Konflikte · Cherson
Russische Drohne jagt Gemüsehändler auf Markt in Cherson; Selenskyj verurteilt Kriegsverbrechen der 'Menschensafari'
Aufnahmen zeigen eine FPV-Drohne, die einen 52-jährigen Gemüsehändler um seinen Lieferwagen jagt, bevor sie explodiert; er überlebt mit Splitterwunden. Kiew bezeichnet es als vorsätzliches Kriegsverbrechen und Teil einer systematischen Terrorkampagne.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Il Fatto Quotidiano, Reuters und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Eine russische FPV-Drohne jagte einen 52-jährigen Gemüsehändler auf einem Markt in Cherson um seinen Lieferwagen, bevor sie explodierte und Splitterwunden sowie eine Gehirnerschütterung verursachte.
Yuriy, der Händler, sagte, er habe versucht, der Drohnenkamera Knoblauch und Gemüse zu zeigen, um zu beweisen, dass er kein Kombattant sei, aber der Bediener ignorierte ihn.
Präsident Selenskyj nannte den Angriff eine 'Drohnensafari' und sagte, Russland sei verrückt geworden; Außenminister Sybiha bezeichnete ihn als barbarisches Kriegsverbrechen und Teil einer systematischen Terrortaktik.
Im Mai 2025 kam der UN-Menschenrechtsrat zu dem Schluss, dass russische Drohnenangriffe auf Zivilisten in Cherson Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen.
- Jagd um den LieferwagenDie Drohne verfolgt Yuriy, als er um einen weißen Lieferwagen rennt und zu entkommen versucht.
- ExplosionDie Drohne stürzt herab und detoniert in der Nähe von Yuriy, was Splitterwunden und eine Gehirnerschütterung verursacht.
- Krankenhaus-InterviewYuriy spricht von seinem Krankenbett aus und beschreibt, wie er versuchte, der Kamera Gemüse zu zeigen, um zu beweisen, dass er ein Zivilist ist.
Der Angriff
Am 4. August veröffentlichte die ukrainische Polizei ein Video, das eine russische FPV-Drohne zeigt, wie sie einen Zivilisten durch ein Marktgebiet in Cherson im Süden der Ukraine jagt. Die Aufnahmen zeigen die Drohne, wie sie einen Mann um einen weißen Lieferwagen verfolgt, der als Gemüsestand dient, und dann explodiert, als er in Deckung geht. Der 52-jährige Händler, identifiziert als Yuriy, überlebte, erlitt jedoch Splitterwunden, ein Explosionstrauma und eine Gehirnerschütterung. Der Gouverneur von Cherson, Oleksandr Prokudin, bestätigte, dass die Verletzungen nicht lebensbedrohlich seien. Die BBC verifizierte den Ort als einen Markt in der Nähe eines Kreisverkehrs im Bezirk Tawrijskyj im nördlichen Cherson.
Bericht des Opfers
Von seinem Krankenbett aus beschrieb Yuriy die Momente vor dem Angriff. Er hatte gerade Sonnenschirme aufgestellt und begonnen, Kisten mit Tomaten, Gurken und Auberginen auszuladen, als er ein surrendes Geräusch hörte. Seine Frau floh, und die Drohne wandte sich ihm zu. Er hielt Knoblauchknollen in die Kamera, in der Hoffnung zu signalisieren, dass er ein Zivilist sei.
„Er konnte sehen, dass ich Kisten mit Tomaten, Gurken und Auberginen auf dem Bürgersteig hatte. Ich versteckte mich sogar unter einem Sonnenschirm, als ich auf die andere Seite rannte.“
Der Drohnenbediener ignorierte die Geste und zündete den Sprengsatz.
Offizielle Verurteilung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte das Video in den sozialen Medien und nannte es eine „Drohnensafari“ und eine vorsätzliche Jagd auf einen Mann, der Gemüse verkauft.
„Die Welt muss all das sehen. Sie muss jedes Beweisstück sehen, dass Russland verrückt geworden ist und dass seine Soldaten Freude am Töten und Misshandeln von Zivilisten haben.“
Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete den Angriff als „barbarisches russisches Kriegsverbrechen“ und sagte, er sei Teil einer systematischen Strategie.
„Der Sadist, der diese Drohne bediente, wusste genau, dass er auf einen Zivilisten zielte.“
Er forderte internationale Verurteilung und Gerechtigkeit.
Ein Muster des Terrors
Cherson, im November 2022 von der Ukraine zurückerobert, liegt nur wenige Kilometer von der Frontlinie entlang des Dnipro entfernt. Zivilisten dort werden regelmäßig von russischen Drohnen angegriffen, eine Taktik, die ukrainische Beamte als Einschüchterungskampagne bezeichnen. Im Mai 2025 kam der UN-Menschenrechtsrat zu dem Schluss, dass russische Drohnenangriffe auf Zivilisten in der Region Cherson Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen. Das neueste Video, das Millionen von Aufrufen erhielt, hat die Aufmerksamkeit auf diese Praxis erneuert. Während beide Seiten Drohnen einsetzen und auch ukrainische Angriffe Zivilisten in russischen Grenzgebieten getötet haben, sticht der Vorfall in Cherson durch seine offensichtliche Vorsätzlichkeit und die anhaltende Verfolgung einer einzelnen unbewaffneten Person durch den Bediener hervor.
Forderungen nach Rechenschaft
Selenskyj verknüpfte den Angriff mit breiteren Forderungen nach Druck auf Russland.
„Ohne Druck auf Russland, den Abbau seiner Aggressionsfähigkeit und echte Sicherheitsgarantien ist es schlicht unmöglich, sich vorzustellen, dass die Welt mit diesem Bösen koexistieren kann.“
Sybiha merkte an, dass Tausende ähnlicher Verbrechen nie öffentlich bekannt würden. Das Video, so sagte er, sei einer der seltenen Fälle, der die Welt zwinge, sich der Realität der russischen Taktiken zu stellen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Deutsche Welle"Варварство": руски дронове преследват цивилни по улиците
- Il Fatto QuotidianoDrone russo caccia civile al mercato di Kherson: Zelensky denuncia | Il Fatto Quotidiano.it
- ReutersVideo shows Russian drone hunting Ukrainian market vendor
- N-tv"Menschen-Safari"-Kriegsverbrechen in Cherson? Von Drohne gejagter Gemüsehändler zeigt sich nach Angriff
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine
- Andrii Sybiha
- Außenminister der Ukraine
- Oleksandr Prokudin
- Gouverneur der Oblast Cherson
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