Wirtschaft · Los Angeles
Directors Guild erzielt vorläufigen Vierjahresvertrag mit Studios – TV-Schauspieler dürfen nur noch eingeschränkt Regie führen, Gesundheitsfonds gestärkt
Die Directors Guild of America hat mit den großen Film- und Fernsehstudios eine vorläufige Vierjahresvereinbarung ausgehandelt, die Vanity-Regiearbeiten von TV-Schauspielern einschränkt, die Gesundheitsbeiträge der Arbeitgeber erhöht und die KI-Überwachung verstärkt. Die Mitglieder müssen bis zum 30. Juni abstimmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Hollywood Reporter, Deadline und Variety. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Der Vertrag begrenzt die Anzahl der Episoden, die von TV-Schauspielern oder anderen am Set Beschäftigten ohne Regieerfahrung inszeniert werden, und reserviert Plätze für Berufsregisseure.
Die Studios stimmten der größten jemals erfolgten Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge zum DGA-Gesundheitsplan zu und hoben die beitragspflichtige Lohnobergrenze an.
KI-generiertes Filmmaterial wird als unter der Autorität des Regisseurs stehend eingestuft, mit Transparenz- und Schulungsbestimmungen ähnlich den WGA- und SAG-AFTRA-Verträgen.
Führende Führungskräfte von Studios und Streamingdiensten verpflichteten sich, persönlich für einen bundesstaatlichen US-Steueranreiz zu lobbyieren, um Produktionssubventionen im Ausland entgegenzuwirken.
Der Nationalvorstand empfahl die Annahme; eine Abstimmung aller Mitglieder wird vor dem Auslaufen des aktuellen Vertrags am 30. Juni erwartet.
- 11.05.Formelle Verhandlungen zwischen der DGA und der AMPTP beginnen.
- 9.06.Am Dienstagabend wird eine vorläufige Einigung erzielt.
- 12.06.Der Nationalvorstand stimmt einstimmig für die Annahme der Empfehlung; die Vertragsbedingungen werden den Mitgliedern vorgelegt.
- 30.06.Frist für die Ratifikationsabstimmung der Mitglieder; der aktuelle Vertrag läuft aus.
Vertragsbedingungen nach Vorstandszustimmung veröffentlicht
Die Directors Guild of America hat am Freitag die vollständigen Bedingungen ihres vorläufigen Vierjahresvertrags mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers veröffentlicht, drei Tage nachdem eine vorläufige Einigung erzielt worden war. Der Nationalvorstand der Gewerkschaft stimmte einstimmig für die Annahme und legte das Abkommen der gesamten Mitgliederschaft zur Abstimmung vor, die vor dem Auslaufen des aktuellen Vertrags am 30. Juni erwartet wird.
„Wir sind mit drei Hauptprioritäten in diese Verhandlungen gegangen: unseren Gesundheitsplan sichern, Arbeitsplätze schützen und sicherstellen, dass unsere Mitglieder abgesichert bleiben, während KI unsere Branche weiter beeinflusst. In diesen Bereichen hatten wir Erfolg und erzielten in vielen anderen Fortschritte.“
Nolan, der Präsident der Gewerkschaft, sagte, die vierjährige Laufzeit sei gewählt worden, um Stabilität in einer Phase der Branchenschrumpfung zu schaffen, in der die Beschäftigung im Fernsehen um 35 Prozent und die Regiearbeiten bei Filmen allein im Jahr 2024 um 8 bis 12 Prozent zurückgegangen seien, wie aus früheren Daten hervorgeht, die er mit The Hollywood Reporter teilte.
Begrenzung von Mehrfachbesetzungen
Die markanteste Regelung zielt auf die Praxis ab, dass TV-Schauspieler oder andere am Set tätige Personen ohne Regieerfahrung einzelne Episoden inszenieren. Der Vertrag besagt, dass er „wertvolle Episoden-Regieplätze für Berufsregisseure erhalten wird, indem die Anzahl der Episoden begrenzt wird, die von Personen inszeniert werden können, die keine Regieerfahrung haben und bereits in anderen Funktionen an einer Drehbuchserie beschäftigt sind". Die Praxis wird nicht gänzlich verboten, aber die Formulierung erschwert es beispielsweise einem Hauptdarsteller, einen Vanity-Credit zu erhalten. Ein aktuelles, von Variety zitiertes Beispiel ist Noah Wyle, der Star von „The Pitt", der in der zweiten Staffel eine Episode inszenierte; Wyle hatte bereits Regieerfahrung und wäre nicht unbedingt blockiert worden, aber die Gewerkschaft möchte sicherstellen, dass echte Regiekarrieren nicht verdrängt werden.
Die Gewerkschaft erreichte zudem ein Arbeitsbulletin, das Arbeitgebern und Talentagenten verbietet, DGA-Regisseure explizit von Jobs auszuschließen, die außerhalb der USA oder Kanadas stattfinden, und die Parteien vereinbarten die Bildung eines Ausschusses zur Untersuchung, wie der DGA-Vertrag im Ausland anzuwenden ist. Der Schritt reagiert auf den Trend amerikanischer Unternehmen, billigere, nicht gewerkschaftlich organisierte Regisseure in Gebieten wie dem Vereinigten Königreich zu engagieren.
Bundesanreiz-Vorstoß
Führungskräfte von Studios und Streamingdiensten verpflichteten sich, persönlich gemeinsam mit der Motion Picture Association und den Gewerkschaften für einen bundesstaatlichen Steueranreiz zu lobbyieren, der Produktionen zurück in die USA holen soll. Die DGA argumentiert seit langem, dass ein amerikanischer Anreiz notwendig sei, um mit Ländern wie Großbritannien und Kanada zu konkurrieren, deren Subventionen Dreharbeiten anziehen, die sonst DGA-Mitglieder beschäftigen könnten.
Gesundheitsplan und KI-Schutzmaßnahmen
Die Arbeitgeberbeiträge zum Gesundheitsplan werden um den größten Dollarbetrag in der Geschichte der Gewerkschaft erhöht, während die Obergrenze für beitragspflichtige Löhne ebenfalls angehoben wird, um mit der Inflation im Gesundheitswesen Schritt zu halten. Lohn- und Restvergütungssteigerungen entsprechen denen, die die Writers Guild of America und SAG-AFTRA in ihren jüngsten Verträgen erzielt haben.
Künstliche Intelligenz betreffend bestätigt die Vereinbarung, dass jegliches KI-generierte Filmmaterial der Kontrolle des Regisseurs unterliegt und wie mit einer Kamera aufgenommenes Material behandelt wird. Arbeitgeber müssen KI-Training ankündigen und transparent über dessen Nutzung sein, ähnlich den Bestimmungen in den Verträgen der Autoren und Schauspieler. Ein neues arbeitgeberfinanziertes Programm zur Kompetenzverbesserung wird interessierten Regisseuren helfen, KI-Tools in ihre Arbeit zu integrieren.
Ratifizierungszeitplan
Die Mitgliederabstimmung muss vor Ende Juni abgeschlossen sein, wenn der aktuelle Vertrag ausläuft. Im Falle der Ratifizierung würde der Deal vier Jahre laufen und das bieten, was Nolan als „Stabilität und Wachstumspotenzial in einem Moment, in dem die Branche eine Schrumpfung erlebt", bezeichnete.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Christopher Nolan
- Präsident der DGA und Regisseur, der die Vertragsverhandlungen leitete und den Deal lobte.
- Noah Wyle
- Star von 'The Pitt', dessen Beispiel die neuen Beschränkungen der Gewerkschaft für TV-Schauspieler, die Episoden inszenieren, veranschaulicht.
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