenangriffe trafen zudem ein Zollterminal in Kowel, wo etwa zehn Lastwagen ausbrannten, sowie Einkaufszentren in Sumy und Riwne, wo nach Angaben der Regionalbehörden sieben Menschen verletzt wurden.

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel warnte Wolodymyr Selenskyj vor einer weiteren Lockerung der Sanktionen gegen Moskau nach dem kürzlich abgeschlossenen Dieselgeschäft zwischen den Vereinigten Staaten und Russland. Solchen Vereinbarungen würden Gasabkommen folgen, dann die Aufhebung weiterer Sanktionen und schließlich Maßnahmen gegen den Bankensektor, sagte er mit Blick auf in Europa eingefrorene russische Vermögenswerte. Er erklärte zudem, sollte die Ukraine den Krieg verlieren, könnten bis zu 20 Millionen Ukrainer nach Westen fliehen, und Wladimir Putin werde sich nicht mit dem besetzten Donbass zufriedengeben, sondern die gesamte Ukraine beanspruchen.

Unabhängig davon sagte der russische Investitionsbeauftragte Kirill Dmitrijew auf einer Energiekonferenz in Moskau, Russland und die Vereinigten Staaten diskutierten trotz der US-Sanktionen über weitere gemeinsame Projekte, darunter Rechenzentren und kleine Kernreaktoren, um ihren wachsenden Strombedarf zu decken.

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Quellen und Kontext

  • N-tvvor 4 Std.Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 02:14 Selenskyj warnt vor weiteren Sanktions-Lockerungen +++
  • N-tvvor 5 Std.Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 00:46 Drei Tote bei russischen Drohnenangriffen +++
  • N-tvvor 6 Std.Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:53 Selenskyj: Bei Niederlage könnten 20 Millionen Ukrainer fliehen +++
  • N-tvvor 7 Std.Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:01 Russland: Beraten über weitere Projekte mit den USA +++
Volodymyr Zelensky
Präsident der Ukraine, der auf dem EU-Gipfel in Brüssel vor weiteren Sanktionserleichterungen für Russland warnte
Vladimir Putin
Präsident Russlands, von Selenskyj und vom Kreml an der Front genannt
Kirill Dmitriev
Russischer Investitionsbeauftragter, der auf einer Energiekonferenz in Moskau gemeinsame US-russische Projekte beschrieb

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Veröffentlicht heute um 03:52.

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Auf Grundlage von Berichten von

N-tv

Liste der Quellen

Konflikte · Charkiw, Kowel und Brüssel

Russische Drohnen töten drei Menschen in der Ukraine – Selenskyj warnt vor Lockerung der Sanktionen

Russische Drohnen haben am Freitag, dem 16. Oktober, mindestens drei Menschen in der Ukraine getötet, und die Behörden teilten mit, dass zeitweise mehr als eine Million Menschen ohne Strom waren, nachdem Angriffe die Energieversorgung getroffen hatten.

Charkiw
Kowel

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv. Veröffentlicht heute um 03:52.

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