Diplomatie · Rom, Washington und Sigonella
Meloni sagt Trump, er solle sich um seine eigene Popularität kümmern, während sich die diplomatische Krise zwischen Italien und den USA vertieft
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat US-Präsident Donald Trump scharf zurückgewiesen, nachdem er behauptet hatte, sie habe ihn auf dem G7-Gipfel um ein Foto angebettelt. Sie sagte ihm unverblümt, dass ihre Zustimmungswerte ihn nichts angingen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von oko.press, wnp.pl, Do Rzeczy und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Präsident Trump sagte italienischen Medien, Ministerpräsidentin Meloni habe ihn auf dem G7-Gipfel in Frankreich um ein Bild angebettelt, und er habe nur aus Mitleid zugestimmt.
Die italienische Führungspersönlichkeit veröffentlichte eine deutliche englischsprachige Botschaft, in der sie sagte, Trumps Angriffe seien sinnlos und ihre Popularität gehe ihn nichts an, und forderte ihn auf, sich um seine eigene zu kümmern.
Außenminister Antonio Tajani strich eine geplante Reise nach Washington, nachdem er Trumps Äußerungen als beleidigend für die gesamte Nation bezeichnet hatte; auch ein Wirtschaftsforum in Miami wurde abgesagt.
Trump brachte Melonis angebliche Unbeliebtheit mit ihrer Weigerung in Verbindung, US-Streitkräften die Nutzung italienischer Startbahnen für Angriffe auf den Iran zu gestatten – eine Entscheidung, die Rom im April unter Berufung auf rechtliche Beschränkungen getroffen hatte.
Während Gesprächen in Brüssel machten andere EU-Führungskräfte Selfies mit Meloni als Zeichen der Unterstützung, während die italienische Presse Trumps Diplomatie als „vulgär und beleidigend“ beschrieb.
- 20.06.Trump postet auf Truth Social und bringt Italiens Basisverweigerung mit Melonis Popularität in Verbindung.
- 20.06.Meloni antwortet auf Instagram und fordert Trump auf, sich um seine eigenen Werte zu kümmern.
- 20.06.Außenminister Tajani sagt bevorstehende Reise in die Vereinigten Staaten ab.
Ein Wortgefecht zwischen Rom und Washington eskalierte am Samstag, nachdem Präsident Trump auf Truth Social postete, Ministerpräsidentin Meloni habe während des G7-Gipfels in Frankreich wiederholt um ein Foto mit ihm gebettelt. Der amerikanische Führer brachte Italiens Weigerung, dem US-Militär die Nutzung seiner Luftwaffenstützpunkte für Angriffe auf den Iran zu gestatten, auch mit dem in seinen Worten schlechten innenpolitischen Standing Melonis in Verbindung.
Trumps Anschuldigungen
Trump sagte dem italienischen Fernsehsender La7 am Freitag, Meloni habe „mich angebettelt, sie wollte unbedingt ein Foto“ und er habe nur zugestimmt, weil „sie mir leidtat.“ Am Samstag legte er auf Truth Social nach: „Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat mich beim G7-Treffen in Frankreich immer wieder um ein Foto gebeten. In Italien läuft es schlecht für sie, angesichts ihrer Popularität, wahrscheinlich weil sie die Vereinigten Staaten abgewiesen hat, das Land, das Italien wirklich liebt und beschützt, als es darum ging, den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu erlangen oder zu entwickeln.“ Er fügte hinzu, Italien habe „uns nicht einmal die italienischen Startbahnen nutzen lassen“ trotz „hunderten Milliarden Dollar pro Jahr“ an US-Ausgaben für NATO-Verbündete, und schloss: „Jetzt, nachdem die Vereinigten Staaten den Iran militärisch besiegt haben, will sie wieder befreundet sein, um ihre ‚Zahlen‘ zu verbessern. Nein, danke!!!“
Melonis scharfe Erwiderung
Innerhalb weniger Stunden veröffentlichte Meloni auf Instagram eine Erklärung auf Englisch.
„Präsident Trump, diese ständigen unprovozierten Angriffe sind sinnlos. Was meine Popularität betrifft, so hat es sicherlich nicht geholfen, Ihr Freund zu sein, und sie hängt nicht von meiner Beziehung zu Ihnen ab. Meine Popularität hängt von meiner Fähigkeit ab, die nationalen Interessen Italiens zu verteidigen, und genau das habe ich immer getan.“
„Meine Popularität ist jedenfalls nicht Ihr Problem. Ich schlage vor, Sie kümmern sich um Ihre eigene.“
Diplomatische Folgen
Italiens Vize-Ministerpräsident und Außenminister Antonio Tajani sagte sofort einen lange geplanten Besuch in den Vereinigten Staaten ab, der für den 21. und 22. Juni vorgesehen war.
„Die schwerwiegenden und beleidigenden Worte von Präsident Trump gegenüber Ministerpräsidentin Giorgia Meloni beleidigen ganz Italien. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, meine Reise in die Vereinigten Staaten abzusagen.“
Weiterer Kontext
Der Streit folgt auf Monate wachsender Spannungen. Meloni, einst als einer von Trumps engsten europäischen Verbündeten und einzige EU-Führungskraft, die an seiner Amtseinführung 2025 teilnahm, hat sich öffentlich mit Washington über den Krieg im Nahen Osten und die Weigerung mehrerer NATO-Mitglieder, darunter Italien, an Militäroperationen in der Straße von Hormus teilzunehmen, überworfen. Im April lehnte Italien einen US-Antrag ab, den Luftwaffenstützpunkt Sigonella auf Sizilien für Angriffe auf den Iran zu nutzen, und verwies auf die Notwendigkeit einer Zustimmung der Regierung und des Parlaments. Meinungsumfragen in Italien zeigen Melonis Partei Brüder Italiens vor den Wahlen im nächsten Jahr vorn, während eine Pew-Research-Umfrage dieses Monats ergab, dass nur 32 Prozent der Italiener Trump vertrauen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- oko.pressMeloni ostro do Trumpa: "Moja popularność to nie twój problem
- wnp.plWłochy: Premier Meloni do prezydenta Trumpa: moja popularność to nie jest twoja sprawa
- Do RzeczyMeloni wściekła na Trumpa. "Nie jest pana sprawą"
- wnp.plUSA: Trump: Meloni znów chce się zaprzyjaźnić, by poprawić swoje notowania
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