Sicherheit · Qingdao

Brand auf Frachtschiff in Werft von Qingdao in Ostchina fordert 25 Todesopfer

Am Donnerstagmorgen brach an Bord des unter liberianischer Flagge fahrenden Massengutfrachters Ocean Melody in der Qingdao Beihai Werft ein Feuer aus, bei dem 25 Menschen ums Leben kamen und fünf weitere verletzt wurden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ZEIT ONLINE, N-tv, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Qingdao · China
Wie es dazu kam
  1. 31.08.Ocean Melody trifft zu Reparaturarbeiten in der Werft von Qingdao ein
  2. 10.09.Feuer bricht während der Wartungsarbeiten an Bord des Schiffs aus
  3. 10.09.Feuerwehrleute löschen den Brand in der Beihai Werft
  4. 10.09.Todeszahl steigt auf 25, da vermisste Arbeiter tot aufgefunden werden

Feuer bricht an festgemachtem Frachtschiff aus

Am Donnerstag, dem 10. September 2026, brach an Bord eines ausländischen Frachtschiffs, das in einer Werft in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao gewartet wurde, ein tödliches Feuer aus. Der Vorfall ereignete sich gegen 11:15 Uhr Ortszeit (03:15 GMT) in der Qingdao Beihai Werft an der Küste des Gelben Meeres in der Provinz Shandong. Arbeiter führten planmäßige Reparatur- und Inspektionsarbeiten durch, als sich die Flammen plötzlich in Teilen des Schiffs ausbreiteten. Einsatzkräfte der Feuerwehr eilten zu der Industriehafenanlage, um den Brand einzudämmen und ein Übergreifen auf benachbarte Docks zu verhindern. Das Feuer konnte bis zum frühen Nachmittag, etwa drei Stunden nach seinem Ausbruch, unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Schifffahrtsbehörden und Sicherheitsinspektoren leiteten eine Untersuchung ein, um die genaue Ursache der Entzündung zu ermitteln, die weiterhin ungeklärt ist.

Opfer und Rettungseinsätze

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich 42 Personen an Bord des Massengutfrachters. Den Rettungskräften gelang es, 12 Personen unverletzt von dem brennenden Schiff zu evakuieren. Fünf weitere Arbeiter erlitten bei dem Vorfall Verletzungen und wurden zur medizinischen Behandlung in örtliche Krankenhäuser gebracht. Erste Berichte staatlicher Medien gingen von 20 Toten und fünf Vermissten im Rumpf aus.

Staatliche Medien meldeten das endgültige Ergebnis der Suchaktion:

„Es befanden sich 42 Personen an Bord des Schiffs. Zwölf wurden sicher evakuiert und fünf Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert, aber alle 25 Vermissten wurden tot aufgefunden.“

Nachrichtenagentur Xinhua
Status der 42 Personen an Bord der Ocean Melody
Todesfälle
25
Sicher evakuiert
12
Verletzt und hospitalisiert
5

Daten aus dem Artikeltext

Schiffsgeschichte und Werftinfrastruktur

Schiffsverfolgungsdaten von LSEG und maritimen Überwachungsdiensten identifizierten das betroffene Schiff als die Ocean Melody, einen 20 Jahre alten Massengutfrachter unter der Flagge Liberias. Offizielle Aufzeichnungen zeigen, dass die Huili Shipping Co Ltd der eingetragene Eigentümer des Schiffs ist, während die Yuyangkunpeng Shanghai Shp Mgm als Betriebsführer fungiert. Der Massengutfrachter war am 31. August 2026 in der Werft von Qingdao eingetroffen und blieb dort für umfassende Wartungsarbeiten am Dock. Die Beihai Werft wird von der China State Shipbuilding Corporation (CSSC) betrieben, einem Staatsunternehmen, das als wichtigster Marineschiffbauer Chinas und einer der größten Konstrukteure und Hersteller von Seeschiffen weltweit gilt. Eine Offenlegung der Qingdao-Einrichtung aus dem Jahr 2022 wies eine jährliche Schiffbaukapazität von 3 Millionen Tonnen Tragfähigkeit und die technische Fähigkeit aus, bis zu 212 Schiffe pro Kalenderjahr zu reparieren.

Anweisungen des Präsidenten und Sicherheitsüberprüfung

Der chinesische Präsident Xi Jinping erteilte direkte Anweisungen, die Rettungsteams und lokale Behörden aufforderten, die Notoperationen zu intensivieren und nach noch nicht erfasstem Personal zu suchen. Xi forderte eine zügige, umfassende Untersuchung des Brandes und verlangte strenge Rechenschaftsmaßnahmen gegen die für Sicherheitsversäumnisse Verantwortlichen. Das Staatsoberhaupt betonte die Notwendigkeit, aus dem tödlichen Vorfall Lehren zu ziehen, um ähnliche Industrieunfälle in Hafenanlagen zu vermeiden. Öffentliche Interventionen Xis nach Industrieunfällen bleiben selten; frühere Anweisungen waren Großschadensereignissen wie tödlichen Sturzfluten an der Grenze zwischen Tibet und Nepal vorbehalten. Nach der Katastrophe haben lokale Regierungsbeamte und Sicherheitsaufsichtsbehörden in Qingdao Inspektionen in den Werften eingeleitet.

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