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Wahlen · Austin und Atlanta

Demokraten gewinnen Senatssitze in Texas, Kansas und Maine bei US-Midterms

Die Demokraten haben Senatssitze in Texas, Kansas und Maine gewonnen, die lange in republikanischer Hand waren, und Abdul El-Sayed wird der erste muslimische US-Senator. Die Ergebnisse brachten zudem mehrere Premieren bei den Gouverneursämtern.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von newsORF.at, Focus, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Austin, Atlanta · Vereinigte Staaten

Demokraten erobern republikanische Senatssitze

Die Demokraten haben am Dienstag, 3. November 2026, beide Kammern des Kongresses zurückgewonnen und damit den Republikanern von Präsident Donald Trump eine empfindliche Niederlage zugefügt. Die Wähler entschieden über das Repräsentantenhaus, rund ein Drittel des Senats und die Gouverneursämter in 36 der 50 Bundesstaaten. Laut der New York Times gewannen die Demokraten Senatsrennen in mindestens sechs Staaten, in denen sie seit Jahrzehnten nicht gewonnen hatten. In Kansas wurde Adam Hamilton der erste Demokrat seit 1932, der dort ein Senatsrennen gewann – in einem Zeitraum, in dem die Republikaner beide Sitze gehalten hatten. Die hohen Lebenshaltungskosten waren ein zentrales Thema für die Wähler in Kansas, und Hamilton setzte darauf bei Unabhängigen und moderaten Republikanern. In South Carolina verschaffte Annie Andrews ihrer Partei den ersten Senatssieg seit 1998, zudem gewannen die Demokraten Senatsrennen in Texas und Maine erstmals seit 1988.

Texas: Talarico und Hinojosa

James Talarico, 37, ein ehemaliger Lehrer und Landespolitiker, besiegte Ken Paxton, den von Trump unterstützten Republikaner. Er wird der jüngste US-Senator und tritt die Nachfolge von John Cornyn an, der die republikanische Vorwahl gegen Paxton verloren hatte. Elon Musk hatte Paxtons Wahlkampf mit mehr als 200 Millionen Dollar (rund 180 Millionen Euro) unterstützt, und Trump reiste mehrfach nach Texas, um ihn zu unterstützen. Auf seiner Wahlparty in Austin sagte Talarico, die Demokraten hätten mehrere Goliaths besiegt, und nannte dabei „den reichsten Mann der Welt“ und „den mächtigsten Mann der Welt“.

„Wir haben Goliath besiegt.“

James Talarico, Demokrat

Gina Hinojosa, eine Landespolitikerin, besiegte den amtierenden Republikaner Greg Abbott. Sie wird die erste Demokratin seit Ann Richards 1990, die das Gouverneursamt in Texas gewinnt, und die erste Gouverneurin lateinamerikanischer Herkunft in der Geschichte des Staates. Laut dem Texas Tribune gab Abbott im Wahlkampf fast achtmal so viel Geld aus wie Hinojosa. Die Demokraten hatten das Rennen zunächst abgeschrieben und hatten Mühe, einen Kandidaten gegen Abbott zu finden.

Premieren in Georgia, Florida, Michigan und Illinois

Keisha Lance Bottoms wird die erste schwarze Gouverneurin in der Geschichte der USA und die erste Frau an der Spitze von Georgia, wo die Demokraten erstmals seit 1998 das Gouverneursamt zurückgewannen. Durch Juliana Strattons Sieg in Illinois werden erstmals drei schwarze Frauen gleichzeitig im Senat sitzen. In Florida wird der Republikaner Byron Donalds, ein Trump-Verbündeter, der erste schwarze Gouverneur des Staates. In Wisconsin wird der Demokrat David Crowley der erste schwarze Gouverneur des Staates, und Wes Moore wurde in Maryland wiedergewählt. In Michigan besiegte Abdul El-Sayed, 42, den Republikaner Mike Rogers und wird der erste muslimische US-Senator. El-Sayeds Familie stammt aus Ägypten, und er trat dafür an, die US-Hilfen an Israel zu beenden, eine Krankenversicherung für alle zu schaffen und ICE abzuschaffen.

Knappe Rennen in Louisiana und Mississippi

In Louisiana gewann die Republikanerin Julia Letlow das Senatsrennen knapp mit 50,9 Prozent der Stimmen gegen 49,1 Prozent für ihren demokratischen Gegenkandidaten.

Stimmenanteile bei der Senatswahl in Louisiana%
Julia Letlow (Republikanerin)
50.9 %
Demokratischer Gegenkandidat
49.1 %

Daten aus dem Artikeltext

In Mississippi hatte der Prognosemarkt Polymarket die Chance auf einen republikanischen Sieg vor der Wahl auf etwa 90 Prozent beziffert. Nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen lag der Demokrat Scott Colom mit nur wenigen Dutzend Stimmen vorn. Der Vorsprung in Mississippi blieb in den am Mittwochmorgen verfügbaren Zahlen offen.

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