
Rúben Dias für Portugals WM-Auftakt gesperrt – Martínez vermeidet Risiko
Portugal muss am Mittwoch im WM-Auftaktspiel gegen die Demokratische Republik Kongo auf Innenverteidiger Rúben Dias verzichten, wie Cheftrainer Roberto Martínez wenige Stunden vor Anpfiff bestätigte.
Dias fällt aus
Roberto Martínez sagte auf einer Pressekonferenz in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, dass Rúben Dias „für morgen nicht bei 100 Prozent“ sei und im Gruppenspiel der Gruppe K nicht auflaufen werde. Der Innenverteidiger von Manchester City hat seit der Ankunft der Mannschaft im Trainingslager in Palm Beach, Florida, nicht mit dem Team trainiert.
Er ist nicht bei 100 Prozent, und es ist wichtig, kein Risiko einzugehen. Er ist für das Spiel nicht fit. Er arbeitet gut, aber es ist wichtig, an die Phase zu denken, in der Rúben bei 100 Prozent sein wird.
Verletzungsgeplagte Saison
Dias war nach einer schwierigen Saison stets der Feldspieler mit den meisten körperlichen Einschränkungen. Zwei separate Verletzungen hielten ihn mehrfach bei seinem Verein außen vor. Vor dem Mittwochsspiel absolvierte er nur einen Aufwärmlauf mit der Gruppe, bevor er individuell arbeitete.
Gonçalo Inácio, Tomás Araújo und Renato Veiga sind die Innenverteidiger, die Martínez für die Partie in Houston zur Verfügung stehen.
Spielplan der Gruppe K
Das Spiel gegen die DR Kongo beginnt um 12:00 Uhr Ortszeit (18:00 Uhr in Lissabon). Portugals Kampagne wird am 23. Juni gegen die Turnier-Debütanten Usbekistan fortgesetzt, ebenfalls in Houston zur gleichen Ortszeit, und endet am 27. Juni gegen Kolumbien in Miami.
- Portugal vs. DR Kongo – Houston, 12:00 Ortszeit (18:00 Lissabon)
- Portugal vs. Usbekistan – Houston, 12:00 Ortszeit (18:00 Lissabon)
- Portugal vs. Kolumbien – Miami, 19:30 Ortszeit (00:30+1 Lissabon)
Martínez dementiert Abschiedsgerüchte
Auf einen Bericht vom Dienstag, wonach er seinen Posten nach dem Turnier verlassen wolle, reagierte Martínez und bezeichnete ihn als „Nicht-Geschichte“. Ein Sprecher des Portugiesischen Fußballverbandes sagte, beide Parteien seien „ausschließlich auf die WM konzentriert“ und in diesem Punkt einer Meinung.
