
Apostolos Christou verteidigt Europameistertitel über 100 m Rücken in Paris und schlägt Weltrekordhalter Ceccon um 0,01 Sekunden
Der griechische Schwimmer Apostolos Christou verteidigte am 16. August 2026 in Paris seinen Europameistertitel über 100 m Rücken und schlug den Weltrekordhalter Thomas Ceccon in 52,27 Sekunden um eine Hundertstelsekunde.
Sieg in Paris
Apostolos Christou gewann am 16. August 2026 bei den Europäischen Schwimmmeisterschaften in Paris die Goldmedaille über 100 m Rücken und schlug in 52,27 Sekunden an. Der Grieche verdrängte Italiens Thomas Ceccon um eine Hundertstelsekunde, Ceccon kam in 52,28 ins Ziel. Russlands Pavel Samusenko holte Bronze in 52,57. Der Sieg kam zwei Tage, nachdem Christou im 50-m-Rücken Vierter geworden war und eine Medaille um eine Hundertstelsekunde verpasst hatte, und bedeutete seinen vierten Europameistertitel über 100 m Rücken.
Das Rennen
Christou, auf Bahn drei mit einer Reaktionszeit von 0,59 Sekunden, wendete nach 50 Metern als Vierter in 25,48 Sekunden, langsamer als seine Zwischenzeit von 25,18 im Halbfinale. Mit einer starken Wende verbesserte er seine Position und begann den Rückstand auf Ceccon, den Weltrekordhalter über 100 m Rücken (51,60, aufgestellt bei den Weltmeisterschaften 2022 in Budapest), aufzuholen. Christou hatte Ceccon zuvor nie in einem großen Wettkampf über 100 m geschlagen. Auf den letzten Metern überholte Christou den Italiener mit dem letzten Zug und schlug hauchdünn als Erster an. Als er seinen Namen an der Spitze der Anzeigetafel sah, rief Christou in einem seltenen Gefühlsausbruch: „Wer? Wer?“
Titelverteidigung
Das Gold ist Christous zweiter EM-Titel in Folge über 100 m Rücken, nachdem er denselben Wettbewerb bei den Europameisterschaften 2024 in Belgrad in 52,23 gewonnen hatte. Er stand nun bei sechs aufeinanderfolgenden Europameisterschaften auf dem Podest über 100 m Rücken, eine Serie, die 2016 in London begann. Seine EM-Bilanz über 100 m Rücken umfasst Bronze 2016, 2018 und 2021, Silber 2022 sowie Gold 2024 und 2026.
- Bronze, 100 m Rücken, London
- Bronze, 100 m Rücken
- Bronze, 100 m Rücken
- Silber, 100 m Rücken
- Gold, 100 m Rücken, Belgrad (52,23)
- Gold, 100 m Rücken, Paris (52,27)
Medaillenzeremonie und Reaktionen
Nach dem Finale bestieg Christou die oberste Stufe des Podests, nahm seine Goldmedaille entgegen und stand, während die griechische Flagge am höchsten wehte und die griechische Nationalhymne im Pariser Schwimmbad erklang. Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias gratulierte Christou auf der Social-Media-Plattform X.
Neuer Triumph bei einer Schwimm-Europameisterschaft für Apostolos Christou, der nach der Goldmedaille über 100 Meter Rücken in Belgrad 2024 nun erneut Europameister über dieselbe Distanz in Paris wurde. Er verdient herzliche Glückwünsche!
Medaillenspiegel und Karriere
Die Quellen gehen bei Christous Gesamtmedaillenanzahl bei Europameisterschaften auseinander. Eine Quelle berichtet von sechs Goldmedaillen und insgesamt 17 Medaillen in einem Jahrzehnt Wettkämpfe, andere nennen neun Medaillen bei Europameisterschaften mit vier Goldmedaillen. Christou, geboren am 1. November 1996, schwimmt für den griechischen Verein Olympiacos und hält zudem eine olympische Silbermedaille über 200 m Rücken von den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Mit diesem Ergebnis liegt Griechenland in der EM-Geschichte über 100 m Rücken auf dem vierten Platz der stärksten Nationen, mit drei Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen.
- Christou (GRE)
- 52.27 s
- Ceccon (ITA)
- 52.28 s
- Samusenko (RUS)
- 52.57 s
- Ndoye-Brouard (FRA)
- 52.71 s
- Iakovlev (RUS)
- 52.73 s
- Masiuk (POL)
- 52.92 s
- Tomak (FRA)
- 53.47 s
- Sherrie (GBR)
- 53.65 s
Vollständige Finalergebnisse
Die endgültige Reihenfolge des Finals: Christou Erster in 52,27, Ceccon Zweiter in 52,28, Samusenko Dritter in 52,57, Frankreichs Yoan Ndoye-Brouard Vierter in 52,71, Russlands Georgi Iakovlev Fünfter in 52,73, Polens Ksawery Masiuk Sechster in 52,92, Frankreichs Meun Tomak Siebter in 53,47 und Großbritanniens Jack Sherrie Achter in 53,65.


