Energie & Handel · Ostrołęka und Białystok

CBA nimmt 25 Personen im Fall des Kraftwerks Ostrołęka fest – Schaden über 1 Milliarde Zloty

An 30 Orten in 11 Woiwodschaften laufen Durchsuchungen, die Ermittler schätzen den mutmaßlichen Vermögensschaden auf mehr als 1 Milliarde Zloty.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von pb.pl, polsatnews.pl und Rzeczpospolita. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Ostrołęka, Białystok · Polen
Wie es dazu kam
  1. Juni 2020Enea und Energa entscheiden sich, mit Gas statt Kohle fortzufahren
  2. Dezember 2020Enea erklärt, nicht an der Gasanlage teilzunehmen
  3. 4.11.CBA nimmt 25 Personen fest

Festnahmen und Durchsuchungen

Das Zentrale Antikorruptionsbüro (CBA) hat am Mittwoch, 4. November 2026, 25 Personen in einem Ermittlungsverfahren zum Projekt des Kraftwerks Ostrołęka festgenommen. Die Operation erfolgte auf Anordnung eines Staatsanwalts der Regionalstaatsanwaltschaft in Białystok. Durchsuchungen und die Sicherung von Beweismitteln laufen an 30 Orten in 11 Woiwodschaften, wie Tomasz Siemoniak, Minister und Koordinator der Sonderdienste, auf X mitteilte. Das Verfahren betrifft Handlungen aus den Jahren 2018 und 2019 sowie einen mutmaßlichen Vermögensschaden bei den Unternehmen Elektrownia Ostrołęka, Enea und Energa. Die Ermittler schätzen den Schaden auf mehr als 1 Milliarde Zloty.

Was der Minister sagte

In einem Interview mit TVN24 sagte Siemoniak, der Fall umfasse alles rund um das Kraftwerk, einschließlich des Baus der Blöcke, verschwendeten Geldern, verflochtener Kommunalpolitiker und verflochtener Unternehmen. Die ersten Festgenommenen stammten „vielleicht nicht von den Titelseiten“ der Zeitungen, betonte er, hob aber das Ausmaß der Affäre und die Milliarden hervor, die ausgegeben wurden. Die Entscheidung, die Sache aufzuklären, sei umfangreicher Arbeit des CBA und der Staatsanwaltschaft gefolgt, und er bezeichnete den Fall als schnell voranschreitend. Der Minister sagte, die Ermittlungen würden groß angelegt sein.

„Wir beginnen, diesen Fall sehr aktiv zu untersuchen, und es wird eine riesige Ermittlung werden.“

Tomasz Siemoniak, Minister und Koordinator

Siemoniak fügte hinzu, das Verfahren habe erst an diesem Morgen begonnen, als die Festnahmen und Durchsuchungen anliefen.

Hintergrund des Projekts

Die Vorbereitungen für einen neuen Kohleblock mit 1.000 MW in Ostrołęka, der von Energa gebaut werden sollte, begannen 2009. Im September 2012 stoppte Energa das Projekt wegen Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Marktfinanzierungen. Im Herbst 2016 übernahm Enea die Hälfte der Anteile am Projekt. Im Frühjahr 2018 gewann ein Konsortium aus GE Power und Alstom die Ausschreibung für den Block, einen Auftrag im Wert von mehr als 6 Milliarden Zloty. Ende 2018 wurde der Bauauftrag erteilt, doch im Frühjahr 2020 wurde die Investition ausgesetzt.

Im Juni 2020 entschieden Enea und Energa, das Projekt mit einer anderen Technologie fortzuführen, nämlich mit einer Anlage auf Erdgasbasis statt eines Kohleblocks. Orlen, seit Ende April 2020 Mehrheitseigentümer von Energa, war Partei einer Dreiervereinbarung, die die weitere Beteiligung der Parteien regelte. Im Dezember 2020 erklärte Enea, nicht an der Gasanlage teilzunehmen, und noch in diesem Monat unterzeichneten Energa, Orlen und PGNiG eine neue Investitionsvereinbarung.

Was offen bleibt

Die Artikel sagen bislang nicht, welche Vorwürfe gegen die 25 Festgenommenen erhoben werden oder ob gegen einzelne von ihnen Untersuchungshaft angeordnet wurde. Siemoniak deutete an, dass die erste Gruppe der Festgenommenen nicht aus den prominentesten Figuren des Falls bestand. Die Durchsuchungen betreffen geschäftliche und kommunalpolitische Verbindungen, über ihr Ergebnis wurde nicht berichtet. Weitere Festnahmen oder Anschuldigungen sind möglich, während sich die Ermittlungen entwickeln.

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Quellen und Kontext

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