Fußball · Nürnberg und Frankfurt

Joti Chatzialexiou verlässt Nürnberg und wird Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat Berichten zufolge Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou als Nachfolger von Markus Krösche auserkoren, doch die Angaben zu seinem Startdatum und zur Ablösesumme gehen auseinander.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, DIE WELT, Bayerischer Rundfunk und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Nürnberg, Frankfurt · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. Freitag, 30. Oktober, spät am AbendChatzialexiou trifft Berichten zufolge den Frankfurter Aufsichtsrat am Flughafen
  2. 31.10.Klose bestätigt den Abschied auf der Nürnberger Pressekonferenz
  3. 1.02.Geplanter Start in Frankfurt laut kicker

Die Suche in Frankfurt endet in Nürnberg

Eintracht Frankfurt hat sich Berichten zufolge auf Joti Chatzialexiou, den 50-jährigen Sportvorstand des 1. FC Nürnberg, als Nachfolger von Markus Krösche festgelegt. Die Bild berichtete, der Frankfurter Aufsichtsrat habe ihn nach einer Sitzung am Flughafen Frankfurt am späten Freitagabend, 30. Oktober, einstimmig unterstützt. Sky berichtete, er habe bereits einen Vertrag unterschrieben, und kicker bezeichnete den Deal als perfekt. Keiner der beiden Vereine hatte den Wechsel offiziell bestätigt, als die Berichte am 31. Oktober erschienen. Frankfurt hatte sich Mitte Oktober von Krösche getrennt. Chatzialexiou, der in Frankfurt geboren wurde, arbeitete zuvor als Jugendtrainer bei der Eintracht, bevor er eine Karriere beim Deutschen Fußball-Bund aufbaute, und er kam im Sommer 2024 als Sportvorstand nach Nürnberg.

Startdatum und Ablöse weiter offen

Laut kicker, wie von N-tv weitergegeben, würde Chatzialexiou seinen Posten in Frankfurt am 1. Februar 2027 mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2030 antreten. Andere Berichte besagten, die Vereine prüften, ob der Wechsel bereits im Januar 2027 vor dem Ende der Wintertransferperiode vollzogen werden könne. Die Frankfurter Rundschau berichtete, die Ablöse liege unter einer Million Euro – jener Betrag, den Chatzialexiou bei seiner Vertragsverlängerung in Nürnberg Anfang August ausgehandelt hatte. N-tv berichtete jedoch, eine spezielle Ausstiegsklausel erlaube es Frankfurt, für weniger als 500.000 Euro zu verpflichten. Ungeklärt ist, ob Nürnberg ihn bis zum Wechsel im Amt behält; kicker berichtete, auch eine sofortige Freigabe sei möglich. Bis zu seinem Amtsantritt muss Frankfurt die sportliche Planung und das Wintertransferfenster mit der bestehenden Führungsstruktur bewältigen.

Die Reaktion in Nürnberg

Nürnbergs Trainer Miroslav Klose bestätigte den Abschied auf einer Pressekonferenz vor dem Spiel seiner Mannschaft beim FC St. Pauli am Sonntag, 1. November, das um 13.30 Uhr angepfiffen wird. Klose sagte, er habe an diesem Morgen offiziell von dem Wechsel erfahren, und er bezeichnete Chatzialexiou als engen Vertrauten, der ihn im Sommer 2024 als Trainer nach Nürnberg geholt habe.

„Ich habe es heute Morgen offiziell erfahren.“

Miroslav Klose, Cheftrainer in Nürnberg

Klose sagte, solche Wechsel seien im Geschäft normal, und er vertraue dem Verein, einen passenden Nachfolger zu finden. Zum Aufstiegsrennen, in dem Nürnberg in seiner dritten Saison unter Klose antritt, sagte er:

„Unser Ziel ist, dass wir so lange wie möglich im Rennen bleiben.“

Miroslav Klose, Cheftrainer in Nürnberg

Der Verein kündigte an, im Laufe des Tages eine Stellungnahme abzugeben.

Spielerverkäufe unter Chatzialexiou

Unter Chatzialexiou verkaufte Nürnberg Finn Jeltsch für 9,5 Millionen Euro, Caspar Jander für 12 Millionen Euro und Can Uzun für 13 Millionen Euro.

Nürnbergs Spielerverkäufe unter ChatzialexiouMio. Euro
Finn Jeltsch
9.5 Mio. Euro
Caspar Jander
12 Mio. Euro
Can Uzun
13 Mio. Euro

Daten aus dem Artikeltext

Der Verein kaufte Mohamed Alì Zoma von AlbinoLeffe aus der Serie C für 1,5 Millionen Euro, und der italienische Nationalspieler hat nun einen Marktwert von 20 Millionen Euro. Zoma hatte Berichten zufolge im vergangenen Sommer lukrative Angebote aus dem Ausland, entschied sich aber, in Nürnberg zu bleiben. Chatzialexious Auge für Talente und sein Netzwerk im Fußball gelten als Gründe, warum er zu Frankfurts Profil passt. Krösche hatte bei der Eintracht einen Kader aus günstigen Verpflichtungen aufgebaut und mit Gewinn weiterverkauft, und derselbe Ansatz wird nun von seinem Nachfolger erwartet.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
1. FC Nürnberg

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