Wahlen
Demokratin Annie Andrews gewinnt Senatssitz in South Carolina gegen die von Trump unterstützte Darline Graham
Die Demokratin Annie Andrews hat Prognosen zufolge den US-Senatssitz von South Carolina gegen Darline Graham gewonnen, die Schwester des verstorbenen Senators Lindsey Graham, die Donald Trump unterstützt hatte. Das Ergebnis war der zweite Sitz, den die Demokraten in der Wahlnacht von den Republikanern eroberten, nach Roy Coopers Sieg in North Carolina.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTE.ie, The New York Times, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Prognosen zufolge besiegt die Demokratin Annie Andrews am Dienstag, 3. November, Darline Graham – der erste demokratische Senatssieg in dem Bundesstaat seit 1998.
Trump machte intensiv Wahlkampf für Darline Graham, und das wichtigste republikanische Senatskomitee gab fünf Millionen Dollar aus, um den Sitz zu halten.
Europa Press zählte 46 demokratische und 38 republikanische Senatssitze, fünf fehlen zur Mehrheit, während in Alaska, Iowa, Michigan, Maine, Ohio und Texas noch Millionen Stimmen nicht ausgezählt sind.

Die Demokraten holen den Sitz in South Carolina
Die Demokratin Annie Andrews hat Prognosen zufolge am Dienstag, 3. November, den US-Senatssitz in South Carolina gewonnen und damit Darline Graham besiegt, die Schwester des im Juli verstorbenen Senators Lindsey Graham. Die Prognosen von The New York Times, CBS und der Associated Press sahen Andrews als Siegerin. Andrews, eine Kinderärztin, trat mit den Themen Bezahlbarkeit des Gesundheitssystems und Lebenshaltungskosten an und wäre die erste Frau, die South Carolina im Senat vertritt. Die letzte Demokratin, die in dem Bundesstaat ein Senatsrennen gewann, siegte 1998, also vor 28 Jahren. Europa Press zählte das Ergebnis als den zweiten Sitz der Republikaner, den die Demokraten in dieser Nacht eroberten, nach Roy Coopers Sieg in North Carolina.
Eine Amtsinhaberin, die an Boden verlor
Graham war mit dem Segen von Präsident Donald Trump in den Sitz ihres Bruders berufen worden, und Trump ermutigte sie anschließend, für eine volle sechsjährige Amtszeit zu kandidieren. Trump machte intensiv Wahlkampf für sie, und das wichtigste republikanische Komitee zur Unterstützung von Senatskandidaten gab fünf Millionen Dollar aus, um den Sitz zu halten. Graham hatte wenig politische Erfahrung, was sie im Vorwahlkampf auch einräumte. Auf die Frage nach der US-Politik gegenüber Taiwan in einer Debatte im August gab sie diese Antwort:
„Nationale Sicherheit ist nicht mein Ding, nicht mein Fachgebiet, aber ich unterstütze das Militär.“
Andrews setzte im Wahlkampf auf die Themen Lebenshaltungskosten und Gesundheitssystem sowie auf Kritik an Washington. Sie hatte den Krieg mit dem Iran als illegal bezeichnet, während Graham erklärte, sie vertraue Trump bei Zöllen und im Krieg voll und ganz.
Eine breitere demokratische Nacht
Die Demokraten verteidigten zudem ihre Senatssitze in Georgia und New Hampshire, Rennen, die zeitweise als umkämpft gegolten hatten. Jon Ossoff, der amtierende demokratische Senator, dem Prognosen zufolge in Georgia gewinnt, sagte zu seinen Anhängern auf einer Siegesfeier:
„In umfassenden und entscheidenden Siegen haben die Amerikanerinnen und Amerikaner die Verkommenheit, die Korruption und die Unfähigkeit des Mannes namens Präsident Donald J. Trump zurückgewiesen.“
In Florida lag die republikanische Senatorin Ashley Moody in einer von Reuters und USA Today zusammengestellten Auszählung rund 3 Prozentpunkte vor der Demokratin Angie Nixon – in einem Bundesstaat, den Trump 2024 mit 13 Punkten gewonnen hatte. Die Demokraten hielten zudem drei Wahlkreise im Repräsentantenhaus von Florida, die die Republikaner zu Beginn des Jahres neu zugeschnitten hatten und in denen Trump jeweils mit mindestens 9 Prozentpunkten vorn lag. Europa Press zählte zu diesem Zeitpunkt 46 demokratische gegen 38 republikanische Senatssitze, fünf Sitze fehlten zur Mehrheit.
