
Die dezentralen Regierungschefs von Schottland, Walles und Nordirland unterzeichnen in Cardiff einen gemeinsam Unabhängigkeitsparkt
Die Ersten Minister John Swinney, Rhun ap Iorwerth und Michelle O'Neill treffen sich am Montag im St. David's Hotel in Cardiff, um ein Memorandum zu unterzeichnen, das das Recht auf Unabhängigkeitsreferenden fordert.
Die Tagesordnung des Cardiff-Gipfels
Die Regierungschefs der dezentralen Regierungen in Schottland, Wales und Nordirland treffen sich am Montag, dem 14. September 2026, um eine gemeinsame Absichtserklärung zu unterzeichnen, in der sie das Recht auf Unabhängigkeitsreferenden fordern. Der Gipfel findet im St. David's Hotel in Cardiff statt, ausgerichtet vom walisischen Ersten Minister Rhun ap Iorwerth. Der schottische Erste Minister John Swinney und die nordirische Erste Ministerin Michelle O'Neill werden teilnehmen, begleitet von der Sinn-Féin-Vorsitzenden Mary Lou McDonald, die die Opposition in der Republik Irland anführt.
Die Regierungschefs treten in ihrer Eigenschaft als Parteivorsitzende zusammen, nicht als Regierungsvertreter; sie vertreten die Scottish National Party (SNP), Plaid Cymru und Sinn Féin. Der Entwurf der Vereinbarung ist in vier Politikbereiche gegliedert: Selbstbestimmung, Wirtschaft, Energie und Beziehungen zur Europäischen Union. Dem Vorschlag zufolge werden die Regierungschefs für einen Austritt aus dem Vereinigten Königreich eintreten und vorschlagen, dass Schottland und Wales als unabhängige Mitgliedstaaten der EU beitreten, während Nordirland durch die irische Wiedervereinigung wieder beitritt. Im Anschluss an die Gespräche ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.
- Das Karfreitagsabkommen etabliert den Referendumsmechanismus für die irische Wiedervereinigung
- Das schottische Unabhängigkeitsreferendum findet statt
- Sinn Féin wird bei den Wahlen zur Nordirland-Versammlung stärkste Partei
- Michelle O'Neill tritt ihr Amt als Erste Ministerin Nordirlands an
- Plaid Cymru gewinnt die Wahlen zum walisischen Senedd und führt die Regierung in Cardiff
- Donald Trump unterstützt die irische Wiedervereinigung während eines offiziellen Besuchs in Dublin
- Die Regierungschefs von Schottland, Wales und Nordirland treffen sich in Cardiff
Politische Ausrichtung in den dezentralen Nationen
Das Treffen in Cardiff folgt auf die jüngsten Wahlverschiebungen in den drei Nationen, die gleichzeitig pro-Unabhängigkeitsregierungen an die Macht gebracht haben. Plaid Cymru bildete die walisische Regierung, nachdem sie bei den Wahlen zum Senedd im Mai 2026 die meisten Stimmen erhalten hatte und damit die jahrzehntelange Labour-Herrschaft in Cardiff beendete. In Nordirland gewann Sinn Féin bei den Wahlen zur Versammlung 2022 den größten Stimmenanteil, was dazu führte, dass O'Neill 2024 nach dem Ende eines Machtteilungsboykotts als Erste Ministerin vereidigt wurde.
Swinney gab vor dem Gipfel eine Erklärung ab, in der er betonte, dass Westminster sich den verfassungsrechtlichen Forderungen der dezentralen Parlamente anpassen müsse.
Zum ersten Mal in der Geschchte werden Schottland, Walles und Nordirland von Erstn Ministrn mit Unabängigkeitskrs geführt. Es könnnte kein deutlichers Zeicen dafür gebn, dass der Statu quo nicht nachhaltig ist und dass Westmister sich auf eine Zukunf nach dm Vereinigten Königreich vorbriten muss.
Reaktion aus Westminster und Finazierngssrtreitigkeiten
Der Gipfl izlt daruf, druck auf dn bnitschen Preierminister Andy Burnham zu erhön, der sich Anfag der Woche im Unthaus zu verfassungrchtlichen Abstimmungen äußerte. Burnham deutete an, dass ein schottisches Unabhängigkeitsreferendum zugelassen werden könnte, wenn ein klar Konsens entstehe, und zog einen Vergleich mit den Bestimmungen des Karfreitagsabkommens von 1998 in Nordirland. Die Downing Street schickte daraufhin einen Brief an Swinney, in dem klargestellt wurde, dass ein Unabhängigkeitsreferendum weiterhin ausgeschlossen sei.
In einem Interview im BBC-Fernsehen erklärte ap Iorwerth, dass die Regierungschefs gemeinsame Ziele in Bezug auf die fiskalische Dezentralisierung und die Beziehungen zur Zentralregierung verfolgen.
Es könnte um die verfassungsrechtliche Frage gehen, oder, noch dringlicher, um eine gerechte Finanzierung, um sicherzustellen, dass Ressourcen auf eine Weise verteilt werden, die gerecht ist, die sich fair anfühlt, und dass wir die Befugnisse haben, die Zukunft für die Menschen zu gestalten, die wir vertreten.
Interntionale Kommentare und diplomatischer Kontext
Das Treffen in Cardiff folgt auch auf Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump während eines offiziellen Besuchs in Dublin am Samstag, dem 12. September 2026. Trump äußerte seine Unterstützung für die Wiedervereinigung Irlands und sagte, die Vereinigung Nordirlands mit der Republik sei großartig und werde früher oder später geschehen. Seine Kommentare stießen auf Kritik von Oppositionsparteien im Vereinigten Königreich.
Das Treffen in Cardiff stellt die erste koordinierte gemeinsame Initiative der drei nationalistischen Regierungsparteien dar, um die verfassungsrechtliche Struktur des Vereinigten Königreichs formal in Frage zu stellen.


