
Zwei Brüder (12 und 15) ertrinken im rumänischen Fluss Moldova bei Rettungsversuch für ihre 6-jährige Schwester
Die Jungen wurden am Sonntagnachmittag in der Nähe von Horia von einer Strömung erfasst, nachdem eine Rettungskette auch den Lebensgefährten der Mutter in Mitleidenschaft gezogen hatte. Das 6-jährige Mädchen und der 38-jährige Mann überlebten.
Zwei Brüder im Alter von 12 und 15 Jahren ertranken am Sonntag, den 26. Juli, im Fluss Moldova im Kreis Neamț, als sie versuchten, ihre 6-jährige Schwester zu retten, die von der Strömung erfasst worden war. Der Vorfall war einer von mehreren tödlichen Ertrinkungsfällen in Rumänien am Wochenende, bei denen insgesamt vier Kinder und ein Erwachsener ums Leben kamen.
Die Ereigniskette in Neamț
Der Notruf 112 ging gegen 16:35 Uhr ein und meldete, dass drei Kinder im Fluss Moldova oberhalb der Brücke von Horia ertranken. Nach Angaben von Quellen aus den Ermittlungen wurde das 6-jährige Mädchen zuerst von der Strömung erfasst. Ein 38-jähriger Mann, der Lebensgefährte der Mutter, sprang hinterher. Die Strömung erfasste beide, und der Mann rief den 15-jährigen Jungen um Hilfe. Der Jugendliche streckte seine Hand aus und wurde ebenfalls von der Strömung mitgerissen. Der 12-jährige Junge versuchte dann einzugreifen und wurde ebenfalls unter Wasser gezogen.
Der Mann und das Mädchen konnten das Ufer erreichen. Bevor die Rettungskräfte eintrafen, zog ein Passant das Mädchen aus dem Wasser. Sie wurde vor Ort von einem mobilen Intensivpflegeteam des SMURD medizinisch versorgt und mit einem Krankenwagen des Kreisdienstes ins Krankenhaus gebracht. Eine Frau, die einen Panikanfall erlitt, wurde ebenfalls vor Ort betreut.
Taucher der Feuerwehr Piatra-Neamț suchten weiter nach den beiden vermissten Jungen. Sie wurden gefunden, an Land gebracht, und es wurden sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Keiner der beiden Jungen reagierte, und der Arzt des SMURD-Intensivtransportwagens stellte den Tod beider fest. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.
Zwei 13-Jährige sterben in einem Angelsee in Covasna
Am Freitag wurden zwei Kinder im Alter von etwa 13 Jahren – ein Mädchen und ein Junge – in einem Angelsee in Valea Mică, Kreis Covasna, als vermisst gemeldet. Feuerwehrleute des ISU Covasna rückten mit einem Fahrzeug, einem Boot, einer SMURD-Besatzung und einem Kreiskrankenwagen mit Arzt an. Taucher des ISU Brașov und des ISU Bacău wurden zusammen mit einem SMURD-Hubschrauber mobilisiert.
Beide Kinder wurden gefunden und in Herz-Kreislauf-Stillstand aus dem Wasser gezogen. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen stellte der Arzt an Bord des Hubschraubers ihren Tod fest.
Ein Mann ertrinkt in Dolj beim Bergen von Angelruten
Ebenfalls am Freitag starb ein Mann in einem Teich in der Gemeinde Caraula, Kreis Dolj. Das ISU Dolj berichtete, dass er ins Wasser ging, um mehrere Angelruten zu bergen, und nach wenigen Minuten nicht wieder auftauchte. Feuerwehrleute aus Calafat und Taucher aus Craiova durchsuchten den Teich, fanden den Mann und brachten ihn an Land. Rettungskräfte begannen sofort mit der Wiederbelebung, jedoch ohne Erfolg.
Ein breiteres Muster und offizielle Warnungen
Die Generalinspektion für Notfallsituationen (IGSU) berichtete am Montag, dass am Wochenende landesweit über 5.100 Hilfeersuchen bearbeitet wurden. SMURD-Besatzungen waren für 80 % der Einsätze verantwortlich und leisteten medizinische Hilfe für 4.200 Menschen. Feuerwehrleute löschten 287 Brände und reagierten auf 606 Einsätze zum Schutz der Bevölkerung.
Die Ertrinkungsfälle ereigneten sich eine Woche, nachdem fünf weitere Menschen in den Flüssen Mureș und Argeș ums Leben gekommen waren. Die IGSU erneuerte ihre Warnung, dass scheinbar ruhige Gewässer innerhalb von Augenblicken tödlich sein können, und forderte die Öffentlichkeit auf, nur an ausgewiesenen, bewachten Stellen zu schwimmen, Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe von Wasser zu lassen, nach Alkoholkonsum nicht ins Wasser zu gehen und sofort den Notruf 112 zu wählen, wenn jemand in Gefahr ist, ohne sich selbst zu gefährden.
Scăldați-vă doar în locurile special amenajate și supravegheate.