- Demokraten
- 46 Sitze
- Republikaner
- 38 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Was noch offen ist
Viele Rennen waren noch nicht entschieden. Erste Schätzungen deuteten auf einen Sieg von James Talarico im Senatsrennen in Texas und von Gina Hinojosa im Gouverneursrennen hin, doch kein großes Medium hatte die Rennen gegen Ken Paxton und Greg Abbott bisher erklärt. In Alaska, Iowa, Michigan, Maine, Ohio und Texas waren noch Millionen Stimmen nicht ausgezählt, sodass sich noch nicht beurteilen ließ, ob die Demokraten diese Ergebnisse dort wiederholen könnten. Den Republikanern wurden Prognosen zufolge die Senatssitze in Wyoming, Kentucky, Oklahoma und Tennessee zugerechnet. Europa Press erklärte eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus als nahezu bestätigt, was zusammen mit einer Senatsmehrheit den Demokraten die Kontrolle über den Kongress geben würde.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTE.ieDemokraten gewinnen Senatssitz in South Carolina als Tadel für TrumpDemocrats win South Carolina Senate seat in Trump rebuke · Original auf Englisch
- The New York Times5 Dinge, die man über die Demokratin Annie Andrews aus South Carolina wissen muss5 Things to Know About South Carolina Democrat Annie Andrews · Original auf Englisch
- BBCNiederlage von Darline Graham bringt Senatssitz in South Carolina erstmals seit Jahrzehnten an die DemokratenDarline Graham loss flips South Carolina Senate seat to Democrats for first time in decades · Original auf Englisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLBlauer Tsunami gegen Trump: Demokraten gewinnen das Repräsentantenhaus zurückTsunami azul contra Trump: los demócratas recuperan la Cámara de Representantes · Original auf Spanisch
- Annie Andrews
- Demokratische Senatskandidatin, die Prognosen zufolge den Sitz in South Carolina gewinnt; Kinderärztin
- Darline Graham
- Republikanische Senatskandidatin, die nach dem Tod ihres Bruders in den Sitz berufen wurde und das Rennen verlor
- Lindsey Graham
- Verstorbener republikanischer Senator aus South Carolina, dessen Tod im Juli den Sitz frei machte
- Donald Trump
- US-Präsident, der Darline Graham unterstützte und für sie Wahlkampf machte
- Jon Ossoff
- Amtierender demokratischer Senator, der Prognosen zufolge in Georgia gewinnt
- Roy Cooper
- Demokrat, dessen Sieg im Senatsrennen in North Carolina als erster Wechsel eines republikanischen Sitzes in dieser Nacht gezählt wurde
- James Talarico
- Demokratischer Senatskandidat in Texas, erste Schätzungen deuten auf einen Sieg hin
- Ken Paxton
- Republikanischer Gegenkandidat von James Talarico im Senatsrennen in Texas, noch nicht entschieden
- Greg Abbott
- Republikanischer Gouverneur von Texas, dessen Rennen gegen Gina Hinojosa noch nicht entschieden war
- Gina Hinojosa
- Demokratische Kandidatin für das Gouverneursamt in Texas, erste Schätzungen deuten auf einen Sieg hin
- Ashley Moody
- Republikanische Senatorin aus Florida, die in ihrem Rennen gegen Angie Nixon vorn lag
- Orte
- Vereinigte Staaten, Taiwan
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