Wahlen · Basel, Belgrad und Athen

Djokovic lobt Serbiens Studentenliste nach Vucics Wahlniederlage

Bei einem Auftritt am Dienstag, 27. Oktober, in Basel sagte der Tennisstar, die Studenten hätten sich mit ihrer Widerstandskraft durch zwei Jahre des Protests Bewunderung verdient.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, Mediafax.ro, 20 Minuten und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Christian Mesiano, CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Sommer 2025Djokovic bekundet seine Unterstützung für die Anti-Korruptions-Studentenbewegung
  2. 25.10.Aleksandar Vucic räumt seine Niederlage bei der Parlamentswahl ein
  3. 27.10.Djokovic lobt die Studenten bei einer Pressekonferenz in Basel
  4. 28.10.Djokovic soll erstmals seit 2011 in die Basler Halle Saint-Jacques zurückkehren

Die Wahl und ihr Ergebnis

Aleksandar Vucic räumte am Sonntag, 25. Oktober, seine Niederlage ein, nach einer Parlamentswahl, bei der seine rechte Partei gegen eine von Studenten geführte Opposition antrat. Diese Opposition trat als Studentenliste an, hervorgegangen aus einer Bewegung, die zwei Jahre lang gegen seine Regierung protestiert hatte. Laut 20 Minuten trat die Liste ohne designierten Spitzenkandidaten an. Das Ergebnis ließ Vucics Koalition hinter der Oppositionsliste zurück.

Djokovics Reaktion in Basel

Djokovic sprach am Dienstag, 27. Oktober, bei einer Pressekonferenz bei den Swiss Indoors in Basel, wo er nach der Wahl in seinem Heimatland gefragt wurde. Er sagte, er sei mit dem Ausgang sehr zufrieden, und würdigte die jungen Menschen, die an den Protesten teilgenommen hatten.

„Mein tiefster Respekt gilt den Studenten und jungen Menschen, die gekämpft haben; sie haben in den vergangenen zwei Jahren unter enormem Druck Würde und unglaubliche Widerstandskraft gezeigt.“

Novak Djokovic, Serbischer Tennisspieler

Er sagte außerdem, die Studenten hätten ein Gefühl des Stolzes weit über Serbiens Grenzen hinaus verbreitet.

„Sie haben es geschafft, dieses Gefühl des Stolzes bei allen Menschen zu erzeugen, nicht nur in Serbien, sondern auch im Ausland.“

Novak Djokovic, Serbischer Tennisspieler

Djokovic, der in Griechenland lebt, hat die Studentenproteste mehrfach unterstützt. Er schloss mit einem Wunsch für das Land.

„Der Sieg ist gesichert, und wir alle hoffen nun, dass unser Land wohlhabend sein wird und dass wir die Zukunft genießen können, die da kommt.“

Novak Djokovic, Serbischer Tennisspieler

Djokovics Verbindungen zur Bewegung

Djokovic hatte im Sommer 2025 seine Unterstützung für die Anti-Korruptions-Bewegung bekundet, worauf sich seine Beziehungen zu den serbischen Behörden verschlechterten. Wegen dieser Aussagen wurde er von Vucic und regierungsnahen Medien angegriffen. Aufgrund dieses Drucks verlegte er den gewöhnlichen Wohnsitz seiner Familie im vergangenen Jahr nach Athen. In Serbien lebt er seit rund 20 Jahren nicht mehr. Dejan Bodiroga, ein 53-jähriger ehemaliger Basketballspieler, kandidierte ebenfalls auf der Studentenliste. Bodiroga spielte für Real Madrid, Barcelona und Panathinaikos und ist derzeit höchster Funktionär der EuroLeague.

Basel und das Rennen um Turin

Djokovic spielt mit einer Wildcard beim ATP-500-Turnier in Basel, das vom 26. Oktober bis 1. November läuft. Sein erstes Match dort bestreitet er gegen Ugo Humbert. Anfang Oktober gewann er in Peking seinen 102. Karrieretitel, verlor dann in Shanghai in der ersten Runde und fiel im Rennen um Turin auf Platz 11 zurück. Das Rennen um Turin entscheidet über die acht Spieler für die Masters, die vom 15. bis 22. November stattfinden. Djokovic hatte zunächst gesagt, er werde nur das ATP-1000-Turnier in Paris (2.–8. November) spielen, doch Rafael Jodar und Alex de Minaur haben ihn inzwischen im Rennen überholt. Ein Sieg in Basel wäre der 103. ATP-Titel und würde mit Roger Federers Bilanz gleichziehen; am Mittwoch, 28. Oktober, kehrt er zudem erstmals seit 2011 in die Halle Saint-Jacques zurück.

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Quellen und Kontext

Basel, Belgrad, Athen · Schweiz, Serbien, Griechenland

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