Kurz gefasst
Die Met erhielt am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, eine Weiterleitung des PSNI zu einer mutmaßlichen Vergewaltigung aus dem Jahr 2016 durch einen 63-jährigen Mann. Es gab keine Festnahmen.
Er erhielt elf Jahre für die Vergewaltigung von Opfer A und vier Jahre für alle Strafen im Fall von Opfer B, die nacheinander vollstreckt werden. Er strebt eine Revision an.
Eine Jury befand ihn im Juni des Missbrauchs über Jahrzehnte für schuldig, darunter eine Vergewaltigung, 13 Fälle von unsittlichen Übergriffen und vier Fälle grober Unzucht.
Die Met hat den Mann nicht namentlich genannt, doch die BBC berichtet, es sei Jeffrey Donaldson, der die DUP von 2021 bis 2024 führte.
- 2016Mutmaßliche Vergewaltigung im Parlamentsgebäude in London
- Juni 2026Jury spricht Donaldson des jahrzehntelangen Missbrauchs schuldig
- Oktober 2026Donaldson zu insgesamt 15 Jahren verurteilt
- 13.10.Met erhält PSNI-Weiterleitung zum Vorwurf aus 2016
Der Vorwurf
Die Metropolitan Police erhielt am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, eine Weiterleitung des Police Service of Northern Ireland (PSNI) zu einer mutmaßlichen Vergewaltigung im Jahr 2016 durch einen heute 63-jährigen Mann. Die mutmaßliche Tat ereignete sich in Westminster, innerhalb des Parlamentsgebäudes, weshalb der Fall von den PSNI-Beamten an die Met überging. PSNI-Beamte hatten die Frau, die den Vorwurf erhoben hat, bereits vernommen. Die Met teilt mit, der Vorwurf betreffe eine Geschädigte, die von spezialisierten Beamten betreut werde. Die BBC hat berichtet, bei dem Mann handele es sich um den früheren DUP-Chef Jeffrey Donaldson, die Met hat ihn jedoch nicht namentlich genannt.
Reaktion der Polizei
Berichten zufolge soll Donaldson von der Met vernommen werden. In der schriftlichen Erklärung der Behörde heißt es zu dem Fall:
„Die Ermittlungen stehen erst am Anfang. Es gab keine Festnahmen, die Untersuchungen dauern an.“
Die Erklärung bestätigt, dass die Ermittlungen noch früh stehen und niemand wegen des Vorwurfs aus dem Jahr 2016 festgenommen wurde. Der Bericht der Met ist der zweite Rechtsfall um Donaldson im Jahr 2026, nach dem Prozess und der Verurteilung, die im Folgenden beschrieben werden.
Ein Urteil und eine Strafe sind bereits ergangen
Im Juni sprach eine Jury Donaldson einer Serie von Missbrauchstaten über Jahrzehnte schuldig, darunter die Vergewaltigung einer Geschädigten im Alter von sieben oder acht Jahren, 13 Fälle von unsittlichen Übergriffen und vier Fälle grober Unzucht. Das Urteil erging im Oktober 2026: elf Jahre für die Vergewaltigung von Opfer A, dazu vier Jahre für die Strafen im Fall von Opfer B, die Strafen werden nacheinander vollstreckt und ergeben insgesamt 15 Jahre. Donaldson strebt eine Revision seiner Verurteilungen an.
- Opfer A, Vergewaltigung
- 11 Jahre
- Opfer B, alle Strafen
- 4 Jahre
Daten aus dem Artikeltext
Richter Paul Ramsey sprach bei der Urteilsverkündung von einem „katastrophalen Absturz in die Schande“. Er sagte vor Gericht:
„Es gab nicht ein einziges Wort des Bedauerns, der Entschuldigung oder der Scham von diesem Mann, und zweifellos wird es auch keines geben, um seinen Opfern wenigstens einen Funken Trost zu geben.“
Reaktion der Partei und Hintergrund
Donaldson führte die DUP von 2021 bis 2024 und wurde 1997 erstmals für die UUP ins Parlament gewählt. Die Partei reagierte mit einer Erklärung auf das Urteil:
„Mit der Verurteilung von Jeffrey Donaldson für seine abscheulichen und widerwärtigen Verbrechen an seinen Opfern ist heute Gerechtigkeit geübt worden.“
Die DUP ergänzte, die Opfer seien durch ihre Aussage im Prozess erneut traumatisiert worden, und ihre ersten Gedanken gälten weiterhin ihnen.
Wie es weitergeht
Die Ermittlungen der Met stehen am Anfang, es gab keine Festnahmen. Berichten zufolge soll Donaldson im Zusammenhang mit dem Vorwurf aus dem Jahr 2016 vernommen werden, die Met hat nicht mitgeteilt, wann dies geschehen soll. Über Donaldsons Revision gegen die Verurteilungen vom Juni ist noch nicht entschieden.