
Rumänische Führungspersönlichkeiten ehren den Unabhängigkeitstag der USA und würdigen die militärischen Beziehungen und den Verteidigungsaufbau bei einem Empfang in der Botschaft
Präsident Nicușor Dan und Interimsministerpräsident Ilie Bolojan sprachen beim Empfang der US-Botschaft in Bukarest anlässlich des 250. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung und machten eindringliche Zusagen zur kollektiven Sicherheit, zu Investitionen und zu gemeinsamen westlichen Werten.
Die US-Botschaft in Bukarest veranstaltete einen Empfang unter dem Motto „Freiheit 250“ zum Gedenken an den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Botschafter Darryl Nirenberg eröffnete den Abend, der rumänische Regierungsvertreter, Diplomaten und Wirtschaftsführer zusammenbrachte.
Eine zeremonielle Würdigung der globalen Rolle Amerikas
Beide Führungspersönlichkeiten nutzten ihre Reden, um über das historische und anhaltende Gewicht der Vereinigten Staaten nachzudenken. Interimsministerpräsident Ilie Bolojan beschrieb den 250-jährigen Bogen der Nation als einen von außergewöhnlichem Einfluss.
Diese großartige Nation hat 250 Jahre lang einen überwältigenden Einfluss auf die Welt ausgeübt – durch die Kraft ihrer Wirtschaft, ihre Innovationsfähigkeit, die Stärke ihrer Streitkräfte – denken Sie nur an die Rettung Europas, den Fall des Kommunismus.
Er fügte hinzu, dass diese Werte – individuelle Freiheiten, Demokratie und Chancengleichheit – „uns motiviert haben und uns weiterhin motivieren.“
Bolojans Dank: militärisches Rückgrat und wirtschaftliche Brücken
Der Interimsministerpräsident hob die US-Militärpräsenz in Rumänien als zentralen Pfeiler der regionalen Stabilität hervor.
Wir schulden den Vereinigten Staaten und ihren Soldaten Dank, weil sie – präsent in Rumänien, das Rückgrat der NATO in der schwierigen Lage in der Region – zusammen mit unseren eigenen Truppen und denen anderer NATO-Länder erheblich zur Sicherheit Rumäniens und zur Sicherheit unserer Bürger beitragen.
Bolojan dankte auch US-Unternehmen für die Arbeitsplätze, den Technologietransfer und die Chancen, die sie bieten, und lobte die rumänischen Gemeinschaften in den Vereinigten Staaten als „eine Brücke zwischen unseren Ländern und eine Grundlage für ihre Entwicklung.“
Dans Vision: Westliche Identität und drei Säulen
Präsident Nicușor Dan stellte die derzeitige Ausrichtung Rumäniens in einen historischen Kontext und wies darauf hin, dass das Land seit der Union der Fürstentümer bewusst dieselben Prinzipien übernommen hat, die die Gründerväter Amerikas beseelten. Er verwies auf das Jahr 2027 als Meilenstein: 30 Jahre strategische Partnerschaft mit den USA, 20 Jahre innerhalb der Europäischen Union und 23 Jahre in der NATO.
Auf diesen drei Säulen ruht die westliche Identität des heutigen Rumänien – ein engagierter, ehrlicher und verantwortungsvoller Partner, der zu unserer gemeinsamen Sicherheit und unserem Wohlstand beiträgt.
Sicherheit an der Ostflanke
Mit Blick auf die harten Realitäten der Region warnte Dan, dass Russlands Krieg gegen die Ukraine die rumänischen Bürger direkt betreffe und die Schwarzmeerregion ins Visier nehme.
Die Ostflanke der NATO und die Schwarzmeerregion stehen an vorderster Front der russischen Bedrohungen.
Er drückte seine tiefe Dankbarkeit für die Bemühungen der USA und der Verbündeten zur Stärkung der Verteidigung und Abschreckung in Rumänien aus und bestätigte, dass er die Bemühungen des Landes zur Steigerung der militärischen Fähigkeiten Präsident Trump beim bevorstehenden NATO-Gipfel in Ankara direkt vortragen werde.
Weitere Vertiefung der Zusammenarbeit
Über die Verteidigung hinaus signalisierte Dan, dass die bilaterale Arbeit beschleunigt werde, um „die strategische Partnerschaft zwischen Rumänien und den Vereinigten Staaten auf ein höheres Niveau zu heben“, wobei der OECD-Beitritt eine strategische Priorität sei, die die Unterstützung Washingtons benötige. Er schloss mit einem Aufruf zur Einheit: „Unsere wirksamste gemeinsame Waffe ist die Einheit.“ Bolojan betonte unterdessen, dass die amerikanischen Investitionen und die militärische Partnerschaft für die Zukunft Rumäniens unverzichtbar blieben.


