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Konflikte·vor 2 Std.

China schränkt Handel mit Dutzenden US-Unternehmen als Vergeltung für Pentagon-Sperrliste ein

China hat am Montag Handelsbeschränkungen gegen Dutzende US-Unternehmen verhängt und dabei Rüstungs- und Luftfahrtfirmen ins Visier genommen. Dies bezeichnete Peking als Vergeltung für eine Pentagon-Sperrliste chinesischer Einrichtungen.

Was China angekündigt hat

China hat am Montag, dem 22. Juni, Handelsbeschränkungen gegen Dutzende US-Einrichtungen verhängt. Die Maßnahmen verbieten Exporte sowohl für zivile als auch militärische Zwecke an die betroffenen Unternehmen, wobei die Luftfahrt- und Rüstungssektoren am stärksten betroffen sind. Die Ankündigung erfolgte durch die chinesischen Behörden, die den Schritt als direkte Reaktion auf eine US-Maßnahme darstellten.

Der US-Auslöser

Die Beschränkungen sind eine Vergeltungsmaßnahme gegen die jüngste Entscheidung Washingtons, seine Liste chinesischer Unternehmen mit Verbindungen zum Militär auszuweiten. Das Pentagon führt eine Sperrliste von Firmen, die seiner Ansicht nach Verbindungen zum chinesischen Militär haben, und die Ausweitung dieser Liste führte zu den Gegenmaßnahmen am Montag. Ouest France berichtete, dass die chinesischen Sanktionen etwa zehn Unternehmen betreffen, während Mediapart und das Wall Street Journal die Maßnahme als Schlag gegen „Dutzende“ von Firmen beschrieben.

Zeitlich nach Trumps Beijing-Besuch

Der Schritt erfolgt etwa einen Monat nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking, der als Versuch einer Entspannung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt beschrieben wurde. Mediapart stellte fest, dass der Besuch die bilateralen Spannungen mildern sollte, doch die neuen Beschränkungen deuten darauf hin, dass die Reibungen anhalten. Der Fokus der Sanktionen auf Luft- und Raumfahrt sowie Rüstung deckt sich eng mit den Sektoren, die Washington mit seiner eigenen Sperrliste ins Visier genommen hat.

Auswirkungen auf Sektoren

Exporte mit doppeltem Verwendungszweck, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen umfassen, sind nun für die gelisteten amerikanischen Unternehmen verboten. Die Luftfahrt- und Rüstungsindustrien sind hauptsächlich betroffen, obwohl aus den drei Quellen keine detaillierte Aufschlüsselung der spezifischen Firmen vorlag. Die Diskrepanz in der gemeldeten Anzahl der betroffenen Einrichtungen, die von etwa zehn bis zu Dutzenden reicht, spiegelt die begrenzten ersten Angaben der chinesischen Behörden wider.

Peking

3 Quellen

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