Wirtschaft · Sevilla und Málaga

Dcoop und Acesur vereinbaren Kauf von Deoleo für 520 Millionen Euro und überbieten Migasa und Coricelli

Der verbindliche Vertrag umfasst rund 91,99 % des Kapitals von Deoleo Holding und könnte auf 100 % steigen, wenn Minderheitsaktionäre beitreten. Der Abschluss hängt weiterhin von möglichen Veräußerungen in den Vereinigten Staaten und Spanien ab.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sevilla, Málaga · Spanien

Der Deal

Der Vorstand von Deoleo hat mit Acesur und Dcoop einen verbindlichen Aktienkaufvertrag unterzeichnet, wie das Unternehmen am Donnerstag, 5. November 2026, der spanischen Börsenaufsicht CNMV mitteilte. Der Vertrag umfasst rund 91,99 % des Kapitals der Tochtergesellschaft Deoleo Holding und schließt die 50,99 % ein, die die börsennotierte Gesellschaft direkt hält. Die Transaktion hat einen Wert von 520 Millionen Euro. Der Anteil könnte auf 100 % steigen, wenn auch die übrigen Minderheitsaktionäre beitreten. Verkäufer sind die Investmentfonds CVC und Alchemy. Deoleo besitzt Marken wie Carbonell, Koipe und Bertolli und hält einen weltweiten Marktanteil von 8 %.

Konkurrierende Gebote und die Argumente der Käufer

Der Verkauf war monatelang umstritten, im Sommer lagen drei Angebote vor. Das konkurrierende Angebot kam von der Sevillaner Olivenölgruppe Migasa gemeinsam mit der italienischen Familie Coricelli; ein Bericht beziffert Coricellis Gebot auf 500 Millionen Euro und das von Dcoop auf etwas mehr als 460 Millionen. Acesurs Angebot habe sich Berichten zufolge auf einem Niveau sehr nahe an dem von Dcoop bewegt. Die Frist für die Angebote lief am Montag, 2. November, ab. Laut der CNMV-Meldung ausschlaggebend waren der gebotene Preis, das geringere Ausführungsrisiko eines vollständig finanzierten Angebots mit wenigen Bedingungen sowie der Zeitplan bis zur Unterzeichnung und zum Abschluss. Dcoop hatte argumentiert, ein Verkauf an die italienische Seite würde eines der größten Unternehmen der Branche aus spanischen Händen nehmen.

Deoleo rahmte das Ergebnis in nationalen Kategorien.

„Die strategische Vereinbarung mit dem Konsortium festigt und stärkt Spaniens weltweite Führungsrolle in der Agrar- und Lebensmittelindustrie.“

Deoleo

Unterstützung der Aktionäre und der Weg zum Abschluss

Ole Investments, die Gesellschaft, über die CVC 56,96 % des Kapitals hält, hat sich laut der Meldung unwiderruflich verpflichtet, für die Transaktion zu stimmen. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt möglicher Veräußerungen, die die Käufer aus Wettbewerbsgründen in den Vereinigten Staaten und Spanien vornehmen müssen. Diese Hürden könnten den Abschluss auf sechs bis acht Monate strecken; Deoleo bezeichnet diesen Zeitrahmen lediglich als Schätzung. Dcoop hält gemeinsam mit seinem marokkanischen Partner Devico 50 % an Pompeian, und Pompeian verfügt über rund 20 % des US-Marktes für natives Olivenöl extra, weshalb Dcoop mehrere Optionen prüfte, darunter den Verkauf dieser Beteiligung. In Spanien galt Acesurs Sorge der Konzentration, da die Familie Guillén bereits die Marken Coosur und La Española besitzt.

Andalusische Regierung begrüßt den Deal

Andalusiens Regionalminister für Landwirtschaft, Ramón Fernández-Pacheco, gratulierte Dcoop und Acesur gegenüber Canal Sur Radio. Er sagte, der Schritt stärke den Ruf des andalusischen Olivenöls als Qualitätsprodukt und helfe der Region, im Ausland weiter Marktanteile zu gewinnen.

„Dieser Schritt untermauert die Vorstellung, dass andalusisches Olivenöl Qualität hat. Es ist die beste Strategie, um weiter Marktanteile zu gewinnen und beim Volumen zu wachsen.“

Ramón Fernández-Pacheco, Andalusischer Regionalminister für Landwirtschaft

Auf die US-Zwischenwahlen angesprochen, bei denen die Partei von Donald Trump eine Niederlage erlitt, sowie auf die Zukunft seiner Zollpolitik sagte Fernández-Pacheco, Zollinstabilität sei eine schlechte Nachricht für eine exportorientierte Region. Er sagte zudem, spanisches Olivenöl habe sich in den Vereinigten Staaten erstmals besser verkauft als italienisches, trotz Zölle und hoher Olivenölpreise.

„Dass es in andalusischen Händen bleibt, weiter Olivenöl produziert und andalusisches Olivenöl vermarktet, ist ohne Zweifel eine wunderbare Nachricht.“

Ramón Fernández-Pacheco, Andalusischer Regionalminister für Landwirtschaft

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