Fußball · East Rutherford
FIFA eröffnet Disziplinarverfahren gegen Argentinien wegen Falkland-Banners, Schlägerei nach dem Finale und Fan-Fehlverhalten bei der WM 2026
Die FIFA gab am 29. Juli bekannt, dass sie Disziplinarverfahren gegen den argentinischen Fußballverband und mehrere Spieler eingeleitet hat, unter Berufung auf ein Falkland-Souveränitätsbanner, das nach dem Halbfinale gezeigt wurde, und eine gewalttätige Auseinandersetzung nach Spaniens 1:0-Sieg in der Verlängerung des Finales.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, Al Jazeera Online, Le Parisien und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Nach dem 2:1-Sieg gegen England zeigten argentinische Spieler auf dem Spielfeld ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“, was zu einer FIFA-Anklage nach Artikel 13 wegen Nutzung einer Sportveranstaltung für nicht-sportliche Demonstrationen führte.
Leandro Paredes sieht sich drei FIFA-Disziplinaranzeigen wegen Körperverletzung gegenüber, nachdem er Spaniens Eric Garcia zu Boden geworfen, ihn am Hals gepackt und nach dem 1:0-Finale am 19. Juli mit Gavi aneinandergeraten war.
Nahuel Molina sieht sich zwei Anklagen wegen Körperverletzung gegenüber, eine vollendete und eine versuchte, sowie einer separaten Anklage wegen unsportlichen Verhaltens; Thiago Almada wird ebenfalls wegen unsportlichen Verhaltens angeklagt und Co-Trainer Roberto Ayala wegen eines Falles von Körperverletzung; auch Spaniens Gavi sieht sich einer Anklage wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber.
Der argentinische Fußballverband wird wegen möglicher Verstöße gegen die Artikel 13, 14, 15 und 17 des FIFA-Disziplinarreglements untersucht, die Fan-Gesänge, Anstoßverzögerungen, geworfene Gegenstände und unangemessene Darstellungen bei mehreren WM-Spielen abdecken.
- Juli 2026Argentinien besiegt Ägypten im Achtelfinale mit 3:2; diskriminierende Gesänge werden später von der Regierung der Falklandinseln in einem Brief an die FIFA angeführt.
- 15. Juli 2026Argentinien besiegt England im Halbfinale mit 2:1; Spieler entrollen auf dem Spielfeld ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“.
- 19. Juli 2026Spanien besiegt Argentinien im Finale mit 1:0 nach Verlängerung; nach dem Spiel bricht eine Schlägerei aus, an der Paredes, Molina, Ayala und andere beteiligt sind.
- 29. Juli 2026FIFA kündigt Disziplinarverfahren gegen die AFA und fünf Personen an; die Anklagen betreffen das Banner, Körperverletzungen, Fan-Fehlverhalten und Protokollverstöße.
Das politische Banner
Kurz nachdem Argentinien England im Halbfinale mit 2:1 besiegt hatte, entrollten Spieler ein handgemaltes Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“), das sich auf das britische Überseegebiet bezieht, das das Vereinigte Königreich Falklandinseln nennt. Der Archipel, 600 km vor der argentinischen Küste gelegen, war 1982 nach der Invasion der argentinischen Militärdiktatur Schauplatz eines zehnwöchigen Krieges; Großbritannien erlangte die Kontrolle zurück. Die Banner-Enthüllung veranlasste britische Regierungsbeamte, eine FIFA-Untersuchung zu fordern. Auch die Regierung der Falklandinseln schickte einen Brief an FIFA-Präsident Gianni Infantino, in dem sie eine konsequente Durchsetzung der Regeln forderte und dabei auch diskriminierende Gesänge nach Argentiniens 3:2-Achtelfinalsieg gegen Ägypten anführte.
Das Disziplinarkomitee der FIFA prüft das Banner gemäß Artikel 13, Absatz 2(c) seines Disziplinarreglements, der die Nutzung einer Sportveranstaltung für Demonstrationen nicht-sportlicher Art verbietet. Die Anklage ist eine von vier, die gegen den argentinischen Fußballverband (AFA) erhoben wurden.
