Konflikte · Pabrade

Bundeswehr testet Drohnenangriffe und elektronische Kampfführung bei Manöver in Litauen

Rund 2.900 Soldaten nehmen an der Übung „Freedom Shield 2026“ in Pabrade teil und testen Drohnenschwarmangriffe, elektronische Störmaßnahmen sowie das schwierige Gelände nahe Belarus.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung und Der Tagesspiegel. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Pabrade · Litauen

Drohnen-gegen-Drohnen-Kampfkonzepte

Die Übung ist der erste Feldtest der Brigade für Drohnenkampfkonzepte. Panzer wurden gleichzeitig von mehreren Drohnen angegriffen, und über Kopf summten ununterbrochen unbemannte Systeme. Brigadegeneral Christoph Huber zeigte dem Heeresinspekteur Christian Freuding Drohnenführungsstände, von denen aus Aufklärungs- und Angriffsdrohnen gesteuert werden können. Huber sprach sich für die Beschaffung weiterer Typen kleinerer Kamikaze-Drohnen aus, insbesondere FPV-Drohnen (First-Person-View), die ein Bediener mit einer Videobrille steuert – ein Konzept, das sich in der Ukraine bewährt hat.

„Was wir erkennen, wollen wir sofort vernichten können.“

Christoph Huber, Brigadegeneral und Kommandeur

Elektronische Kampfführung an der Ostflanke

Spezialisten für Elektronische Kampfführung (EloKa) stationierten Sensoren und Sender entlang der Grenze zu Belarus, 15 Kilometer entfernt. Ihre Aufgabe: die militärischen Signale eines Gegners abfangen und analysieren, die eigene Kommunikation mit einem „Schutzschild“ sichern und die Fähigkeit erlangen, den Feind zu stören. Die Systeme sind hochtechnisiert und geheim; während der Übung operierte die EloKa-Komponente nahe eines potenziellen Gegners in einer Umgebung, in der sich beide Seiten bereits intensiv beobachten.

Schlamm- und Geländeschwierigkeiten

Der Truppenübungsplatz Pabrade mit sandigem Boden, Kiefernwäldern und ausgedehnten Sumpfgebieten stellt eine schwierige Umgebung dar. Mehrere Fahrzeuge blieben stecken; ein Schützenpanzer CV90 kippte um, und ein Leopard-Panzer rutschte bei einem Ausweichmanöver in einen Sumpf. Im März 2025 starben vier US-Soldaten, als ihr Panzer meterweit im Schlamm versank. Das Risiko ist real.

Training für Gefechte mit hohem Tempo

Hauptfeldwebel Philip, der einen Zug von 34 Soldaten befehligt, darunter Fahrzeugbesatzungen und 22 Panzergrenadiere, trieb seine Einheit bei simulierten Angriffen hart an. Das laserbasierte AGDUS-System zeichnete simulierte Tötungen und Verletzungen auf und bescherte den Soldaten sowohl Erfolge als auch bittere Niederlagen.

„In Kombination mit den Panzern haben wir Panzergrenadiere eine enorme Durchschlagskraft.“

Philip, Hauptfeldwebel und Zugführer in

Eine 20-jährige Soldatin namens Fine, die einen Schützenpanzer Puma fuhr, stand vor den Schwierigkeiten des Geländes.

Strategischer Kontext: Abschreckung und Lernen

Die Panzerbrigade 45 „Litauen“ wurde dauerhaft in Litauen stationiert, um Russland abzuschrecken. Sie ist sowohl ein Prestigeprojekt als auch ein Testfeld für das Ziel der Bundeswehr, „Kriegstüchtigkeit“ zu erreichen. Militärplaner gehen davon aus, dass künftige Konflikte alte und neue Fähigkeiten vermischen werden: Drohnen ergänzen den Panzerkampf, ersetzen ihn aber nicht, und der Ukrainekrieg dient eher als Quelle von Lehren denn als Blaupause der NATO.

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Quellen und Kontext

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