Konflikte · Kiew und Browary
Russische ballistische Raketen töten 17 in der Region Kiew – Ukraine kann keine anfliegenden Raketen abfangen
Russland feuerte in der Nacht vom 4. auf den 5. August 28 Hochgeschwindigkeitsraketen und 115 Drohnen auf Kiew und die umliegende Region ab und tötete dabei mindestens 17 Menschen. Die ukrainische Luftwaffe fing fast 90 % der Drohnen ab, aber keine einzige Rakete – ein Zeichen für einen kritischen Mangel an Patriot-Abfangraketen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Irish Independent, Il Messaggero und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Präsident Selenskyj meldete am 5. August 17 Tote und 44 Verletzte in Kiew und der Region. Die Regionalverwaltung meldete 14 Tote in der Region, neun im Rajon Browary; die Stadt Kiew verzeichnete eine getötete Frau.
Die ukrainische Luftwaffe schoss 98 von 115 Drohnen ab, konnte aber keine der 24 ballistischen Raketen (Iskander-M/S-400) und 4 Zirkon-Hyperschall-Marschflugkörper abfangen.
Selenskyj sagte, die Lieferungen von Luftabwehrraketen seien dreimal geringer als 2025, sodass die Ukraine nicht in der Lage sei, die schnellsten russischen Raketen zu stoppen.
Nachdem Trump Selenskyj im Juli in Ankara mitgeteilt hatte, die USA würden eine PAC-3-Herstellungslizenz erteilen, sagte Trump der Financial Times am 30. Juli, die USA hätten die Lizenzen 'nicht zugesagt' und seien sich nicht sicher, ob sie es tun würden.
Der UN-Humanitätskoordinator Matthias Schmale sagte, russische Angriffe hätten im Juli mindestens 377 Zivilisten getötet und 2.129 verwundet, der tödlichste Monat seit April 2022.
- 1.08.Russischer Angriff auf Kiew tötet mindestens 9, verletzt mehr als 30
- 4.–5. August 2026Russischer nächtlicher Angriff tötet 17, verletzt 44 in Kiew und der Region
- 5.08.Selenskyj sagt, Lieferungen von Abfangraketen seien dreimal geringer als 2025
Nächtlicher Angriff
Russland feuerte in der Nacht vom 4. auf den 5. August 28 Hochgeschwindigkeitsraketen und 115 Drohnen auf Kiew und die umliegende Region ab, wobei mindestens 17 Menschen getötet und 44 verletzt wurden, gab Präsident Wolodymyr Selenskyj am Morgen des 5. August bekannt. Die Opferzahl umfasst Kiew und die Region Kiew gemeinsam. Die regionale Militärverwaltung meldete 14 Tote in der Region, neun davon im Rajon Browary, während die Stadt Kiew eine getötete Frau verzeichnete. Die regionale Zahl war eine frühere Zählung. Acht der Toten befanden sich an einem Bahnhof in Browary.
Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, sie habe 98 der 115 Drohnen abgeschossen, fast 90 %, aber keine einzige der 24 ballistischen Raketen (Iskander-M/S-400) und vier Zirkon-Hyperschall-Marschflugkörper abgefangen. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, es habe sieben Logistikzentren getroffen und beschuldigte sie, Güter mit doppeltem Verwendungszweck und Drohnenkomponenten zu lagern oder zu verteilen.
- Gestartete Drohnen
- 115
- Abgefangene Drohnen
- 98
- Gestartete Raketen
- 28
- Abgefangene Raketen
- 0
Daten aus dem Artikeltext
Zivile Ziele
Selenskyj sagte, die Angriffe hätten Lagerhäuser ziviler Firmen, einen Bahnhof, eine Brauerei, Baustofflager und zivile Logistikstandorte getroffen. Die größte Gruppe von Toten im Rajon Browary befand sich auf einem Bahnsteig neben den getroffenen Logistikzentren. Kiew wird in den letzten Wochen alle drei bis vier Tage mit Raketen angegriffen. Am 1. August tötete ein ähnlicher Angriff mindestens neun Menschen und verletzte mehr als 30.
„Abfangraketen für ballistische Raketen hätten die heute Getöteten retten können. Es ist unerlässlich, dass unsere Partner verstehen, dass Verzögerungen bei der Lieferung oder die Zurückhaltung bei der Bereitstellung von Anti-Raketen-Systemen genau zu solchen menschlichen Verlusten führen.“
Warum Raketen durchkommen
Wenn Russland eine ballistische Rakete abfeuert, haben Luftabwehrsysteme nur Minuten, manchmal Sekunden Zeit zu reagieren. Thomas Withington, Experte für elektronische Kriegsführung am Royal United Services Institute, beschrieb die Flugbahn und Geschwindigkeit des Sprengkopfes.