Gewalt nach dem Finale
Nachdem Spanien am 19. Juli in East Rutherford, New Jersey, einen 1:0-Sieg in der Verlängerung des Finales errungen hatte, gerieten mehrere argentinische Spieler und Betreuer mit ihren spanischen Kollegen aneinander. Mittelfeldspieler Leandro Paredes, ehemals von Paris Saint-Germain, warf Verteidiger Eric Garcia zu Boden, packte ihn am Hals und geriet dann mit Mittelfeldspieler Gavi aneinander. Ihm werden drei Anklagepunkte nach Artikel 14, Absatz 1(i) des FIFA-Disziplinarreglements vorgeworfen – die höchste individuelle Anzahl. Verteidiger Nahuel Molina, der Spaniens Rodri angeblich geschlagen haben soll, sieht sich zwei Anklagepunkten gegenüber, darunter einem wegen versuchter Körperverletzung. Co-Trainer Roberto Ayala sieht sich einem Anklagepunkt gegenüber.
Spaniens Trainer Luis De la Fuente hatte das „inakzeptable“ Verhalten der argentinischen Spieler angeprangert. Molina, Thiago Almada und Spaniens Gavi werden alle wegen unsportlichen Verhaltens nach Artikel 14, Absatz 1(b) angeklagt.
Weiteres Fehlverhalten von Fans und Team
Über die beiden Hauptvorfälle hinaus sieht sich die AFA mit umfassenderen Anklagen konfrontiert, die „diskriminierende Gesänge und Gesten“, Anstoßverzögerungen, Nichteinhaltung von Spiel- und Sicherheitsprotokollen, das Zeigen unangemessener Botschaften durch das Team und Zuschauer sowie das Werfen von Gegenständen durch Fans abdecken. In der FIFA-Erklärung hieß es, diese angeblichen Verstöße bezögen sich auf „mehrere Spiele“, die Argentinien während des Turniers bestritt, ohne über das Halbfinale und das Ägypten-Spiel hinaus zu spezifizieren, welche.
Disziplinarverfahren
Die FIFA bestätigte, dass allen Personen und dem Verband die Möglichkeit gegeben wurde, ihren Standpunkt darzulegen. Das Disziplinarkomitee wird dann „zu gegebener Zeit“ seine Entscheidung bekannt geben. Ein Datum für mögliche Sanktionen wurde nicht bekannt gegeben. Die Anklagen werden nach vier Artikeln des FIFA-Disziplinarreglements erhoben: Artikel 13 (Nutzung einer Sportveranstaltung für nicht-sportliche Demonstrationen), Artikel 14 (Fehlverhalten), Artikel 15 (Diskriminierung und rassistisches Verhalten) und Artikel 17 (Ordnung und Sicherheit bei Spielen).
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ouest FranceAprès la Coupe du monde, la Fifa ouvre plusieurs procédures disciplinaires contre l'Argentine et Gavi
- Al Jazeera OnlineFIFA charges Argentina after World Cup final brawl with Spain
- Le Parisien" Des chants et gestes discriminatoires " : la Fifa ouvre une procédure contre l'Argentine après la finale du Mondial, plusieurs joueurs visés
- SAPODa tarja sobre as Malvinas à polémica com Paredes: FIFA abre processo disciplinar contra a Argentina
- Leandro Paredes
- Argentinischer Mittelfeldspieler, sieht sich drei FIFA-Anklagen wegen Körperverletzung nach dem WM-Finale ausgesetzt
- Nahuel Molina
- Argentinischer Verteidiger, sieht sich zwei FIFA-Anklagen ausgesetzt, darunter versuchte Körperverletzung, nach der Auseinandersetzung nach dem Finale
- Thiago Almada
- Argentinischer Flügelspieler, wegen unsportlichen Verhaltens nach dem WM-Finale angeklagt
- Roberto Ayala
- Argentinischer Co-Trainer, sieht sich einer FIFA-Anklage wegen Körperverletzung nach den Vorfällen nach dem Finale ausgesetzt
- Gavi
- Spanischer Mittelfeldspieler, von der FIFA wegen unsportlichen Verhaltens nach dem WM-Finale angeklagt
- Luis De la Fuente
- Spanischer Cheftrainer, bezeichnete das Verhalten Argentiniens nach dem Finale als 'inakzeptabel'
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident, erhielt einen Brief von der Regierung der Falklandinseln, in dem eine konsequente Durchsetzung der Regeln gefordert wurde
- Eric Garcia
- Spanischer Verteidiger, wurde nach dem Finale von Leandro Paredes zu Boden geworfen und am Hals gepackt
- Rodri
- Spanischer Mittelfeldspieler, wurde nach dem Finale angeblich von Nahuel Molina geschlagen
- Orte
- East Rutherford, Spanien
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen