
Eintracht Frankfurt hat am Sonntag, 18. Oktober 2026, mitgeteilt, dass Sportvorstand Markus Krösche auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung freigestellt wurde. Der Aufsichtsrat entschied darüber in einer außerordentlichen Sitzung an jenem Sonntag, und der Vertrag des 46-Jährigen, der bis zum 30. Juni 2028 läuft, besteht in angepasster Form fort. Der Verein sprach von guten, offenen und vertrauensvollen Gesprächen zwischen Krösche und Aufsichtsratschef Mathias Beck über die sportliche Gegenwart und Zukunft des Vereins. Krösche war im Juni mit AC Mailand in Verbindung gebracht worden, doch der Wechsel kam nicht zustande, und er geht, ohne direkt zu einem anderen Verein zu wechseln.
Beck, der auch Präsident des Vereins ist, erläuterte die Entscheidung in einer vom Verein veröffentlichten Erklärung.
„Markus Krösche hat Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt.“
Beck sagte, das Gremium habe Krösches Wunsch nach sofortiger Freistellung respektiert und ihn in der Aufsichtsratssitzung gebilligt.
Axel Hellmann übernimmt die Aufgaben von Krösche zunächst interimsweise und rückt vom Vorstandssprecher zum Vorstandsvorsitzenden auf. Hellmann sitzt seit 2012 im Vorstand und hat einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2031 läuft. Der Verein erklärte, die langfristige Besetzung des Sportressorts werde in den kommenden Wochen entschieden. In der Erklärung wurde kein Nachfolger genannt. Beide Seiten wollten vor der anstehenden Mitgliederversammlung Klarheit schaffen, bei der Krösche sich persönlich verabschieden will.
Krösche trat sein Amt im Sommer 2021 an, nach früheren Stationen bei SC Paderborn und RB Leipzig, und in seiner Amtszeit gewann der Verein im Mai 2022 die Europa League. Seine Transfergeschäfte brachten hohe Verkaufserlöse: Omar Marmoush wechselte für 75 Millionen Euro zu Manchester City, Hugo Ekitiké für knapp 100 Millionen Euro zum FC Liverpool und Randal Kolo Muani für mehr als 90 Millionen Euro nach Paris. Diese Deals trugen dazu bei, ihn als einen der Top-Manager im deutschen Profifußball zu etablieren.
Krösche beschrieb die Zeit nach der Bekanntgabe mit eigenen Worten.
„Die vergangenen Jahre bei Eintracht Frankfurt waren für mich eine außergewöhnliche, intensive und unvergessliche Zeit.“
Er erläuterte auch seine Beweggründe und sagte, er habe seit einiger Zeit das Gefühl gehabt, dass er eine Veränderung brauche.
„Seit einiger Zeit habe ich das Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche und dass ein neuer Impuls vielleicht auch Eintracht helfen könnte.“
Krösche sah sich früh in der Saison Kritik ausgesetzt, insbesondere wegen der Verpflichtung von Trainer Albert Riera, die als großer Fehler gesehen wurde. Der Trainerwechsel von Riera zu Adi Hütter kam nach einer schwachen Bundesliga-Saison, und der Verein steht nun auch in der sportlichen Führung vor einem Neuanfang. Krösche wurde zudem für das schwache Preis-Leistungs-Verhältnis des Kaders in der vergangenen Saison verantwortlich gemacht. Ein langsamer Transfer-Sommer sorgte für Unruhe, ebenso ein Immobilienkauf in Kroatien. Krösches Vertrag läuft in angepasster Form bis zum 30. Juni 2028, und der Verein hat keinen Nachfolger benannt.
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Axel Hellmann übernimmt die Aufgaben von Krösche zunächst interimsweise, während der Vertrag des 46-Jährigen, der bis zum 30. Juni 2028 läuft, in angepasster Form fortbesteht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, RP Online, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht .