Wahlen · Washington

Demokraten gewinnen Mehrheit in US-Repräsentantenhaus und Senat bei Zwischenwahlen

Die Republikaner verlieren beide Kammern des Kongresses, während die Demokraten nach ersten Prognosen sechs Senatssitze gewinnen, darunter in Texas, North Carolina, Kansas und South Carolina.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von vrtnws.be, Courrier international, NOS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Gegen 04:30 Uhr französischer Zeit am 4. NovemberUS-Sender prognostizieren demokratische Kontrolle des Repräsentantenhauses
  2. Dienstag, 3. November, kurz nach 22:00 Uhr texanischer ZeitJames Talarico wird zum Sieger über Ken Paxton in Texas erklärt
  3. Gegen 05:30 Uhr französischer Zeit am 4. NovemberDemokraten erobern in den Prognosen den Senat

Demokraten erobern das Repräsentantenhaus

Laut CNN, NBC News und CBS News wurde am Dienstag, dem 3. November, ein Mehrheitssieg der Demokraten im Repräsentantenhaus prognostiziert, wobei ein Großteil der Sitze noch nicht ausgezählt war. Diese Prognosen kamen gegen 04:30 Uhr französischer Zeit am Mittwoch, dem 4. November, während im Westen der Vereinigten Staaten noch gewählt wurde. NBC News prognostizierte rund 248 Sitze für die Demokraten – eine Zahl, die sich laut dem Sender noch leicht ändern könnte –, deutlich mehr als die 218 für eine Mehrheit nötigen Sitze, und erklärte, der Vorsprung könnte der größte der Partei seit fast zwei Jahrzehnten sein. Die Demokraten eroberten zudem Sitze in Kentucky, Pennsylvania und North Carolina und lagen in Wahlkreisen vorn, die die Republikaner 2024 gewonnen hatten. Hakeem Jeffries, der demokratische Fraktionsführer im Repräsentantenhaus, und Alexandria Ocasio-Cortez verteidigten ihre Sitze ohne ernsthafte Probleme, und mehrere Kandidaten der Democratic Socialists of America gewannen ihre Rennen um das Repräsentantenhaus.

Sechs republikanische Senatssitze fallen an die Demokraten

Um den Senat zu gewinnen, mussten die Demokraten vier republikanische Sitze erobern und zugleich ihre eigenen halten; bis zum frühen Mittwoch hatten sie bereits sechs erobert. Roy Cooper gewann North Carolina, wo er auf den Republikaner Thom Tillis folgt. In Texas besiegte James Talarico Ken Paxton kurz nach 22:00 Uhr Ortszeit am Dienstag mit fast 20 Prozentpunkten Vorsprung – in einem Rennen, in das enorme Summen flossen, wobei Elon Musk Hunderte Millionen Dollar in Paxtons Wahlkampf steckte. Die Angaben darüber, wann zuletzt ein Demokrat einen Senatssitz in Texas gewann, gehen auseinander: Manche Berichte nennen 1988, NOS nennt 1990. Die Republikaner verloren zudem das Gouverneursamt in Texas, das Greg Abbott innehatte, während Adam Hamilton Kansas gewann – als erster Demokrat seit 1932, der dort einen Senatssitz erringt. In South Carolina besiegte Annie Andrews Darline Graham, die Trump persönlich ausgewählt hatte, nachdem ihr Bruder Lindsey Graham im Juli plötzlich gestorben war. Die Demokraten gewannen auch Iowa, wo Josh Turek Ashley Hinson besiegte, und Ohio, wo Sherrod Brown in den Senat zurückkehrt, während Jon Ossoff in Georgia souverän wiedergewählt wurde. In Maine prognostizierten CNN und NBC News einen demokratischen Zugewinn; Troy Jackson soll Susan Collins besiegen, die seit 1997 Senatorin ist, nachdem der ursprüngliche Kandidat der Demokraten, Graham Platner, wegen Vorwürfen ausgestiegen war.

Trumps Reaktion

In einer ersten Reaktion sagte Trump der New York Times, er sei bereit, die Ergebnisse zu akzeptieren, und hoffe, in beiden Kammern mit den Demokraten zusammenzuarbeiten. Kurz darauf veröffentlichte er in den sozialen Medien ein Bild mit dem Wort VETO, sodass abzuwarten bleibt, was er aus diesem Angebot macht. Die New York Times berichtete, Trump habe die Auszählung live verfolgt und miterlebt, wie Darline Graham verlor, und gefragt, wie Lindsey Graham wohl abgeschnitten hätte. Auf Truth Social kritisierte er Greg Abbott und schrieb, Abbott hätte nicht verloren, wäre er ein echter Republikaner geblieben. Vor der Wahl gab es Befürchtungen, er werde ein schlechtes Ergebnis nicht akzeptieren; seine Niederlage von 2020 hat er bis heute nicht anerkannt.

Auszählung läuft noch

Laut NOS halten die Demokraten inoffiziell 51 der 100 Senatssitze; in zehn Rennen stehen die Ergebnisse noch aus, acht davon wurden zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch von Republikanern gehalten. In den frühen Morgenstunden waren die Rennen in Maine, Michigan und Alaska noch offen. NOS führt die republikanischen Verluste in ländlichen Gebieten teils auf höhere Lebenshaltungskosten und Kraftstoffpreise im Zusammenhang mit Trumps Krieg im Iran zurück; manche Landwirte sähen sich mit Dieselpreisen konfrontiert, die sich fast verdoppelt haben. Die New York Times prognostizierte, das Ergebnis im Repräsentantenhaus könnte das beste der Demokraten seit 1982 sein. NOS berichtet, dass Trumps Partei ihre Mehrheiten sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus verloren hat.

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