Regierung · Lissabon

Chega drängt Regierung und PS, Steuerentlastungen beim Wohnen in den Haushalt 2027 aufzunehmen

Ventura will am Donnerstag, 5. November, Steuerentlastungen für Immobilienkredite und Mieten an Premierminister Luís Montenegro herantragen und besteht darauf, dass die Maßnahmen in den Staatshaushalt 2027 gehören.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Diário de Notícias, SIC Notícias, PÚBLICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Premierminister Luís Montenegro wendet sich am Abend an das Land und kündigt Treffen mit Chega und der PS an
  2. 4.11.Ventura stellt Chegas Wohnungsvorschläge bei einer Pressekonferenz in der Parteizentrale in Lissabon vor
  3. 5.11.Treffen mit Montenegro, bei denen Chega und die PS ihre Wohnungsvorschläge vortragen
  4. 6.11.Technisches Treffen mit dem Finanzministerium und Frist für Änderungsanträge zum Haushalt 2027

Steuerentlastungen im Zentrum des Pakets

Am Mittwoch, 4. November 2026, erklärte Chega, die Wohnungsmaßnahmen sollten in den Staatshaushalt 2027 (OE2027) aufgenommen und nicht separat behandelt werden. André Ventura will am Donnerstag, 5. November, ein Paket von Vorschlägen an Premierminister Luís Montenegro übergeben. Die beiden Kernvorschläge ändern die Einkommensteuer (IRS). Der erste würde den Abzug von Zinsen für Immobilienkredite wieder einführen, die für den Kauf eines dauerhaften Wohnsitzes aufgenommen wurden, begrenzt auf 1.200 Euro pro Jahr und offen für Menschen bis 35 Jahre. Der zweite würde den Anteil der Miete, den Steuerzahler abziehen können, von 15 % auf 25 % des Gesamtbetrags erhöhen.

Anteil der vom IRS abziehbaren Miete, aktuell und vorgeschlagen%
Aktueller Abzug
15 %
Vorgeschlagener Abzug
25 %

Daten aus dem Artikeltext

Ventura bezeichnete den Zinsabzug als Frage der elementarsten Gerechtigkeit. Diário de Notícias berichtete, das Paket umfasse zudem eine Befreiung von der Kapitalertragsteuer für Verkäufer sofort bewohnbarer Wohnungen mit einem Verkaufswert zwischen 300.000 und 400.000 Euro. Weitere Punkte würden den Mehrwertsteuersatz von 6 % auf alle Neubauten ausdehnen, unabhängig von Nutzung oder Genehmigungsdatum, und Ausgleichszahlungen im Baugenehmigungsverfahren für Wohnungen, die für die Vermietung bestimmt sind, erlassen. Chega schlägt außerdem vor, nationale ökologische und landwirtschaftliche Reserveflächen in städtischen Gebieten für bezahlbaren Mietwohnraum freizugeben und inventarisierte staatliche Gebäude in bewohnbarem Zustand auf den Markt zu bringen. Ventura argumentierte, diese staatlichen Gebäude sollten nicht bei öffentlichen Stellen bleiben, deren Arbeit niemand kenne.

Die Haushaltsregel als Knackpunkt

Venturas zentrales Argument ist, dass die Vorschläge eine offensichtliche Haushaltswirkung haben und daher die Spezialitätsphase des Haushalts 2027 durchlaufen müssen. Andernfalls, warnte er, würden sie durch die lei-travão blockiert, die Haushaltsregel, die Ausgabensteigerungen oder Einnahmensenkungen untersagt. Am Mittwoch kritisierte Ventura Montenegros Ansprache an das Land am Abend des Dienstag, 3. November, und sagte:

„Der Premierminister sprach spät, ohne Überzeugung, und legte keine einzige Maßnahme vor, die das Problem lösen könnte.“

André Ventura, Vorsitzender

Ventura sagte, er nehme die Herausforderung an, Maßnahmen vorzulegen, betonte aber, dass die meisten davon darauf abzielten, die Portugiesen steuerlich weniger zu belasten, weshalb die Diskussion nicht vom Haushaltsverfahren getrennt werden könne. Er sagte auch, der Premierminister habe die drei großen Parteien aufgefordert, Lösungen für das Wohnen zu suchen – ein Prozess, der seiner Ansicht nach nicht vom Haushalt getrennt werden könne.

„Eine Diskussion kann nicht von der anderen losgelöst werden.“

André Ventura, Vorsitzender

Sozialistische Vorschläge und Chegas Bedingungen

Die Sozialistische Partei (PS) wird fünf Vorschläge in die Haushaltsdebatte einbringen, darunter ein Moratorium für Mietverträge, die bis Ende nächsten Jahres auslaufen, und eine öffentliche Bürgschaft für Mietverhältnisse. Chega erklärte, die Bürgschaft für junge Menschen akzeptieren und prüfen zu können. Ventura machte Gegenseitigkeit zur Bedingung, insbesondere bei den Einkommensteuerabzügen für Immobilienkredite und Mieten, und sagte zugleich, seine Partei sei zu Zugeständnissen bereit und würde sogar Vorschläge anderer Kräfte annehmen. Er sagte auch, der Premierminister habe das Finanzministerium gebeten, die Haushaltswirkung der öffentlichen Bürgschaft zu prüfen. Linke Parteien fordern weiterhin die Rücknahme des neuen Mietrechts, das nicht Teil des Staatshaushalts ist.

Zeitplan und nächste Schritte

Montenegro soll die Vorschläge am Donnerstag, 5. November, in getrennten Treffen mit Chega und der PS anhören. Für Freitag, 6. November, hat Chega ein technisches Treffen mit dem Finanzministerium beantragt. Zu seinem Team würden der Schattenfinanzminister Rui Teixeira Santos, der Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Rui Afonso, und der Parteikoordinator Eduardo Teixeira gehören; Ziel sei ein Konsens mit der Regierung, damit die Vorschläge später nicht als undurchführbar abgetan werden könnten. Die Parteien haben bis Freitag, 6. November, Zeit, Änderungsanträge zum Haushalt 2027 einzureichen. Chegas erklärtes Ziel ist es, die Kosten für die Haushalte ab Januar zu senken.

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