Diplomatie · Ottawa und Washington
Carney: Kanadisch-US-amerikanische Handelsgespräche kommen voran, Teams bereiten Deal vor den Midterms vor
Mark Carney zufolge hat ein Telefonat mit Donald Trump die Handelsgespräche zwischen Kanada und den USA vorangebracht; in den kommenden Wochen sollen Teams an einem Abkommen arbeiten. Die Ankündigung kam zwei Tage vor den US-Midterms, während die Zölle aus dem Sommerstreit weiterhin in Kraft sind.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von der Standard, Handelsblatt, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Carney erklärte am Sonntag, 1. November, auf X, er habe ein gutes Gespräch mit Donald Trump geführt; das Büro des Premierministers bestätigte ein Telefonat am Samstag, 31. Oktober.
Ein von Handelsblatt zitierter Insider sagte, eine Einigung könne vor den US-Midterms am 3. November zustande kommen, während Washington auf weitere kanadische Zugeständnisse drängt.
Das Wall Street Journal berichtete am Freitag, 30. Oktober, Washington könne die 50-Prozent-Zölle auf einige kanadische Agrar- und Forstprodukte aufheben, möglicherweise ausgeglichen durch höhere Abgaben auf andere Waren.
Senatorin Susan Collins erklärte, neun Produktkategorien, darunter Heidelbeeren, Kartoffeln und Äpfel, würden von den US-Zöllen ausgenommen.
Die Handelsgespräche brachen im August zusammen; danach verhängte Trump eine Abgabe von 50 Prozent auf kanadische Waren im Wert von 20 Mrd. Dollar, und Kanada antwortete mit Zöllen auf US-Stahl, Milchprodukte und andere Waren.

- 31.10.Carney und Trump telefonieren, wie das Büro des Premierministers mitteilt
- 1.11.Carney schreibt auf X über ein gutes Gespräch mit Trump und erklärt, die Teams würden in den kommenden Wochen arbeiten
- 3.11.US-Midterms
Carney meldet Telefonat mit Trump
Am Sonntag, 1. November, erklärte der kanadische Premierminister Mark Carney auf X, er habe ein gutes Gespräch mit US-Präsident Donald Trump über die Zukunft des Handels zwischen beiden Ländern geführt. Das Büro des Premierministers bestätigte, dass die beiden Spitzenpolitiker am Samstag, 31. Oktober, telefonierten. Carney sagte, der Austausch habe auf früheren Gesprächen über die Grundzüge eines Abkommens aufgebaut, das beiden Seiten zugutekommen solle. Ottawa und Washington stecken in einem eskalierenden Handelskrieg, in dem beide Seiten Zölle in Milliardenhöhe auf die Waren des jeweils anderen verhängt haben.
„Dies baut auf den jüngsten konstruktiven Gesprächen über die Grundzüge eines für beide Seiten vorteilhaften Handelsabkommens auf.“
Carney fügte hinzu, Teams beider Länder würden in den kommenden Wochen auf dieses Ergebnis hinarbeiten. Das Weiße Haus erklärte gegenüber POLITICO, es begrüße die fortgesetzten Gespräche mit Kanada, während beide Seiten die Details eines Abkommens ausarbeiteten.
Zeitplan des Deals und US-Druck
Ein von Handelsblatt zitierter Insider sagte, eine Einigung könne noch vor den US-Midterms am 3. November zustande kommen, allerdings dränge Washington auf weitere kanadische Zugeständnisse. Howard Lutnick führt die Gespräche für die Vereinigten Staaten und steht demselben Bericht zufolge in regelmäßigem Kontakt mit Kanadas Minister Dominic LeBlanc. Eine Erklärung aus dem Ministerium LeBlancs besagte, Kanada befinde sich in einem konstruktiven Dialog mit den Vereinigten Staaten und sei zu einer Handelsbeziehung bereit, die beiden Seiten nützt. Am Freitag, 30. Oktober, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider, Washington wolle die 50-Prozent-Zölle auf einige kanadische Agrar- und Forstprodukte aufheben. Die Zeitung meldete, die Senkung könne durch höhere Abgaben auf andere kanadische Waren ausgeglichen werden, und eine entsprechende Anordnung könne noch am selben Tag folgen.
