
Cristina Pardo startet ‚La Mesa‘ auf Antena 3 nach zwanzig Jahren bei La Sexta
Cristina Pardo hat am Mittwochabend ihre Prime-Time-Talkshow ‚La Mesa‘ auf Antena 3 gestartet, mit einem interaktiven Studiotisch und politischen Diskussionen über Ceuta.
Späte Premiere und Studio-Präsentation
Der spanische Fernsehsender Antena 3 strahlte am Mittwochabend seine neue wöchentliche Prime-Time-Talkshow La Mesa aus, die den Wechsel der Moderatorin Cristina Pardo nach zwanzig Jahren beim Schwestersender laSexta markiert. Produziert von Buendía Estudios, begann die erste Sendung zwischen 23:15 und 23:20 Uhr, etwa zwanzig Minuten später als der angekündigte Start um 23:00 Uhr, nach einer Wiederholung von El Hormiguero und einem langen Werbeblock. Zuschauer in den sozialen Medien kritisierten die späte Anfangszeit für Berufstätige, die früh aufstehen müssen, während das Publikum die technische Produktion und den ruhigeren Ton der Diskussion lobte. Das Set besteht aus warmen Holzvertäfelungen, Bücherregalen, die eine simulierte Stadtsilhouette einrahmen, und einem zentralen Smart-Tisch mit einem interaktiven runden Bildschirm. Die Bildregie verzichtete auf Mehrfachbildschirme und laufende Nachrichtenticker und setzte auf klare Vollbildkompositionen und automatische Lichtanpassungen, die vom Tisch gesteuert werden.
Eröffnungsbemerkungen und Produktionsdesign
Pardo begann die Live-Übertragung mit einem persönlichen Kommentar zu ihrem Wechsel zwischen den Atresmedia-Sendern und erklärte die physische Prämisse des Studios. Der interaktive Tisch dient sowohl als Videodisplay als auch als strukturelle Führung, die den Ablauf unterbricht, um zwischen den Segmenten zu wechseln.
Seid nachsichtig, denn ich bin ein wenig nervös. Wir sind live und wir sind auf Antena 3, das sage ich für mich selbst, weil ich 20 Jahre lang in einer anderen Wohnung gelebt habe und jetzt umgezogen bin.
Die Moderatorin erklärte, dass der redaktionelle Rahmen sowohl hochaktuelle Themen als auch leichtere gesellschaftliche Stoffe umfasse und damit die alltäglichen Gespräche widerspiegele, die an häuslichen Tischen geführt werden. Pardo verglich den automatisierten Tisch mit dem fiktiven Fahrzeug KITT aus Knight Rider und merkte an, dass mechanische Bewegungen die nächsten Gäste ankündigen und thematische Wechsel einleiten würden.
Politische Debatten über Ceuta und Staatsangelegenheiten
Die Premiere unterteilte das Programm in vier verschiedene Themenblöcke und begann mit einem fokussierten Panel zur Lage in Ceuta. Der Journalist Vicente Vallés diskutierte mit den Kommentatoren Javier Nart, Irene Dorta und dem ehemaligen Moncloa-Stabschef Iván Redondo über die Regierungspolitik und die institutionelle Rolle der spanischen Monarchie. Der frühere Direktor des Nationalen Nachrichtendienstes, Alberto Sáiz, schaltete sich per Videoanruf zu, um den Geheimdienstkontext zu liefern. Der Radiomoderator Carlos Alsina betrat anschließend das Set, um gemeinsam mit Vallés und Redondo an einer indirekten politischen Diskussion teilzunehmen und auf hypothetische Unternehmensszenarien zu antworten, die Pardo ihm stellte – trotz seiner Zurückhaltung, direkt über Parteipolitik zu debattieren.
- Politisches Panel zur Analyse Ceutas mit Vicente Vallés, Javier Nart, Irene Dorta und Iván Redondo
- Indirekte politische Diskussion und hypothetische Befragung mit Carlos Alsina
- Gespräch über das öffentliche Leben und persönliche Erfahrungen mit Màxim Huerta
- Abschließende Diskussion über den Einfluss sozialer Medien und schnelles Geld
Panel-Übergänge und persönliche Reflexionen
Die zweite Hälfte der Sendung verlagerte sich hin zu persönlichen Erzählungen und moderner Kultur, beginnend mit einer Erkundung des Preises öffentlicher Bekanntheit. Der Gast Màxim Huerta teilte persönliche Erfahrungen über politische Enttäuschung, nannte Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Betrüger und erinnerte daran, dass ihm am Morgen nach einer Trennung ein Lebenslauf überreicht worden sei. Als Huerta zum Panel stieß, bat er darum, den Platz zu tauschen, um nicht auf dem Stuhl zu sitzen, den zuvor Redondo eingenommen hatte. Die Premiere endete mit einem vierten Block, der die Dynamik sozialer Medien und schnelle finanzielle Gewinne untersuchte, bevor die Sendung ohne hitzige Wortwechsel beendet wurde.

