Regierung · Berlin, Köln und Frankfurt

Gen Z regelt ruft für Samstag, 31. Oktober zu Protesten in 34 deutschen Städten auf

Die Organisatoren erwarten mehr als 165.000 Menschen bei den Kundgebungen von Gen Z regelt in 34 deutschen Städten am Samstag, 31. Oktober. Polizei und Grenzbehörden in Berlin und Hessen bereiten sich auf mögliche Gewalt vor, was die Organisatoren zurückweisen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, H Kαθημερινή, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Berlin, Köln, Frankfurt, München · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 30. Oktober, abendsDie Organisatoren halten eine Pressekonferenz ab und werfen der Bundesregierung vor, junge Menschen zu ignorieren
  2. 31. Oktober, nachmittagsRund 10.000 Menschen werden am Brandenburger Tor in Berlin erwartet
  3. 31. Oktober, früher AbendKleinere Versammlung im Berliner Bezirk Mitte geplant

Was geplant ist

Die Initiative Gen Z regelt hat für Samstag, 31. Oktober 2026, Demonstrationen in 34 deutschen Städten angemeldet – ein Tag, der mit Halloween zusammenfällt. Bis Freitag hatten sich mehr als 160.000 Menschen über die Website der Organisatoren registriert, die Organisatoren rechnen mit über 165.000 Teilnehmenden. Die größten Kundgebungen sind in Berlin, Köln, Frankfurt und München geplant. In Berlin werden am Samstagnachmittag rund 10.000 Menschen am Brandenburger Tor erwartet, überwiegend Schülerinnen und Schüler, Studierende und Eltern; am frühen Abend ist eine kleinere Versammlung im Bezirk Mitte geplant.

Forderungen und die Bewegung

Die Bewegung gibt an, erst vor wenigen Wochen entstanden zu sein und von einem zentralen Koordinationsteam aus 30 Personen geführt zu werden. Zu ihren Forderungen gehören der Widerstand gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht, Entlastung bei den hohen Lebenshaltungskosten und mehr Investitionen in Schulen, Hochschulen, soziale Sicherung, Gesundheitsversorgung und Klimaschutz. Die Verantwortung für Inhalt und Organisation übernehmen die Organisatoren nur in vier der 34 Städte: Köln, Berlin, Frankfurt und München. Auf einer Pressekonferenz am Abend des Freitag, 30. Oktober, warfen sie der Bundesregierung vor, junge Menschen zu ignorieren. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft von 2025 beziffert den Anteil der Bildung an den Gesamtausgaben in Deutschland auf 9,2 %, gegenüber 12,4 % in den skandinavischen Ländern und einem EU-Durchschnitt von 9,6 %.

Anteil der Bildungsausgaben an den Gesamtausgaben%
Deutschland
9.2 %
Skandinavische Länder
12.4 %
EU-Durchschnitt
9.6 %

Daten aus dem Artikeltext

Sicherheitsvorbereitungen

Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel kündigte 1.500 zusätzliche Einsatzkräfte an, sagte aber, es lägen keine konkreten Hinweise auf geplante Plünderungen vor. Das Bundesinnenministerium erklärte, es habe keine Informationen über Aufrufe zu Gewalt erhalten; ein Sprecher sagte jedoch, auch Teile der linksextremistischen Szene und extremistische Gruppen aus dem Ausland reagierten auf die Aufrufe. Grenzkontrollen zu Frankreich und Italien laufen bereits, und der Sprecher sagte, einige Menschen würden bei Bedarf abgeschoben. Hessens Innenminister Roman Poseck verwies auf Plünderungen, Brandstiftungen und Angriffe auf die Polizei in Frankreich und sagte, Frankreich dürfe nicht als Vorbild dienen. Mehrere Geschäfte am Berliner Kurfürstendamm verbarrikadierten ihre Schaufenster und wollten früher schließen.

Politische Reaktionen und die größere Welle

Der CDU-Abgeordnete Alexander Throm schrieb im Handelsblatt, Szenen wie in Frankreich müssten um jeden Preis verhindert werden. Der Co-Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, kritisierte, die Proteste im Vorfeld mit Gewalt in Verbindung zu bringen, und warnte, solche Rhetorik könne Menschen in die Radikalisierung treiben. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sagte, junge Menschen hätten berechtigte Sorgen und sollten sich politisch in Parteien engagieren, ohne gewalttätig zu werden. Die SPD-Jugendpolitikerin Jasmin Hostert sagte, ihre Partei werde die Sorgen anhören und unterstützen. Die frühere Grünen-Chefin Ricarda Lang kritisierte, die Debatte konzentriere sich auf mögliche Gewalt. In Frankreich nannte Innenminister Laurent Nuñez den Samstag einen Tag mit sehr hohem Risiko; 70.000 Polizisten stünden bereit. Auch in Italien, Spanien, Portugal und Albanien haben Studierenden- und Schülerproteste für Unruhe gesorgt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

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