Regierung · Havanna
Ramiro Valdés, letzter Kommandant der Kubanischen Revolution und Verbündeter Castros, stirbt mit 94
Ramiro Valdés Menéndez, eine Schlüsselfigur der Kubanischen Revolution, ehemaliger Vizepräsident und Gründer der kubanischen Geheimdienste, starb am Sonntag im Alter von 94 Jahren. Präsident Miguel Díaz-Canel sagte, sein Tod fühle sich „wie der Verlust eines Vaters“ an.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von vrtnws.be, AP NEWS, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ramiro Valdés Menéndez, ehemaliger Vizepräsident und Schlüsselfigur der Kubanischen Revolution, starb am Sonntag; es wurde keine Ursache genannt.
Valdés gehörte zu den letzten Überlebenden der Granma-Expedition von 1956 und trug den seltenen Titel „Kommandant der Revolution“.
Als Innenminister richtete er den gefürchteten Staatssicherheitsapparat G2 ein.
Nach einem Zusammenstoß mit Fidel Castro 1986 verlor er die Macht, bis Raúl Castro 2006 seine Karriere wiederbelebte, woraufhin er schließlich Vizepräsident und Nummer drei der Kommunistischen Partei wurde.
- 2018Unterstützt Miguel Díaz-Canel, den ersten Präsidenten seit der Revolution, der nicht der Familie Castro angehört.
- 2025Hat seinen letzten öffentlichen Auftritt.
- 21.06.Stirbt im Alter von 94 Jahren.
Ein lebenslanger Revolutionär
Geboren am 28. April 1932 in der westlichen Stadt Artemisa, schloss sich Valdés dem Angriff von Fidel Castro auf die Moncada-Kaserne im Jahr 1953 an, dem Auftakt der Revolution, die den Diktator Fulgencio Batista stürzen sollte. Er kämpfte später unter dem Kommando von Ernesto „Che“ Guevara und wurde einer der wenigen Rebellen, die den Ehrentitel „Kommandant der Revolution“ erhielten. Gemeinsam mit Raúl Castro gehörte er zu den letzten Überlebenden der Granma-Jacht-Expedition am 2. Dezember 1956, die den bewaffneten Kampf einleitete.
Politischer Aufstieg und Fall
Nach der Revolution von 1959 diente Valdés als Innenminister und gründete den gefürchteten Staatssicherheitsdienst G2. 1986 geriet er mit Fidel Castro aneinander und fiel aus dem inneren Kreis, woraufhin er aus dem öffentlichen Leben verschwand. 1997 tauchte er wieder auf, um eine Mission nach Bolivien zu leiten, die die Überreste von Che Guevara finden und zurückbringen sollte. 2003 kehrte er in den Staatsrat zurück. Als Raúl Castro 2006 die Präsidentschaft übernahm, ernannte er Valdés zum Telekommunikationsminister. Drei Jahre später wurde er zum Vizepräsidenten erhoben. 2011 wurde er zum dritthöchsten Führer der Kommunistischen Partei, hinter nur Raúl Castro und José Ramón Machado Ventura.
Spätere Jahre und Tod
Valdés zeigte sich selten in der Öffentlichkeit und sprach nie mit der Presse. Bei offiziellen Anlässen trug er stets seine Militäruniform. Seine letzten Jahre widmete er der Unterstützung von Miguel Díaz-Canel, dem ersten Präsidenten seit der Revolution, der nicht aus der Familie Castro stammt und 2018 sein Amt antrat. Sein letzter öffentlicher Auftritt war im Jahr 2025. Am Sonntag gaben die kubanische Regierung und die Kommunistische Partei seinen Tod bekannt, ohne eine Todesursache zu nennen. Ihm wurde der Titel „Held der Republik Kuba“ verliehen.
Reaktionen
„Das physische Verschwinden des Kommandanten der Revolution, Ramiro Valdés Menéndez, betrübt uns zutiefst, wie der Verlust eines Vaters.“
„Ramiro Valdés Menéndez verdient den Respekt und die Bewunderung des kubanischen Volkes für seine Hingabe und seine erwiesene Loyalität gegenüber der revolutionären Sache.“
„Jede Handlung im Leben von Kommandant Ramiro war geprägt von seiner absoluten Loyalität gegenüber der Führung von Fidel und Raúl.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- vrtnws.beRamiro Valdés, sleutelfiguur in Cubaanse revolutie en rechterhand van de Castro's, overleden | VRT NWS Nieuws
- AP NEWSRamiro Valdés Menéndez, a key figure of the Cuban Revolution and ally of Fidel Castro, has died
- 20minutesRamiro Valdés, figure de la révolution castriste, est mort
- La Libre.beCuba : mort de Ramiro Valdés, une figure de la révolution castriste
- Ramiro Valdés Menéndez
- Kubanischer Revolutionskommandant, ehemaliger Vizepräsident und Gründer des G2-Geheimdienstes.
- Fidel Castro
- Führer der Kubanischen Revolution und ehemaliger Präsident Kubas.
- Raúl Castro
- Ehemaliger Präsident Kubas und Bruder von Fidel Castro.
- Miguel Díaz-Canel
- Derzeitiger Präsident Kubas, erster nicht aus der Familie Castro stammender Präsident seit der Revolution.
- Ernesto "Che" Guevara
- Argentinischer Revolutionsführer und Guerillakommandant in der Kubanischen Revolution.
- Fulgencio Batista
- Kubanischer Diktator, der durch die Kubanische Revolution von 1959 gestürzt wurde.
- José Ramón Machado Ventura
- Veteran der kubanischen Revolution und ehemaliger Zweiter Sekretär der Kommunistischen Partei.
- Orte
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