Sicherheit · Tacloban und Manila
Zwei Schüler eröffnen Feuer an philippinischer Highschool, drei Tote und sieben Verletzte
Zwei jugendliche Schüler bewaffnet mit Pistolen eröffneten am Montagmorgen das Feuer an der San Jose National High School in Tacloban, töteten drei Mitschüler und verletzten sieben weitere, bevor sie festgenommen wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Libre.be, Le Figaro.fr, SAPO und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Zwei Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren eröffneten am Montag gegen 9 Uhr das Feuer, töteten drei Schüler und verletzten sieben weitere.
Beide Verdächtige wurden festgenommen – einer in der Schule, der andere versteckt in einem nahegelegenen Haus. Sie werden in Anwesenheit ihrer Eltern verhört.
Eine Glock 9mm war auf eine jetzt in Gewahrsam befindliche Polizistin registriert; ein .38-Revolver war auf eine Sicherheitsagentur in Cebu City registriert.
Die Verdächtigen sagten der Polizei, sie seien Opfer von Mobbing gewesen. OECD-Daten zeigen hohe Mobbingraten auf den Philippinen.
Ferdinand Marcos Jr. forderte eine gründliche Untersuchung und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an Schulen und öffentlichen Orten.
- 22.06.Zweiter Verdächtiger in einem nahegelegenen Haus versteckt aufgefunden und in Gewahrsam genommen.
- 22.06.Polizistin, deren Glock verwendet wurde, wird zur Untersuchung in Gewahrsam genommen.
- 22.06.Präsident Marcos ordnet gründliche Untersuchung und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an.
Der Angriff
Zwei männliche Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren betraten gegen 9:00 Uhr Ortszeit (01:00 GMT) die staatliche Schule in Tacloban, Provinz Leyte, und feuerten wahllos in Klassenzimmer. Drei Schüler starben und sieben wurden verletzt, die meisten davon weiblich, sagte der regionale Polizeichef Brigadegeneral Jason Capoy Reportern. Über 40 leere Patronenhülsen wurden am Tatort sichergestellt.
„Ich sah einen Schützen auf unseren Bereich zukommen, also sagte ich den Schülern, sie sollten ruhig bleiben und sich unter ihren Tischen verstecken, und ich schloss die Tür ab... Sie weinten und waren in Panik.“
Die Verdächtigen, enge Freunde ohne Vorstrafen, drangen in zwei Räume ein. Nach dem ersten Schusswechsel flohen die Schüler und die Angreifer verfolgten einige Opfer in einen zweiten Raum, so Capoy. Ein Verdächtiger wurde in der Schule festgenommen; der zweite floh in ein nahegelegenes Haus und wurde festgenommen, nachdem Anwohner die Polizei alarmiert hatten.
Waffen führen zu einer Polizistin und einer Sicherheitsfirma
Eine bei der Schießerei verwendete Glock 9mm-Pistole war auf eine Polizistin registriert, die in der Region Eastern Visayas stationiert ist, sagte der nationale Polizeisprecher Allen Rae Co bei einer Pressekonferenz. Sie wurde in Gewahrsam genommen und wird verhört. Die zweite Waffe, ein.38-Kaliber-Revolver, war auf eine Sicherheitsagentur in Cebu City registriert, über 280 km westlich von Tacloban. Es wurde kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Polizistin und den Verdächtigen festgestellt.
„Die Glock 9mm-Pistole gehört – oder war zugewiesen – einer Polizistin, die in der Region Eastern Visayas stationiert ist.“
Die Polizei sagte, die Verdächtigen hätten die Waffen auf das Schulgelände schmuggeln können, weil nur ein Wachmann an mehreren Ein- und Ausgängen Dienst hatte.
Mobbing als mögliches Motiv genannt
Bei ersten Vernehmungen sagten die beiden Verdächtigen den Ermittlern, sie seien Opfer von Mobbing in der Schule gewesen, so Capoy. Polizeileutnant Evalyn Diaz sagte, die Behörden hätten gehört, dass „Mobbing das Motiv war“, aber die Minderjährigen würden noch in Anwesenheit ihrer Eltern verhört. Ein OECD-Bericht von 2022 ergab, dass über die Hälfte der philippinischen Jungen und 43 Prozent der Mädchen angaben, mindestens ein paar Mal im Monat gemobbt zu werden – mehr als doppelt so viel wie der Durchschnitt in OECD-Ländern.
„Ich fordere, dass die Waffenbesitzer angeklagt werden, denn die Waffen wären nicht in die Hände der Kinder gelangt, wenn es sie nicht gegeben hätte.“
Offizielle Reaktionen
Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete eine gründliche Untersuchung an und wies die Strafverfolgungsbehörden an, die Sicherheit in allen Schulen, Arbeitsplätzen und öffentlichen Bereichen zu erhöhen. Die stellvertretende Kommunikationsministerin Claire Castro sagte, der Präsident sei über den Vorfall traurig. Das Bildungsministerium bezeichnete die Situation als „Hochalarmlage“, verurteilte die Gewalt und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus. Die Behörden forderten die Öffentlichkeit auf, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten.
Ein seltenes Ereignis
Schulschießereien sind auf den Philippinen ungewöhnlich. Der letzte vergleichbare Vorfall ereignete sich im Juli 2022, als ein Schütze bei einer Abschlussfeier der juristischen Fakultät der Ateneo de Manila University in Quezon City das Feuer eröffnete und drei Menschen tötete, darunter die ehemalige Bürgermeisterin von Lamitan City, Rose Furigay.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Libre.bePhilippines: trois adolescents tués lors d'une fusillade dans un lycée
- Le Figaro.frTrois morts après une fusillade dans un lycée aux Philippines : l'arme utilisée appartenait à un policier
- SAPOTrês alunos mortos e sete feridos em tiroteio numa escola nas Filipinas. Dois suspeitos detidos
- Irish ExaminerTwo teenagers in custody after deadly shooting at Philippines school
- Ferdinand Marcos Jr
- Präsident der Philippinen, ordnete Untersuchung der Schießerei an
- Jason Capoy
- Regionaler Polizeichef (Brigadegeneral), der Details des Angriffs lieferte
- Allen Rae Co
- Sprecher der philippinischen Nationalpolizei, der den Waffenbesitz offenlegte
- Evalyn Diaz
- Polizeileutnant, die erklärte, Mobbing sei das vermutete Motiv
- Noelito Getigan
- Polizeichef von Tacloban City, der die verwendeten Schusswaffen bestätigte
- Irvin Nogar
- Sozialkundelehrer, der Schüler während der Schießerei in Sicherheit brachte
- Jennelyn Badoria
- Mutter eines 15-jährigen Opfers, die forderte, die Waffenbesitzer anzuklagen
- Claire Castro
- Stellvertretende Kommunikationsministerin, die die Reaktion des Präsidenten übermittelte
- Orte
- Manila
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