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Heutiger Brief

Drohnen versenken Schiffe vor Bulgarien

Drohnenangriffe weiten Kriegsrisiken aus, Europa verschärft den Kurs und Märkte bestrafen Frankreich

Der Krieg in der Ukraine griff weiter auf die Handelsschifffahrt über, während Kiew sich auf einen größeren russischen Luftangriff einstellte und die Kämpfe im Roten Meer vor Jemen eskalierten. In Europa versuchten Regierungen, Institutionen gegen Sicherheitsgefahren und Marktdruck widerstandsfähiger zu machen, während Frankreich zum finanziellen Sorgenfall der Woche wurde.

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    Nach einer Messerattacke an einer Berufsschule in Ostrołęka nahm die Polizei einen 19-jährigen Schüler fest. Mindestens sieben Menschen wurden verletzt.

  • Russischer Raketenangriff auf Kiew

    Russische Luftangriffe töten mindestens 15 Menschen in der Ukraine. Raketen trafen Wohngebäude und Energieinfrastruktur, berichten ukrainische Behörden.

  • Konflikt in der Straße von Hormus

    Marco Rubio erklärt, Iran habe die volle Kontrolle über die Straße von Hormus verloren und die Wasserstraße für die Schifffahrt freigegeben.

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Der Green Deal in der Revision

Das Signalereignis fügt die Bedingung verschärfter „Made in EU“-Subventionsregeln zu der bereits dokumentierten französisch-deutschen Initiative zur Lockerung der 2035er Pkw-Regelung hinzu; kein neues separates Ereignis.

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Verkehr·30. Juli

Sachsen reißt weitere Spannstahlbrücke ab – A14 bei Grimma gesperrt

Die Brücke über die A14 bei Grimma ist das jüngste sächsische Bauwerk aus Hennigsdorfer Spannstahl, das abgerissen wird – ab Freitagabend ist die Autobahn voll gesperrt.

Hintergrund

Seit dem Teil-Einsturz der Carolabrücke in Dresden im September 2024 stehen Brücken in Sachsen, die mit Hennigsdorfer Spannstahl gebaut wurden, unter besonderer Beobachtung. Der Spannstahl neigt zu Spannungsrissen, mehrere Bauwerke wurden bereits abgerissen oder müssen ersetzt werden. Die Kosten für die Neubauten belaufen sich auf viele Millionen Euro.

Brückensprengung bei Grimma

Das nächste Bauwerk, das weichen muss, ist eine kleinere Brücke über die A14 bei Grimma. Ab Freitagabend, dem 31. Juli 2026, wird die A14 voll gesperrt, um den Abriss zu ermöglichen. Die Brücke gehört zu jenen, bei denen der problematische Spannstahl verbaut wurde.

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Weitere betroffene Brücken

Die B101-Brücke bei Großenhain war die erste, die nach dem Carolabrücke-Einsturz abgerissen wurde; der Abriss war im Dezember 2024 abgeschlossen. Der Ersatzneubau wird seit Sommer 2025 errichtet und soll Ende 2026 fertig sein. Die Landesstraßenbaubehörde beziffert die Kosten auf 6,8 Millionen Euro.

Südlich von Leipzig galt die Agra-Brücke an der B2 durch Markkleeberg bereits seit Langem als marode. Eine Sonderprüfung nach dem Dresdner Einsturz bestätigte, dass das Bauwerk aus den 1970er-Jahren dringend ersetzt werden muss. Eine Seite der Brücke ist seit Frühjahr 2026 gesperrt, die andere wird provisorisch mit zusätzlichen Stützen stabilisiert. Die Planung für einen Neubau läuft, die geschätzten Kosten liegen bei rund 50 Millionen Euro, finanziert vom Bund.

In Bad Schandau sind zwei Brücken betroffen: die Elbquerung und die Brücke über die Bahngleise. Die Elbbrücke war vorübergehend voll gesperrt, lässt nun aber unter Überwachung eingeschränkten Schwerlastverkehr zu. Die Eisenbahnbrücke muss ersetzt werden. Der Bau einer Behelfsbrücke begann im Juni 2026, die Landesbehörde beziffert die Kosten allein für dieses Provisorium auf 7 Millionen Euro.

Weitere Untersuchungen

Nach dem Dresdner Einsturz identifizierte der Freistaat Sachsen 15 weitere Brücken mit vergleichbarer Bauweise in seinem Zuständigkeitsbereich. Dazu gehören die Brücke über die Spree bei Uhyst und die S190-Brücke über die Freiberger Mulde. Die Untersuchungen ihres Zustands laufen.

Zeitleiste der sächsischen Spannstahlbrücken-Maßnahmen
  1. 1. Sept. 2024Teil-Einsturz der Carolabrücke in Dresden
  2. 1. Dez. 2024B101-Brücke bei Großenhain abgerissen
  3. 1. März 2026Agra-Brücke in Markkleeberg teilweise gesperrt
  4. 1. Juni 2026Bau der Behelfsbrücke in Bad Schandau beginnt
  5. 31. Juli 2026Abriss der Brücke über die A14 bei Grimma beginnt
Kosten für Ersatz- und Behelfsbrücken (Millionen Euro) · Mio. €
B101 Großenhain
6,8
Agra-Brücke Markkleeberg
50
Behelfsbrücke Bad Schandau
7
B101 Großenhain
6.8 Mio. €
Agra-Brücke Markkleeberg
50 Mio. €
Behelfsbrücke Bad Schandau
7 Mio. €
Grimma · Dresden · Bad Schandau · Markkleeberg
Bad SchandauDresdenGrimmaMarkkleeberg

2 Quellen

  • Sachsen: Marode Spannstahl-Brücken - Abriss bei Grimma beginnt
    N-tv·30. Juli
  • Marode Spannstahl-Brücken - Abriss bei Grimma beginnt
    Süddeutsche Zeitung·30. Juli

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