Regierung · Bukarest

Băsescu: Grindeanus PSD wird die Regierung Niculescu über Neacșu steuern

Der frühere Präsident Traian Băsescu sagte am Sonntag, 25. Oktober, im Gespräch mit Digi24, der PSD-Vorsitzende Sorin Grindeanu werde das Kabinett von Ministerpräsident Luca Niculescu über Vize-Regierungschef Marian Neacșu lenken. Zudem sagte er, Präsident Nicușor Dan habe sich auf die PSD gestützt, um sich gegen das Risiko einer Suspendierung abzusichern.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Digi24, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien

Eine Regierung, die von der Parteizentrale aus geführt wird

Der frühere Präsident Traian Băsescu sagte am Sonntag, 25. Oktober, gegenüber Digi24, das Kabinett unter Ministerpräsident Luca Niculescu werde in der Praxis den Sozialdemokraten (PSD) unterstehen. Er sagte, der PSD-Vorsitzende Sorin Grindeanu werde selbst kein Regierungsamt übernehmen, die Kontrolle aber über Vize-Regierungschef Marian Neacșu ausüben, den er als erfahren bezeichnete. Laut Băsescu werde Neacșu die Anweisungen Grindeanus an die PSD-Minister weitergeben und damit de facto deren Chef sein. Băsescu fügte hinzu, Grindeanu werde die Minister nun und dann in die Partei zitieren, wie er es bereits getan habe, um klarzumachen, wer die Autorität innehabe. Er fasste die Konstruktion mit den Worten zusammen, die Regierung sitze in der Partei und nicht im Victoria-Palast.

„Der Herr der Regierung wird Sorin Grindeanu sein, aber nicht direkt, sondern über Vize-Regierungschef Neacșu, der erfahren ist.“

Traian Băsescu, Früherer Präsident Rumäniens

Niculescus Angreifbarkeit

Băsescu beschrieb die Regierung als Minderheitsregierung ohne stabile Mehrheit im Parlament. Er sagte, die PSD übernehme die Verantwortung dafür, Schwierigkeiten auszuräumen, die die Partei selbst geschaffen habe, und habe andere die Rechnung zahlen lassen. Er schloss nicht aus, dass Grindeanu seine Angriffe später auf Niculescu richten könnte, falls etwas schiefgehe oder Maßnahmen beim Publikum nicht ankämen. Băsescu sagte, Niculescu habe die PSD-Option frei gewählt, nachdem ihm der Präsident Spielraum gegeben habe, könne aber nicht sagen, warum der Ministerpräsident eine solche Konstruktion akzeptiert habe. Er kritisierte zudem den früheren Ministerpräsidenten Ilie Bolojan und argumentierte, dessen Steuererhöhungen hätten die Wirtschaft gebremst, ohne deutlich höhere Einnahmen zu bringen.

Nicușor Dan und die Frage der Suspendierung

Băsescu sagte, Dan habe eine von der PSD gestützte Regierung gewollt, weil er einen parlamentarischen Verbündeten gebraucht habe, und ohne einen solchen sei das Risiko einer Suspendierung, das die AUR immer wieder ins Spiel bringe, erheblich. Er erinnerte daran, dass Dan keine vorgezogenen Neuwahlen angedroht habe, als die Regierung von Siegfried Mureșan die Investitur anstrebte, und argumentierte, eine solche Drohung hätte diese Abstimmung entschieden. Auf die Frage, ob die PSD ein verlässlicher Partner für Dan sein könne, sagte Băsescu, er glaube das nicht. Seiner Ansicht nach biete keine Partei unbegrenzt Gefälligkeiten an, und er erwarte, dass die Beziehung zu einem Zeitpunkt brechen werde, der von der Lage abhänge.

„Keine Partei verschenkt endlos Geschenke. Also wird die Kette der Liebe irgendwann brechen.“

Traian Băsescu, Früherer Präsident Rumäniens

Er warnte, sollte sich die soziale Lage verschlechtern, werde die PSD einen Ausweg aus der Verantwortung suchen und könne sowohl dem Präsidenten als auch dem Ministerpräsidenten die Schuld geben und sogar bis zu einer Suspendierung gehen, wenn Dan ihr Argumente liefere.

AUR, PSD und das Mitte-rechts-Lager

Băsescu bezweifelte, dass PSD und AUR ein Bündnis formalisieren würden, und sagte, die Partei von George Simion werde ein solches aus Furcht vor dem Verlust einer stark PSD-feindlichen Wählerschaft nicht akzeptieren. Er argumentierte, ein Teil der AUR-Wähler würde dann weder AUR noch PSD unterstützen.

„Wenn die AUR eine Wahlverbindung mit der PSD eingeht, wird ein Teil der AUR-Wählerschaft weder für die AUR noch für die PSD stimmen.“

Traian Băsescu, Früherer Präsident Rumäniens

Er betrachtete die PSD trotz schwächerer Umfragewerte weiterhin als solide aufgestellt. Zu PNL und USR äußerte er sich skeptisch über ein Wahlbündnis und argumentierte, beiden fehle eine Führungsfigur, die Wähler ziehen könne, weshalb es keine Motivation gebe, sich zusammenzuschließen. Băsescu äußerte diese Bemerkungen in der Sendung Briefing auf Digi24 am Sonntagabend.

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