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Fußball·vor 2 Std.

Deutschland startet mit 7:1-Kantersieg gegen Curaçao in die WM – Nmecha, Brown und Undav glänzen

Deutschland ist mit einem dominanten 7:1-Sieg gegen den Turnierneuling Curaçao in Houston in die WM 2026 gestartet. Felix Nmecha, Nathaniel Brown und David Undav trafen und erhielten von der deutschen Presse die Bestnoten.

Auftakt nach Maß

Julian Nagelsmanns Mannschaft feierte im NRG Stadium in Houston einen ungefährdeten Sieg, die Tore verteilten sich auf acht verschiedene Schützen. Felix Nmecha eröffnete in der sechsten Minute den Torreigen, doch Livano Comenencia glich für Curaçao in der 21. Minute aus. Nico Schlotterbeck brachte Deutschland sieben Minuten vor der Pause per Kopf wieder in Führung, und Kai Havertz verwandelte in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum 3:1-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Jamal Musiala auf 4:1, Nathaniel Brown traf bei seinem WM-Debüt zum 5:1, der eingewechselte David Undav schlug in der 78. Minute zu, ehe Havertz zwei Minuten vor dem Schlusspfiff den 7:1-Endstand besiegelte. Es war der zweithöchste WM-Sieg Deutschlands und das erste Mal seit 2002, dass die Nationalmannschaft in einem Endrundenspiel sieben Tore erzielte.

Deutschland 7:1 Curaçao: Tor-Zeitleiste
  1. Felix Nmecha erzielt die Führung (1:0)
  2. Livano Comenencia gleicht für Curaçao aus (1:1)
  3. Nico Schlotterbeck bringt Deutschland per Kopf wieder in Führung (2:1)
  4. Kai Havertz verwandelt einen Foulelfmeter in der Nachspielzeit (3:1)
  5. Jamal Musiala erhöht auf 4:1
  6. Nathaniel Brown trifft bei seinem WM-Debüt (5:1)
  7. David Undav erzielt das sechste Tor (6:1)
  8. Kai Havertz besiegelt den Kantersieg (7:1)

Herausragende Akteure

Nmecha wurde von mehreren Medien als überragender Spieler bezeichnet, er traf früh und holte den Elfmeter heraus, den Havertz verwandelte. Brown, ein schneller Außenverteidiger, rechtfertigte seine Aufstellung mit einem Tor und einer Vorlage, während Undav als Einwechselspieler nur eine halbe Stunde brauchte, um zu treffen und Browns Tor per Hacke vorzubereiten. Alle drei erhielten von der Tageszeitung Focus die Note 1 im deutschen Schulnotensystem (1 ist die beste, 6 die schlechteste).

Musiala zeigte seine beste internationale Leistung seit seiner Genesung von einem Beinbruch, während Havertz erneut seine Nervenstärke vom Elfmeterpunkt unter Beweis stellte. Florian Wirtz‘ Tempo und Technik bereiteten der Abwehr von Curaçao immer wieder Probleme, ihm fehlte jedoch der letzte Abschluss für ein eigenes Tor.

Defensivfragen und Neuer-Rückkehr

Trotz des deutlichen Ergebnisses gab es Kritik an der Abwehr. Manuel Neuer, der sein erstes Länderspiel seit seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft vor zwei Jahren bestritt, kassierte mit dem ersten Torschuss, den er bekam, ein Gegentor – ein abgefälschter Ball, der über ihn hinweg segelte. Er hatte ansonsten wenig zu tun, und die deutsche Presse war sich einig, dass härtere Prüfungen bevorstehen. Jonathan Tah wurde für einen ungewohnten Fehler und für Reklamationen beim Schiedsrichter kritisiert, während Kapitän Joshua Kimmich trotz zweier Torvorlagen eine ungewöhnlich hohe Zahl an Fehlern angelastet wurde.

Kaderbreite und nächste Schritte

Mehrere Einwechselspieler und Ergänzungsspieler kamen zu Einsatzminuten, ohne sich für einen Startplatz zu empfehlen. Leroy Sané vergab klare Chancen und konnte nach Einschätzung der Presse kein überzeugendes Argument für weitere Einsätze von Beginn an liefern. Antonio Rüdiger, Leon Goretzka und Waldemar Anton kamen alle zum Einsatz, ohne benotet zu werden. Das nächste Spiel der Gruppe E bestreitet Deutschland am Samstag, den 20. Juni, gegen die Elfenbeinküste, gefolgt von Ecuador am 26. Juni.

Houston

5 Quellen

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