„Sie ist sehr, sehr steil und sie fliegt mit einer lächerlichen Geschwindigkeit.“
Der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Jurij Ihnat, sagte, Patriots seien derzeit das einzige System im ukrainischen Dienst, das die russischen Iskander-M-, S-400- und Zirkon-Raketen abfangen könne. Die Lieferungen von Luftabwehrraketen seien dreimal geringer als 2025, sagte Selenskyj. Russland habe auch seine Raketen verbessert. Ulrich Bounat, Forscher bei Euro Créative, sagte, Russland habe die Produktionskapazität und Leistung der Iskander-Raketen erhöht, die nun im letzten Moment die Richtung ändern und Täuschkörper ausstoßen. Laut einer AFP-Zählung auf der Grundlage offizieller Daten hat die Ukraine zwischen 2024 und Juli 2026 weniger als ein Drittel der russischen Raketen abgefangen.
Trump und der Lizenzstreit
Bei einem Treffen mit Selenskyj in Ankara, Türkei, im Juli sagte US-Präsident Donald Trump, die Vereinigten Staaten würden der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von PAC-3-Abfangraketen erteilen. In einem Telefoninterview mit der Financial Times am 30. Juli sagte Trump jedoch, die USA hätten die Lizenzen „nicht zugesagt“ und er sei sich nicht sicher, ob sie es tun würden. Er nannte die Technologie eine schwierige Sache, die man weitergeben könne, weil ein Empfänger sich eines Tages gegen einen wenden könne.
„Es ist eine sehr außergewöhnliche Waffe, und wir müssen ein wenig vorsichtig sein, wem wir sie lizenzieren.“
Bei einem Treffen im Weißen Haus Ende Juli lehnte Trump Selenskyjs Bitte um Hunderte zusätzlicher Patriot-Abfangraketen ab. Mit den Gesprächen vertraute Quellen sagten, Trump habe argumentiert, dass Patriots benötigt würden, um US-Interessen im Nahen Osten und am Persischen Golf zu verteidigen. Das Pentagon dementierte Berichte über Engpässe bei US-Verteidigungswaffen im Zusammenhang mit dem Konflikt mit dem Iran. Der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, treibt nun die Bemühungen um eine Einigung voran und reiste letzten Monat nach Kiew, um die Angelegenheit mit ukrainischen Beamten und Vertretern der Rüstungsindustrie zu besprechen.
Breitere Opferbilanz
Matthias Schmale, der UN-Humanitätskoordinator für die Ukraine, verurteilte die russischen Angriffe und sagte, die Angriffe hätten den Juli zum tödlichsten Monat für Zivilisten in der Ukraine seit April 2022 gemacht. Mindestens 377 Zivilisten wurden allein im Juli getötet und 2.129 verwundet. Russland hat in den letzten Tagen die Schwierigkeiten der ukrainischen Luftabwehr ausgenutzt, um groß angelegte Angriffe mit Raketen und Drohnen durchzuführen, wobei Kiew zu den Hauptzielen gehörte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesHow Ukrainians Are Using Social Media to Track Russian Ballistic Missiles
- Irish IndependentRussian onslaught on Kyiv kills at least 17 as ballistic missiles hit warehouses and commuter station
- Il MessaggeroKiev, le impressionanti immagini dell'attacco russo di notte: oltre 100 droni contro la capitale
- FranceinfoPourquoi l'Ukraine n'arrive plus à abattre les missiles balistiques russes ?
- Volodymyr Zelenskyy
- Präsident der Ukraine, appellierte nach dem Angriff vom 4.–5. August an Patriot-Abfangraketen
- Donald Trump
- US-Präsident, sagte der Financial Times, die USA hätten nicht zugestimmt, der Ukraine Patriot-Produktionslizenzen zu erteilen
- Matthew Whitaker
- US-Botschafter bei der NATO, treibt die Bemühungen um ein Patriot-Lizenzabkommen mit der Ukraine voran
- Yurii Ihnat
- Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, sagte, Patriots seien das einzige System, das Iskander-M-, S-400- und Zirkon-Raketen abfangen könne
- Orte
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