Zollerleichterungen für Grenzstaaten
Kurz nach diesem Bericht erklärte Senatorin Susan Collins, neun Produktkategorien würden von den US-Zöllen ausgenommen, darunter Heidelbeeren, Kartoffeln und Äpfel. Die Republikanerin strebt im Bundesstaat Maine eine sechste Amtszeit an, einem Staat, der zu den Demokraten neigt. Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte dem Wall Street Journal, etwaige Zollankündigungen würden direkt von der Regierung kommen, und jeder vorläufige Bericht sei Spekulation. Nördliche Bundesstaaten wie Michigan und Maine pflegen seit Langem enge wirtschaftliche Beziehungen zu Kanada. Die Republikaner werden diese Staaten am 3. November wahrscheinlich gewinnen müssen, um ihre Mehrheit im US-Senat zu verteidigen.
Gespräche seit August blockiert
Die Handelsgespräche zwischen Ottawa und Washington brachen im August ab. Trump verhängte daraufhin eine Abgabe von 50 Prozent auf kanadische Waren im Wert von 20 Mrd. Dollar, was 5,5 Prozent der kanadischen Exporte entspricht. Kanada antwortete mit gleichwertigen Zöllen auf US-Stahl, Milchprodukte, Haushaltsgeräte, Landmaschinen, Zellstoff und Papier sowie Elektronik. Trump hat erklärt, er erwarte "ziemlich bald" eine neue Vereinbarung mit Kanada, nannte aber keine Einzelheiten. Kanada bemüht sich zudem um eine Diversifizierung seiner Handelsoptionen und hat das Angebot der Europäischen Union begrüßt, ein "assoziiertes Mitglied" zu werden.
Wichtige Daten
Die Abfolge der jüngsten Schritte reicht vom Abbruch im August bis zur Midterm-Wahl. Der Bericht des Wall Street Journal erschien am Freitag, 30. Oktober, einen Tag vor dem Telefonat am Samstag, 31. Oktober. Carneys Beitrag folgte am Sonntag, 1. November, und die US-Midterms finden am 3. November statt.
Wie es weitergeht
Carney sagte, die Teams würden in den kommenden Wochen an dem Ergebnis arbeiten, und das Weiße Haus hat erklärt, es wolle die Details eines Abkommens finalisieren. Die berichteten Zolländerungen wurden vom Weißen Haus nicht bestätigt; dort hieß es, jede Ankündigung werde von der Regierung selbst kommen. Ob eine Änderung noch vor der Wahl am 3. November kommt, bleibt nach der bisherigen Berichterstattung unklar.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- der StandardUSA und Kanada betonen gute Gespräche über Handelsabkommen
- HandelsblattUS-Zölle: Carney zieht positives Fazit nach Gespräch mit Trump
- Al Jazeera OnlineCarney signalisiert Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen Kanada und den USA vor den ZwischenwahlenCarney signals progress on Canada-US trade deal talks as midterms loom · Original auf Englisch
- 7sur7Zölle: Mark Carney sagt, er habe ein „gutes Gespräch“ mit Trump geführtDroits de douane: Mark Carney dit avoir eu une "bonne conversation" avec Trump · Original auf Französisch
- Mark Carney
- Kanadischer Premierminister, der das Telefonat mit Trump auf X bekannt gab
- Donald Trump
- US-Präsident, der das Telefonat mit Carney führte und die Zölle verhängte
- Howard Lutnick
- US-Handelsminister, der die Gespräche für Washington leitet
- Dominic LeBlanc
- Kanadischer Minister, der zu den Gesprächen in regelmäßigem Kontakt mit Lutnick steht
- Susan Collins
- Republikanische Senatorin aus Maine, die die neun ausgenommenen Produktkategorien bekannt gab
- Orte
- Ottawa, Kanada, Vereinigte Staaten
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